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Archiv: Movies

Ja, ich will ihn – nein, ich will ihn nicht

Eigentlich wollte ich ja nichts zu den beiden schreiben. Das haben ja zig Blogs und Newsdienste bereits getan. Aber nachdem selbst eine Wirtschaftszeitung wie die Financial Times über iPod-Killer«, Microsofts »Zune« und die dazu gehörigen Musik-Download-Portale referierte, reicht es mir jetzt.

JA, ich will den neuen iPod. Wie die Vorgänger ist auch der Neue ein Schmuckstück. Edel, cool, nicht so klobig wie Microsoft Superwaffe »Zune«, dazu über das Click-Wheel einfach zu bedienen. Und genügend Platz für Musik und Bilder von der Digicam hat er auch, dank Festplatten mit bis zu 80 Gigabyte. Und noch eins: Der iPod ist einfach Kult.

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JA, ich will auch den Zune. Denn der hat ein paar Dinge, die Apple schon längst in den iPod hätte einbauen können. Beispielsweise einen Wireless-LAN-Adapter, über den ich von der Couch aus Musikstücke vom PC auf den Player herüberziehen kann. Oder einen Radioempfänger. Außerdem ist das Display mit 3 Zoll (7,6 Zentimeter) größer als das des iPod (6,35 Zentimeter), in meinem Alter und bei meinen bildschirmgeschädigten Augen ein nicht zu unterschätzender Faktor.


NEIN, eigentlich mag ich doch keinen neuen iPod. Erstens habe ich die Selbstinszenierungen von Apple-Chef Steve Jobs satt. Jedes Mal, wenn seine Firma etwas Neues herausbringt, zelebriert er das wie der Papst die Ostermesse. Zweitens brauche ich keine Videospiele auf dem iPod. Das können andere Geräte besser, etwa die Playstation Portable von Sony. Und dann ist da noch der Preis. Fast 280 Euro für das Modell mit einer 30-Gigabyte-Festplatte, gut 380 Euro für das mit 80 Gigabyte sind gelinde gesagt »ordentlich«.

NEIN, will aber auch keinen Zune. Denn irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass Microsoft den Player nur als Vehikel benutzt, um die Käufer zum eigenen Online-Musikshop zu lotsen. Dort sollen sie kräftig Geld lassen. Dasselbe hat Mr. Gates ja schon bei der Xbox versucht: Die Spiele bringen das Geld, nicht die Hardware.

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Und dann ist da dieses unsägliche Digital Rights Management: Wie die Jungs von Golem schreiben, verpasst der kluge Zune jedem Musikstück eine Art Zwangsjacke.

Von wegen nach Belieben über ein WLAN Musikstücke mit anderen Zune-Nutzern tauschen. Angeblich greift der Schutz nach dem dritten Abspielen eines Songs oder einer Audio-Datei, dummer Weise auch bei Stücken, die der Nutzer selbst aufgenommen hat.

Was tun? Warten, dass irgendwann doch einmal ein echter iPod-Killer kommt, etwa von Samsung? Offen gestanden weiß ich es nicht. Erst einmal gebe ich mit meinem iPod der vierten Generation zufrieden. Der funktioniert und macht immer noch eine gute Figur.

Lach- und Sachgeschichte: das Internet

„Was muss eigentlich passieren, damit eine Internetseite auf dem Bildschirm zu sehen ist?“ Die Maus weiß Bescheid. Auch hier nachzulesen.

Der (oder das) Mylo kommt

Schade, schade – wieder einmal sind die Amis besser dran als wir. Denn den (oder das?) "Mylo" will Sony nur in den USA herausbringen. Das kleine Gadget sieht aus wie eine Portable Playstation, nur mit einer Schiebetastatur.

Aber eigentlich ist der/das Mylo ein geniales Kommunikationsgerät: Es hat einen Wireless-LAN-Adapter, kann also in Reichweite von Funknetzen auf das Internet zugreifen. Das heißt im Web surfen, E-Mails lesen und verschicken oder über die Instant-Messenger von Yahoo und Google mit Freunden schäkern.

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Angeblich kann man mit dem Mylo sogar telefonieren, ebenfalls über das Internet mittels "Voice over IP" (Sprachübertragung über IP-Netze). Sony hat zu diesem Zweck ein Abkommen mit Skype geschlossen. Und dann bietet der/das Mylo noch das Übliche: digitale Fotos anzeigen, Songs und Videos abspielen, Musikdateien über WLAN auf andere Mylos "streamen". Ein kleines Schmuckstück, also. Es soll ab September zu haben sein.

Allerdings, meine Damen und Herren von Sony, bleiben ein paar Fragen offen:

Erstens: Heißt es nun "der" oder "das" Mylo?

Zweitens: Warum kostet es satte 350 Dollar? Ging es nicht ein bisschen preisgünstiger?

Und drittens: Warum kriegen nur die Amis den/das Mylo???

Power People: Der Superheld aus dem Rathaus

Superhelden haben Höhlen. Und werden wegen diverser Missverständnisse von der Polizei im Zweifelsfall eher gejagt als angefordert. Was aber, wenn Superhelden schon seit 200 Jahren unter uns leben? Was, wenn sie Kinder mit Superkräften haben? Was wenn sie vom Gangsterjäger in die Politik aufsteigen und der Bürgermeister blaue Haut hat? Was wenn auch 'die Bösen' jetzt kandidieren?

Peter Bernard hat sich dazu Gedanken gemacht und eine Animationsserie namens "Power People" ins Leben gerufen. Produziert wird die Serie im Machinima-Verfahren, bei dem Grafikmaschinen von Spielen dazu 'missbraucht' werden, um Cartoontrickfilme zu erzeugen. (aus: machine + cinema)

Bernard nutzt die Grafikmaschine von "The Sims 2" für seinen Film und die Episoden sind mit Phantasie, Humor und Komplexität angereichert. So sind die meisten Episoden bisher mit Wahlkampfspots der 'Guten' und der Bösen' garniert.

Bernard bloggt auch.

Und jetzt: Viel Vergnügen beim Film.

Folge 1:

Folge 2:

Folge 3:

Teure WM-Entscheidung: Kaleidescape

Übermorgen beginnt endlich die Fußball-Weltmeisterschaft. Und das heißt, vier Wochen lang wird in vielen Wohnstuben der Haussegen schief hängen. Denn das TV-Programm dürfte etwas einseitig ausfallen: erst Fußball live am Spätnachmittag, dann die Höhepunkte des Spiels, anschließend eine Expertenrunde mit tief schürfenden Analysen, dann ein Ausblick auf das Spiel am Abend und selbiges live im Fernsehen. Dann wieder eine Expertenrunde und schließlich kurz vor Mitternacht der Tagesrückblick.

Damit "sie" angesichts dieses zugegebenermaßen etwas monotonen Programms nicht die Koffer packt, gibt es zwei Möglichkeiten. Die billige: Man kaufe ihr einen Zweitfernseher. Schicke Geräte mit einem flachen LCD- oder Plasma-Display mit 100 Zentimetern Bildschirmdiagonale gibt es bereits ab 1800 Euro im Mediamarkt oder bei Saturn.

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Peacemaker: Damit während der Fußball-WM der häusliche Friede gewahrt bleibt, empfiehlt sich die Anschaffung eines Multimedia-Servers von Kaleidescape.

Die teure Lösung: ein Film- und Audioserver von Kaleidescape. Der kostet inklusive Musikplayer rund 34.000 Euro. Dafür versorgt er alle Zimmer des Hauses oder der Wohnung mit Filmen und Musik. Auf dem Gerät können Sie alle ihre Audio-CDs, MP3-Sammlungen und Film-DVDs speichern und nach Genre, Interpret, Titel et cetera ordnen. Angeblich haben auf dem System mehr als 800 DVDs und 10.000 Audio-CDs Platz.

Der Server überträgt über ein Heimnetz sogar parallel unterschiedliche Programme in die einzelnen Zimmer. Auf diese Weise können Sie nicht nur die Frau, sondern auch noch gleich die Tochter ruhig stellen, solange der Fußball regiert. Und 34.000 Euro? Überlegen Sie mal, was heutzutage eine Scheidung kostet!