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Archiv: Future

Schluss mit lustig – jetzt kommt der elektronische Ernährungs-Coach

Traurig, aber wahr: Jeder zweite Deutsche ist zu dick. Das ist nicht nur für die armen Menschen eine Qual, die davon betroffen sind. Ich denke da an zeltartige Gewänder, Jeans in Jumbo-Größe und schmachvolle Momente auf dem Tennisplatz.

Offenkundig haben auch unsere lieben Arbeitgeber entdeckt, dass rundliche Formen nicht wirklich zu unserer Super-Duper-Leistungsgesellschaft passen. Die will smarte, agile Haifische, keine gemütlichen Walrösser.

Anders ist es nicht zu erklären, dass Philips einen »Personal Nutrition Coach« entwickelt hat. Er besteht aus einer Software, die auf einem Server installiert wird, und einer Smartcard. Mit der bezahlt der Mitarbeiter bargeldlos in der Kantine sein Menü.

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Das Teuflische (oder Gute) dabei: Die Daten wandern von der Kasse zum elektronischen Ernährungsberater. Sobald der Mitarbeiter wieder an seinem Arbeitplatz ist, kann er sich an seinem Rechner vom »Coach« anzeigen lassen, was er da wieder einmal zusammengefuttert hat. Gnadenlos wird ihm die ganze Wahrheit um die Ohren gehauen: 250 Kalorien Gummibärchen, 400 Kalorien die Schokolade, und statt des Steak hätte es heute auch ein Salatteller getan!

Wie in einem Chemielabor listet der Coach gnadenlos alles auf, was der arme Mensch sich bei der letzten Mahlzeit angetan hat: Vitamine, Kohlehydrate, Fett et cetera. Aber noch besser: Der Trainer sagt auch gleich, wie weit frau/mann vom Idealgewicht entfernt ist und gibt Tipps, wie sich das ändern lässt, vielleicht »Morgen nur noch eine halbe Möhre, garniert mit einem Schnipsel Schnittlauch, Du Fettsack« oder so ähnlich.

Ich finde, das System geht aber noch nicht weit genug. Die Daten sollten selbstverständlich auch an die Personalabteilung und den Vorgesetzten übermittelt werden. Die müssen es schließlich ausbaden, wenn der Mitarbeiter nach einem Fress- und Saufgelage am Wochenende am Montag wieder einmal unpässlich ist.

Und wenn wir schon dabei sind: Warum nicht gleich dem fetten Kollegen die magere Gehalterhöhung vorenthalten, und zwar so lange, bis er 15 Pfund abgenommen hat. Herrliche Zeiten, die da auf uns zukommen!

Wo sind bei diesem Handy denn bitte die Tasten?

Es hat Jahre gedauert, bis ich mich damit anfreunden konnte: dem SMSsen via Handy. Ich weiß, jetzt lachen etwa 99,75 Prozent aller Leser. Aber so ist nun einmal. Viel lieber habe ich die Tastatur von PC oder Notebook traktiert und meine Short Messages über ein Internet-Portal wie Web.de losgejagt.

Aber so langsam habe ich mich mit dem Herumbosseln auf den Minitasten meines Mobiltelefons angefreundet, auch wenn ich mit meiner Tippgeschwindigkeit bei unserem Sohn und seinen Kumpels Lachkrämpfe auslöse. Und jetzt das: »Das Handy der Zukunft hat keine Tasten«, muss ich da lesen.

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Onyx heißt das gute Stück. Gesteuert wird es über einen berührungsempfindlichen Bildschirm mit 640 x 200 Pixeln. Das heißt, auf dem Display herumtappen – keine Tasten, kein Stift wie bei einem Organizer. Kein Wunder, der Prototyp stammt ja auch von Synpatics, einem Hersteller von Touchpads, und den Münchner Designern von Pilotfish.

Noch schlimmer: Onyx lässt sich auch mit Gesten steuern, etwa indem man das Telefon einfach an die Wange hält, wenn ein Anruf hereinkommt. Das ersetzt das »Abheben«. Oder wenn man der/dem Liebsten eine SMS schicken will, genügt es angeblich, einen Kuss aufs Display zu hauchen.

Das Konzept, so Pilotfish, ließe sich technisch innerhalb kürzester Zeit umsetzen. Aber da gibt es ja noch Fossile wie mich. Ich will nicht mein Handy knutschen, sondern auf den Tasten herum klappern - jetzt, da ich es endlich einigermaßen kann!

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Fußballer an der Satelliten-Leine

Merkwürdig, während der Fußball-Weltmeisterschaft war es in einem Punkt geradezu unheimlich ruhig: Es gab keine Berichte über Ausreißversuche von Fußballstars, etwa bedingt durch einen Lagerkoller. Aber offenkundig haben ein paar Clubs diesbezüglich sehr wohl andere Erfahrungen gemacht.

Wenn man einem Bericht in den Manchester Evening News Glauben schenken darf, erwägt der Fitness-Trainer von Manchester United, seine Schützlinge mit einem Sende-/Empfangs-Chip auszurüsten. Der elektronische Baustein wird unter der Haut platziert und erlaubt es angeblich, die Bewegungen der Kicker zu orten und aufzuzeichnen. Das soll dazu beitragen, die Bewegungsabläufe zu analysieren und die Laufwege der Spieler auf dem Rasen besser aufeinander abzustimmen.

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Angeblich soll daraufhin unter den Stars eine kleine Revolte losgebrochen sein. Die Herren Rooney, Neville oder Ferdinand haben wohl Angst, dass sich mit der Technik auch andere Laufwege aufzeichnen lassen, etwa nachts in bestimmte Pubs oder Etablissements mit leicht geschürzten Damen.

Keine Angst, Jungs! So weit ist die Technik noch nicht. Das klappt nur mit GPS-Empfängern, und die sind immer noch ganz schön groß. Jedenfalls lassen die sich nicht "subkutan" einpflanzen. Aber vielleicht kriegen die Jungs ja bald einen solchen Empfänger ums Handgelenk geschnallt, etwa den "Forerunner" von Garmin. Das sind GPS-Systeme speziell für Sportler, nicht größer als eine Armbanduhr. Und den Schlüssel zum abschließbaren Edelstahlarmband bekommt dann der Trainer.

Mit Zlango schneller SMSen

Die Amerikaner sind für ihren Pragmatismus bekannt. Warum Dinge unnötig kompliziert machen? Schließlich ist Zeit Geld. Das gilt auch für das Eintippen von SMS-Nachrichten. Die Firma Zlango will das mühsame Herumhacken auf immer kleineren Handy-Tastaturen ad acta legen. Statt dessen, so Firmengründer Yoav Lorch, sollen die User via Handy künftig lustige Bildnachrichten verschicken.

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Das geht schneller und vermittelt angeblich mehr Lebensfreude, als dröge Textnachrichten zu versenden. Nun ja, das mag stimmen. Aber ein wenig kryptisch sehen die Botschaften schon aus. Mich erinnert das Ganze ein wenig an die Bilderrätsel aus Kinderzeitschriften.

Inzwischen haben sich in den USA bereits besorgte Pädagogen zu Wort gemeldet. Sie fürchten, dass durch Zlango die eh schon dahin siechende Sprachkultur im Land endgültig den Bach hinunter geht. Andererseits: Auch die alten Ägypter verwendeten eine Bilderschrift. Und die haben immerhin eine Hochkultur geschaffen, inklusive Pyramiden und Sphinx. Vielleicht werden die Amerikaner dank Zlango ja ebenfalls einen Sprung in ihrer kulturellen Entwicklung machen.

Google Synonyme: Ich such ein Dings, ein ...

... also ich such so ein Ding, das ist irgendwie so ähnlich wie ein, na Du weißt schon. So ein Teil, das. Ja. Genau. Womit man so, naja. Jedenfalls, so eins brauch ich ganz dringend. Das kann man sicher im Internet finden, wenn ich nur wüsste, wie es heißt...

Das sind natürlich Fragestellungen an denen sich selbst die modernste Suchtechnologie die Zähne ausbeißt. Korrekter: Ausgebissen hat. Denn jetzt gibt es den (massiv infoffiziellen, weil nicht von Google) Dienst 'Google Synonyme'. Da bietet ein Menü jede Menge andere Wörter zu einem Wort, das man gerade als Suchwort eingetippt hat.

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Sehr hübsch.