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August 2006

Immer cool bleiben, Jungs

von Bernd Reder am 31.08.06

Selbst ganz coolen Gamern tritt ab und zu der Schweiß auf die Stirn, etwa dann, wenn man nach 15 vergeblichen Anläufen endlich den Boss-Gegner bei fünf Prozent Lebensenergie hat, der aber einen plötzlich doch noch fertig zu machen droht. Wer da keine feuchten Hände bekommt, muss schon ein Übermensch sein, oder Mr. Spock.

Offenbar haben sich etliche Freunde nervenzerfetzender Spiele bei Logitech beschwert. Denn nun ist der »Chillstream Controller« auf der Bildfläche erschienen, der erste Game-Controller mit Luftkühlung. Ein Gebläse sorgt dafür, dass der Spieler immer trockene, »griffige« Handflächen hat.

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Der Ventilator mit einem Durchmesser von 40 Millimetern arbeitet angeblich flüsterleise. Noch ein Detail, das aber nichts mit der Kühlung zu tun hat: Die Steuerung arbeitet mit einem Floating-D-Pad. Es hat vier Kontaktpunkte statt eine einzelnen Drehpunkts. Und das soll wiederum seitliche Kippbewegungen verhindern.

Offen gestanden bin ich mir nicht so recht im Klaren, was ich von dem Chillstream halten soll, zumal ich beim Spielen meistens mit Maus / Tastatur oder Joystick herumhantiere. Und für einen viel schreibenden Journalisten für mich wäre bestenfalls eine Tastatur mit Luftkühlung für Finger und Kopf interessant. Aber vielleicht kann mir einer von euch sagen, wie er den Chillstream findet.

Der »Chillstream Controller for PC« ist ab September verfügbar. Der Preis: rund 40 Euro.

IFA 2006: Das Kurbelradio für Stromsparer

von Bernd Reder am 29.08.06

Vor kurzem packte mich das kalte Grausen: In der Zeitung war zu lesen, dass die Stromlieferanten im kommenden Jahr den Preis um satte 25 Prozent erhöhen wollen. Das ist für mich ein Schlag ins Kontor - bei fünf Rechnern, einer uralten Strom und Geschirr fressenden Spülmaschine, zig Hi-Fi-, Fernseh- und Videogerätschaften aller Art sowie einer nicht mehr zu kontrollierenden Zahl mobiler Telefone, MP3-Player und digitaler Assistenten, die regelmäßig aufgeladen werden wollen.

Das bedeutet: sparen, sparen, sparen. Vielleicht sollte ich mir das »Crank Radio CR300« von Weybrook besorgen. Es feiert sein Debüt auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin. Das Tolle an dem Gerät: Es hat eine Dynamo-Handkurbel, die es mit dem teuren Lebenssaft versorgt.

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Will meine Frau also einmal kurz Nachrichten im Radio hören oder ich ein wenig Bayern-3-Gedudel über mich ergehen lassen, müssen wir nicht mehr die voluminösen Hi-Fi-Anlagen im Wohnzimmer und der Küche hochfahren. Kurbel, kurbel, kurbel – schon gibt's Musik.

Noch besser: Das Crank Radio lässt sich auch als Ladegerät für Handys verwenden. Somit wird auch unser Sohn seine Freude an dem Teil haben - sobald ich die Ladegeräte für seine Mobiltelefone versteckt habe.

Das Crank Radio kostet rund 60 Euro und kommt im September in den Handel. Es kann auch online bestellt werden, etwa bei www.raz-faz.com oder www.thiecom.de.

Wo sind bei diesem Handy denn bitte die Tasten?

von Bernd Reder am 23.08.06

Es hat Jahre gedauert, bis ich mich damit anfreunden konnte: dem SMSsen via Handy. Ich weiß, jetzt lachen etwa 99,75 Prozent aller Leser. Aber so ist nun einmal. Viel lieber habe ich die Tastatur von PC oder Notebook traktiert und meine Short Messages über ein Internet-Portal wie Web.de losgejagt.

Aber so langsam habe ich mich mit dem Herumbosseln auf den Minitasten meines Mobiltelefons angefreundet, auch wenn ich mit meiner Tippgeschwindigkeit bei unserem Sohn und seinen Kumpels Lachkrämpfe auslöse. Und jetzt das: »Das Handy der Zukunft hat keine Tasten«, muss ich da lesen.

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Onyx heißt das gute Stück. Gesteuert wird es über einen berührungsempfindlichen Bildschirm mit 640 x 200 Pixeln. Das heißt, auf dem Display herumtappen – keine Tasten, kein Stift wie bei einem Organizer. Kein Wunder, der Prototyp stammt ja auch von Synpatics, einem Hersteller von Touchpads, und den Münchner Designern von Pilotfish.

Noch schlimmer: Onyx lässt sich auch mit Gesten steuern, etwa indem man das Telefon einfach an die Wange hält, wenn ein Anruf hereinkommt. Das ersetzt das »Abheben«. Oder wenn man der/dem Liebsten eine SMS schicken will, genügt es angeblich, einen Kuss aufs Display zu hauchen.

Das Konzept, so Pilotfish, ließe sich technisch innerhalb kürzester Zeit umsetzen. Aber da gibt es ja noch Fossile wie mich. Ich will nicht mein Handy knutschen, sondern auf den Tasten herum klappern - jetzt, da ich es endlich einigermaßen kann!

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extortr: A-Soziale Software für eine bessere Welt

von olivergassner am 22.08.06

"Ein Gespenst geht um auf dem Globus. das Gespenst der Social Software (deutsch: Schoschl Sovdwär). Alle Mächte der New New Ecomomy habe sich zu einer heiligen Geldverdienerei mit diesem Gespenst verbündet, Google und Microsoft, Yahoo und Amazon, amerikanische Venturekapitalisten und deutsche Business-Angel.“

Na ja, so etwa. Jedenfalls zeigt die Social Software (Beziehungspflege, globales Kuscheln, Karrierepflege durch Online-Networking etc. pp.) endlich ihr wahres Gesicht:

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extortr ist eine asoziale Software par Excellence:
* Erpressungsmaterial hochladen
* Geldbetrag festlegen
* Es wird einen anonyme Erpressermail verschickt
* Wer nicht zahlt...
* ... wird online entblößt.

So kann endlich geregelt werden, was geregelt werden muss und das Kamerahandy amortisiert sich binnen Stunden. Die Umverteilung des Kapitals lässt sich so nach dem Robin-Hood-Prinzip auch regeln und NGOs können endlich ihr Finanzierungsproblem ein für alle Mal lösen. Die Vision, dass Social Software Krebs und Hunger besiegt, ist seit heute keine Vision mehr (wegen der man ja, wie man weiß, zum Arzt gehen sollte), nein, sie liegt als Realität in unserer Hand, Wir müssen sie nur nutzen.

Netizens! Hört die Klingeltöne! En avant, einer besseren Welt entgegen.

Schade, dass es ne Parodie ist.

Link: Extortr: online blackmail for the masses

Für erfahrene Bürokrieger: Der Massage-/Ventilator-Kuli

von Bernd Reder am 21.08.06

Manchmal geht es im Büro oder der Amtsstube heiß her, etwa dann, wenn der Chef wieder einmal eine "von oben" auf die Mütze bekommen hat. Manchmal ist genau das Gegenteil der Fall, etwa dann, wenn die geschätzte Kollegin Frau Dr. Weißenberger-Schlechterwege nach zweieinhalb Stunden erst bei Seite 37 ihres epochalen 100-foligen Powerpoint-Vortrages über die Marketing-Aktivitäten der vergangenen 25 Jahre angelangt ist.

Dann zeigt sich der wahren Bürokämpfer. Der greift dann zum passenden Schreibgerät - wenn es heißt her geht zum Kugelschreiber mit integriertem Ventilator. Ein Druck aufs Knöpfchen, und schon behält man kühlen Kopf und kontert locker die blöden Sprüche vom Chef – selbstverständlich höchst konstruktiv.

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Und wenn Kollegin Dr. Weißenberger-Schlechterwege dann bei Folie Nummer 67 gelandet ist, hat der Profi den Massage-Kuli parat. Aufs Knöpfchen drücken, und schon stimuliert der Wohltäter die einschlägigen Akupunktur-Punkte. Das entspannt und lässt einen an schöne Dinge denken, etwa einen Computervirus, der alle Powerpoint-Files auf dem Rechner von Frau Dr. W.-Sch. löscht.

Am besten schaffen Sie sich ein Set an, bestehend aus beiden Kugelschreibern. Damit sind Sie auf der sicheren Seite. Bei Pearl, für jeweils 9,90 Euro.

Romantische Badestunden mit der leuchtenden Quietsch-Ente

von Bernd Reder am 18.08.06

Was gibt es Schöneres als ein romantisches Bad zu zweit. Bei dezentem Kerzenlicht, mit einer Flasche Dom Perignon 1998 für 100 Euro – und natürlich mit einem Quietsche-Entchen.

Das Schwimmtier MUSS einfach mit in die Wanne. Denn sonst fühlen sich die Herren der Schöpfung den Herausforderungen der modernen Gesellschaft nicht gewachsen, vor allem dann, wenn SIE mit plantschen darf. Gottlob gibt es Modelle, die der Romantik beim Baden keinerlei Abbruch tun, im Gegenteil (die Rede ist von Quietsche-Entchen, nicht Badegenossinnen).

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Das Modell von Get Digital beispielsweise leuchtet in zarten Farben, abwechselnd in Blau, Grün oder Rot. Und da wir Männer meist sehr pragmatisch denken: Das Tierchen ist natürlich wasserdicht, sprich die Gefahr des Exitus durch Kurzschluss ist weitgehend gebannt. Für rund 10 Euro ein echtes Schnäppchen!

Four Second Fury

von joergnoll am 17.08.06

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Wäre ich ein hippes Girlie, würde ich sagen: Wie geil ist das denn! Aber ich bin das Gegenteil eines hippen Girlies. Also schreibe ich: John Cooney hat ein verdammt pfiffiges Spielchen kreiert, nämlich Four Second Fury. Der Witz liegt darin, dass es 20 kleine Spiele kompiliert, die alle für vier Sekunden zu überstehen sind. Man muss hellwach sein, erahnen, was wie wohin zu steuern ist. Schließlich gibt es einen finalen Fight. Der Rekord des älteren Herrn liegt bei 144 Sek.

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Der große Brückenschlag: PC meets Hifi-Anlage

von Bernd Reder am 16.08.06

Es gibt Tage, an denen ich bestimmte Sätze nicht, aber auch gar nicht hören kann. Vor allem solche, die mit "Du weißt doch sicherlich, wie …" beginnen. Das heißt im Klartext: Da hat jemand keine Ahnung, wie er eine bestimmte Sache bewerkstelligen soll. Also soll ich das übernehmen.

Ein Beispiel: "Du weißt doch sicherlich, wie ich meine MP3-Files auch über unsere Hifi-Anlage abspielen kann!" Soweit, so gut. Aber wo ist der Haken? Da kommt er schon: "Die Dateien liegen auf dem PC im Arbeitszimmer." Aha, also mal eben schnell den Rechner mit unserer - etwas betagten - Hifi-Anlage vernetzen, und dann Herrn Robbie Williams oder – noch schlimmer – Herrn Grönemeyer quer durch die Wohnung "streamen", natürlich drahtlos?

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Gerne, für 250 Euro. So viel kostet nämlich das "Wireless DJ Music System" von Logitech. Es besteht zum einen aus einem Sender. Der wird an den USB-Anschluss des PC angesteckt. Dann gibt’s noch einen Receiver. Den kopple ich über den Cinch-Anschluss der Stereoanlage – oder über einen Klinkenstecker mit Aktivboxen.

Und dann gibt es da noch eine Fernbedienung und eine Streaming-Software, die auf dem Rechner installiert wird. Die machen den Rest, sprich stellen die Verbindung zum PC her (drahtlos!) und holen sich die Playlisten, Audiodateien und Verzeichnisse mit den Internet-Radiosendern, die auf dem Rechner vorhanden sind. Dann noch auf dem Display der Fernbedienung den Musiktitel oder Sender auswählen und "Start" drücken. Eigentlich sollte mich das vor weiteren "Du weißt doch sicherlich …" bewahren. Ich bin ja gespannt!

Übrigens: Das Logitech Wireless DJ Musik System spielt MP3-, WMA- und AAC-Files ab.

Der (oder das) Mylo kommt

von Bernd Reder am 11.08.06

Schade, schade – wieder einmal sind die Amis besser dran als wir. Denn den (oder das?) "Mylo" will Sony nur in den USA herausbringen. Das kleine Gadget sieht aus wie eine Portable Playstation, nur mit einer Schiebetastatur.

Aber eigentlich ist der/das Mylo ein geniales Kommunikationsgerät: Es hat einen Wireless-LAN-Adapter, kann also in Reichweite von Funknetzen auf das Internet zugreifen. Das heißt im Web surfen, E-Mails lesen und verschicken oder über die Instant-Messenger von Yahoo und Google mit Freunden schäkern.

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Angeblich kann man mit dem Mylo sogar telefonieren, ebenfalls über das Internet mittels "Voice over IP" (Sprachübertragung über IP-Netze). Sony hat zu diesem Zweck ein Abkommen mit Skype geschlossen. Und dann bietet der/das Mylo noch das Übliche: digitale Fotos anzeigen, Songs und Videos abspielen, Musikdateien über WLAN auf andere Mylos "streamen". Ein kleines Schmuckstück, also. Es soll ab September zu haben sein.

Allerdings, meine Damen und Herren von Sony, bleiben ein paar Fragen offen:

Erstens: Heißt es nun "der" oder "das" Mylo?

Zweitens: Warum kostet es satte 350 Dollar? Ging es nicht ein bisschen preisgünstiger?

Und drittens: Warum kriegen nur die Amis den/das Mylo???

Happy Birthday, lieber PC!

von Bernd Reder am 10.08.06

Am 12. August ist es soweit: An diesem Tag, vor exakt 25 Jahren, brachte IBM den ersten "Personal Computer", kurz PC, auf den Markt. Die Original-Pressemeldung aus dem Jahr 1981 hat Life Science ausgegraben.

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Die technischen Daten des Urahnen unserer Multicore-Hyperthreading-Highend-Grafikpower-Multimedia-PCs treiben einem fast die Tränen in die Augen: ein Prozessor Intel 8088 mit 4,77 Megahertz Taktfrequenz; 40 Kilobyte nichtflüchtiger Speicher; zwischen 16 und 256 KByte wieder beschreibbarer Arbeitsspeicher; ein Monochrom-Bildschirm mit 11,5 Zoll (29 Zentimetern) Diagonale; dazu das Betriebssystem DOS 1.0. Das Grundmodell, ohne Diskettenlaufwerk, kostete damals 1565 Dollar. Heute entspricht das etwa 3500 Dollar.

Immerhin dachte IBM bereits damals an die armen Menschen, die den Rechner nicht nur als Schreibmaschine oder elektronischen Buchhalter nutzen wollten: Der PC war mit dem Fantasy-Game »Microsoft Adventure« bestückt: 130 Räume, 15 Schätze, 40 hilfreiche Objekte und 12 Probleme, die es zu lösen galt – so die Presseinformation. Immerhin konnte der Spieler ganze zwei Spielstände auf Diskette speichern. Ach, waren das noch Zeiten …

Acnos Energizer

von joergnoll am 07.08.06

Acnos Energizer

An manchen Tagen, wenn nichts geht, wünscht man sich ein kleines Spiel, das Kurzweil verspricht und die Außenwelt vergessen macht. Acnos Energizer ist ein solches Spiel. Man steuert einen kleinen orangefarbenen Knäuel, meidet Feinde und schiebt kostbare Gegenstände ins Ziel. Die frühen Level sind noch einfach, später ist dann doch die eine oder andere harte Nuss zu knacken. Doch dank Levelcodes sind Neueinstiege möglich, notfalls findet sich im Forum Hilfe. Sehr schön. Und das Schönste: Sie können auch eigene Level kreieren. Das bedeutet Autonomie und immerhin einen kleinen Sieg gegen die Außenwelt. - Falls das noch nicht genügt, gibt es diesen Klon: Aqua Energizer.

Gorax, ein großer Abenteurer

von joergnoll am 06.08.06

Gorax 1

Gorax ist ein schräger Vogel, ein seltsamer Teufel, ein gelangweilter Schrankenwärter und gilt als Magmanias schlechtester Geheimagent. Das sind gute Voraussetzungen, mit ihm und seinem Hund Nerberus allerhand Abenteuer zu bestehen. Auf der Website von Tooniverse gibt’s drei Epiosden mit dem drolligen Gesellen, zwei sind kostenfrei, eine vierte ist in Vorbereitung. Ein schönes Spiel mit sympathischem Helden und trockenen Sprüchen. Hilfe gibt’s hier.

Gorax 2

Beedogs - die Webseite für Hunde in Bienenkostümen

von Bernd Reder am 03.08.06

Dass Amerikaner im Gegensatz zu uns Europäern dazu neigen, ihre – sagen wir mal – "Egozentrik" auszuleben, wissen wir ja. Abgesehen von den Briten; die sind mindestens ebenso spleenig. Ebenso bekannt ist, dass es Internet nichts gibt, was es nicht gibt. Als ich jedoch auf BeeDogs stieß, wusste ich sofort: Dieser Seite ist ein Ehrenplatz in meiner Sammlung von Web-Skurillitäten sicher.

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Auf Beedogs sind schlicht und einfach Hunde zu sehen, deren Frauchen und Herrchen sie in Bienen-Kostüme stecken. Wie man auf eine solche Idee kommen kann, entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen. Die armen Viecher! Sehen aus wie eine Monster-Version von "Biene Maja".

Gut, dass bei uns sofort die Tierschützer Alarm schlagen würden, wenn jemand mit einer Beedog (oder einem Dogbee?) in Sichtweite käme. Natürlich müsste dann sofort eine "Hundekleidungsordnung" im Tierschutzgesetz verankert werden, mit entsprechenden Ausführungsbestimmungen und einem Strafenkatalog bei Zuwiderhandeln. Schließlich haben wir haben für alles und jedes Regelungen, auch für Beedogs/Dogbees.

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Hilfe für den dummen Einparker

von Bernd Reder am 01.08.06

Es kam, wie es kommen musste: Auf dem Parkplatz nur kurz in den Rückspiegel schauen ("Ach, das reicht schon"), dann elegant zurücksetzen ("Komisch, es piepst ja noch gar nicht"), und schon machte es "Bumms". Und das mit unserem neuen Zweitwagen, einem schnuckeligen Vertreter der A-Klasse von Mercedes.

Leider hat der "Neue" nicht wie die Familienkarosse aus dem Hause Audi ein akustisches Parksystem. Das piepst in immer kürzeren Abständen, je näher man sich an ein Hindernis heranpirscht. Leider hatte ich vergessen, dass der Mercedes kein solches Ortungssystem hat, dafür aber Gott sei Dank einen stabilen und breiten Stoßfänger aus Kunststoff. So gab es weder beim "A" noch beim angedatschen "Gegner" eine Delle.

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Was tun? Darauf vertrauen, dass der Mensch an sich lernfähig ist und auch ich irgendwann einmal kapiere, dass ich nicht mehr blindlings rückwärts fahren kann? Oder lieber meinen "A" mit einer Lescars Einparkhilfe Pro von Pearl nachrüsten?

Die besteht aus einem LCD-Monitor und vier Sensoren. Auf dem Display zeigt eine Grafik an, wie viel Platz nach hinten noch übrig ist. Und dazu ertönt ein Ton, ab 22 Zentimetern Abstand zum Zielobjekt ein Dauergeheule. Angeblich deckt jeder Sensor einen Bereich von 90 Zentimetern ab. Das müsste bei meinem Kleinwagen ja ausreichen. Und außerdem hat der TÜV das System geprüft und für gut befunden, allerdings der aus Luxemburg.

Macht nichts! Die 70 Euro sind ja nicht Gott und die Welt. Lassen wir es auf einen Versuch ankommen. Und dann kann ich wieder locker-leger zurückstoßen, hoffentlich ohne jemanden oder etwas zu Schanden zu fahren.