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März 2006

iPod Book

von klauseck am 31.03.06

Lesen Sie gerne? Falls nein, und Sie dennoch nicht von zahlreichen Buchgeschenken verschont bleiben, gibt es jetzt eine interessante Alternative: Warum basteln Sie sich nicht einfach ein iPod Book? Mit wenigen Handgriffen können Sie aus einem schön anzusehendem Buch, dass ansonsten im Regal verstauben würde, ein iPod-Case basteln.

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>> The iPod Book - Flickr
>> Makezine gibt eine schöne Bastelanleitung

Amouröse Episoden

von joergnoll am 31.03.06

Handbuch der Liebe

Frühjahr, Hormone und Sonnenschein, da kommt das Handbuch der Liebe gerade recht. Der Film beschreibt Stationen der Liebe: Verliebtheit, Krise, Betrug und Trennung. Vier Paare, vier Geschichten, mal charmant und ironisch, mal romantisch und komisch - Liebe mit italienischem Flair.

Kinostart: 13. April 2006 | Offizielle Website

Handbuch der Liebe 2 Handbuch der Liebe 3

Arbeitszeitvernichter

von klauseck am 30.03.06

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Manche Flash-Games sind reine Zeitvernichter, machen das Büroleben aber sehr viel angenehmer. Dennoch ist es schwer, sich ihnen wieder zu entziehen. So ist mir jetzt auch mit Hapland 3 ergangen. In dem Spiel darf man via Maus zahlreiche Finessen entdecken. Voraussetzung: Flasch-Player 8. Aber vorsicht: Suchtgefahr!

MP3-Player für Glamour-Girls (und –Boys?)

von Bernd Reder am 30.03.06

Zugegeben, es ist schon schwer, mit einem MP3- oder Multimedia-Player anzugeben. Denn irgendwie sehen alle ähnlich aus: ein Display, mehr oder weniger sinnvoll platzierte Bedienknöpfe, 512 Megabyte oder 1 Gigabyte Speicher, vielleicht noch ein UKW-Radio, bei den besseren Modellen noch die Möglichkeit, sich auf dem Farbdisplay JPEG-Bilder oder Videoclips anzusehen. Nicht mal mit einem iPod ist noch Staat zu machen, bei 42 Millionen Exemplaren, die mittlerweile verkauft wurden – kurzum Massenware.

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Wenigstens die taiwanesische Firma Tatung hat ein Herz für Leute, die den großen Auftritt lieben. Denn der Crystal-MP3-Player M101 ist mit echten Glitzersteinen aus dem Hause Swarowski bestückt. Damit kann "sie" sich als "Glamour-Girl" präsentieren, auf der Party, im Cafe oder beim Plausch mit den Freundinnen.

Schön und gut. Aber was ist mit Glamour-Boys? Denn in der Pressemitteilung steht ganz klar, die Zielgruppe des M101 seien "junge Frauen, die großen Wert auf trendige und modische Lifestyle-Artikel legen". Typisch! Und wir Jungs werden wieder einmal außen vor gelassen, so nach dem Motto "Das ist nichts für tumbe Trampel ohne Gespür für das Schöne".

Von wegen. Schließlich war es André Heller, der die Kristallwelten bei Swarowski in Tirol konzipiert hat, also ein Mann. Und der gute André ist in der Tat ein echter Glamour-Boy.

Und wieviel Uhr isses jetzt?

von olivergassner am 30.03.06

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Ja, ich bin eine gemeine Type. Ich genieße es, wenn Leute am Tisch neben mir auf meine Uhr linsen und ihnen dann dieser leicht behämmerte Gesichtsausdruck entgleitet, der besagt: "Hä, und wie viel Uhr isses jetzt?" OK, ich freu ich mehr, wenn dann einer sagt: "Coole Uhr, und wie viel Uhr isses jetzt?"

Ein hervorragender Kandidat wäre hier die Neolog A-24 II. Sieht aus wie eine Binäruhr. Binäruhr? Na ja, eine Digitaluhr, die nicht im Zehnersystem die Zeit anzeigt, sondern in Binärzahlen: 0, 1, 10, 11, 100.

110 ist dann z.B. 2^2 + 2^1 + 0 = 4 + 2 + 0 = 6. Und manche Binäruhren funktionieren dann auch noch mit Lämpchen (an =1) statt mit Zahlen.

Das hier ist aber keine.

Dann gibt es noch Zehnersystem-Uhren, die mit seltsamen Lämpchensystemen funktionieren.

Meist gibt es für die Stunden 2 mal 6 Lampen und mit etwas Glück eine Signallampe für 'PM'. Dann für die Minuten zunächst Lampen, die jeweils für 5 Minuten stehen (also: 3 Lampen an = 15 nach, 6 Lampen an = halb) und dann noch eine Lampenreihe, die für je eine Minute steht. Oder ein ähnliches Spiel für 10-Minuten-Segmente.

Ohne dass man nen groben Plan hat, wofür die Lämpchen stehen, sieht man jedenfalls nur ein hübsches Lichtermuster.

Diese hier nun ist relativ simpel, aber ohne Anleitung kaum zu lesen: Jede Zahl wird einfach durch in Dreiergruppen angeordnete Lichte dargestellt. 12 Lichter für die Stunde, fünf für die erste Ziffer der Minutenangabe und 9 für die zweite Minutenziffer.

Also im Bild:
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7:35

Wer sich auf die große Reise durch abgedrehte Uhrenkonzepte begeben will, dem seien hier ein paar Links ans Herz gelegt.

* Meine Linksammlung Uhren
* Die zehn abgedrehtesten Wecker
* Die Uhrenwoche bei Gadgetmania (da blogg ich auch)

mehr zur Neolog A-24 II (Gizmodo irrt übrigens, es ist natürlch ne Digitalanzeige, nur ne ungewöhnliche.)

Deutschland vor - mit dem Kicker-Pad

von Bernd Reder am 29.03.06

Na, da haben "wir" wohl noch einmal Glück gehabt, nicht wahr, Herr Klinsmann? Eine Schlappe Deiner Jungs gegen die College-Kicker aus den USA am vergangenen Mittwoch, und Du hättest nur noch einen Flug buchen müssen: den zurück nach Kalifornien. Den Job als Bundestrainer hätte dann wieder in höchster Not Fußball-Kaiser Franz übernehmen dürfen. Oder gar Loddar aus dem Frankenland?

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Zeitlos-schlicht: Der Ball fliegt, und fliegt, und fliegt ...

So aber können wir uns in aller Ruhe auf die Fußball-WM einstimmen. Auch am Arbeitsplatz, etwa mithilfe der wunderbaren Maus-Pads von Hama. Die Freunde von Doppelpass, passivem Abseits und Rudelbildung haben die Wahl zwischen zwei Modellen: Eher zeitlos ist die quadratisch-klassische Variante mit einem Tor-Motiv auf grünem Grund und einem fliegenden Ball (getreten von Michael Ballack Richtung Kreuzeck?). Er (der Ball, nicht Herr Ballack) blinkt lustig vor sich hin, wenn der Fußball-Freund das Pad mit einem USB-Anschluss an seinem Rechner koppelt.

Für den echten, einzig wahren Fan kommt aber natürlich nur das zweite Modell in Frage, das in Form eines Balls mit eingearbeiteter Nationalflagge. Die erstrahlt in Schwarz-Rot-Gold, sobald sie mit Strom aus dem USB-Port gefüttert wird. Oder brüht sie im Lichte dieses Glückes, à la Sarah Connor?

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Deutschland im Herzen: Der wahre Fan greift zu diesem Modell.

Ist ja auch egal. Dieses Kleinod belebt den Schreibtisch, vertreibt die Miesepetrigkeit, stärkt die Überzeugung, dass die Landschaften irgendwann doch noch einmal blühen werden und zeigt unseren Jungs da draußen auf dem Platz: "Ihr seid nicht allein - solange ihr nicht verliert!". Das sollten uns die 13 Euro doch wert sein!

Big Fish

von joergnoll am 28.03.06

Fishy, klein Fishy, riesig

Die Großen verspeisen die Kleinen - das war schon immer so, und so ist es auch bei Fishy. Zu Beginn des Spiels sind Sie ein kleiner Fisch (links, Bildmitte), nach vielen opulenten Mahlzeiten ein fetter Koloss. - Das Ganze im Weltall? Bitte, Hungry Space.

Olee oleole olee: Large Online Stadium

von olivergassner am 28.03.06

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Über 9400 Leute sitzen schon im größten Stadion der Welt. Und da sind die Plätze auch noch gratis. Das ganze ist "nebenbei" auch noch eine globale Online-Fan-Community. Also: Nehmt Platz. (Und schickt ein Link zu euren Plätzen in den Kommentaren ;) )

Hier lang: The largest online stadium

Hairpod

von klauseck am 27.03.06

Was tun, wenn die Haare so langsam ausfallen... Neben den bekannten Tricks mit Haarpflegemitteln bietet die japanische Health-Care Industrie jetzt auch eine verblüffende neue Lösung an, die den von Haarproblemen gequälten Männern auf elektronischem Wege neue Perspektiven bietet: der Hairpod.

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Heiße Flirts über Bluetooth

von Bernd Reder am 27.03.06

Andere Länder, andere Sitten: In der Öffentlichkeit mit einem netten Mädel oder Jungen zu flirten, ist in islamischen Ländern tabu. Deshalb greifen Flirt-Süchtige dort auf moderne „Cordless-Techniken“ zurück. Sie schalten bei ihren Handys Bluetooth ein. Das Gerät entdeckt dann automatisch andere Mobiltelefone, die ebenfalls den Kurzstrecken-Funk aktiviert haben. Und dann kann das Flirten losgehen – mit Textnachrichten, die über Funk hin und her wandern.

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Hightech-Flirt: "Jetzt, da ich dich sehe, geht mir das Herz über ..." (Bild: Sony-Ericsson)

Der Vorteil: Man weiß, dass sich der „Partner“ irgendwo in der Nähe befinden muss und kann versuchen, einen Blick von ihr oder ihm zu erhaschen. Denn Bluetooth hat ja nur eine Reichweite von ein paar Metern. Der Nachteil: Mit wem sie oder er heiße Nachrichten austauscht, lässt sich aber doch nicht exakt feststellen. Am Ende ist es statt der mandeläugigen Schönheit die eher füllige Dame daneben. Tja, ein gewisses Restrisiko ist eben vorhanden.

Übrigens kommt das Anbandeln via Bluetooth auch in einschlägigen Bars zum Einsatz, wenn einsame Männer willige, wenn auch nicht billige Damen „ordern“ möchten.

Via Gridskipper

Kaffeepause

von klauseck am 24.03.06

Wer sagt denn eigentlich, dass man Kaffee (nur) trinken soll. Es gibt auch ganz andere Möglichkeiten, eine Kaffepause zu verbringen. Das zeigt dieses Google-Video des Coffee Artists.

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James Blond: Casino Royale

von joergnoll am 24.03.06

Bond & Girls

Die ersten Szenebilder zu Casino Royale, dem neuen, mittlerweile 21. Bond-Abenteuer, sind veröffentlicht. Regie führt, wie schon bei GoldenEye (1995), Martin Campbell. Gedreht wird in der Tschechischen Republik, auf den Bahamas sowie in Italien und in Grossbritannien. Hauptdarsteller Daniel Craig, hierzulande vor allem als ehemaliger Gefährte von Heike Makatsch bekannt, ist der insgesamt sechste, indes erste blonde Bond - und umstritten. Oben sehen Sie ihn mit Eva Green (links) und Caterina Murino, unten im Einsatz und im Gespräch mit seiner Chefin „M“, wieder von Judi Dench gespielt.

Bond im Einsatz Bond im Gespräch

Ab 23. November 2006 im Kino | Bildrechte: Sony Pictures Releasing GmbH | Offizielle Website und Bonds Homepage

Mit Vollgas in die Freiheit

von joergnoll am 24.03.06

Alias Runner

Wenn böse Jungs hinter dir her sind, musst du schnell und wendig sein. Erst recht, wenn die Bösen größere Autos fahren und Dir mehr als Blechschaden zuführen wollen. „FFX Runner“ - auch als „Alias Runner“ bekannt - ist fraglos eines der besten Flucht- und Rennspiele im Web. Sie finden es hier. - Ebenda können Sie auch das klassische „FFX Racing“ starten.

Peepshow für Blogger

von klauseck am 23.03.06

Wer mit wenigen Klicks zum Star werden will und sich einen Platz in der Hall of Fame sichern möchte, der kann jetzt sein Bild unter 25peeps hochladen und herausfinden, wie viele auf sein Foto klicken. Anders als bei Hotornot kommt es hierbei weniger auf nackte Tatsachen an, als auf eine spannende Portraitaufnahme. Es werden jeweils 25 Fotos gezeigt und mit den Blogs der Fotografierten verlinkt. Wer hierbei zu wenige Klicks erzielt, fällt mit der Zeit heraus und wird durch einen Neuankömmling ersetzt. Brutale Aufmerksamkeitsökonomie einerseits und ein interessanter viraler Ansatz andererseits. Vermutlich nur noch kurze Zeit finden Sie auch zwei bLogitech-Blogger unter den gezeigten 25 Bildern.
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Unfaires Spiel

von joergnoll am 22.03.06

Pong-Wanduhr

Sander Mulder und Dave Keune vom Buro Vormkrijgers haben eine Pong-Wanduhr gebaut. Um das gute Stück zu betrachten, navigieren Sie bitte entlang der Menüpunkte „Miscellaneous“ und „Portfolio“. Die Zeitanzeige generiert sich aus dem klassischen Pong-Spiel. Aus sportlicher Sicht ist das natürlich für den Stunden-Spieler eine unfaire Angelegenheit. Ihm zum Trost sei hier Charles Baudelaire zitiert: „Bedenke, dass die Zeit ein raffgieriger Spieler ist, der ohne zu betrügen, jedes Mal gewinnt.“ - Derzeit ausverkauft, Preis ansonsten auf Anfrage; vorrätig und kostenlos hingegen sind Screensaver für PC und Mac.

Level 60 (World of Warcraft)

von olivergassner am 22.03.06

Und jetzt sag einer bei Computerspielen sitze man nur herum, verarme emotional und bewege sich zu wenig:

Schärfer schießen

von joergnoll am 22.03.06

Tactical Assassin

Der Ballerspiele hat es genug. Wer höher hinaus respektive schärfer schießen will, übt sich als Auftragskiller. Die Aufgaben: Auftrag lesen, Plan zurechtlegen, anvisieren und abdrücken.

Der neue Mac: Intel and Windows inside

von Bernd Reder am 21.03.06

Es dauerte lange, aber nun hat die Domestizierung des „Weißen Ritters“ ihren krönenden Abschluss gefunden. Der Apple Macintosh, Jahrzehnte lang ein Symbol für den Kampf gegen Wintel, sprich Intel und Microsoft, hat nun endgültig den Todesstoß empfangen.

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Erst der Dolchstoß aus den eigenen Reihen, als man, besser gesagt Firmenchef Steve Jobs höchstpersönlich, dem Mac Mini Dual-Core-Prozessoren von Intel implantieren ließ. Und jetzt haben auch noch verantwortungslose Hacker den Mac dazu gebracht, unter Windows XP seinen Dienst zu verrichten.

Unglaublich! Das ist ja fast so, als würde man Luciano Pavarotti dazu zwingen, zusammen mit den Fischer-Chören aufzutreten. Igittigitt. Was bleibt jetzt noch von der Macintosh-Herrlichkeit? Die schöne Hülle, mehr nicht.

Aber ob hinter der Aktion nicht wieder dieser Herr Jobs steckt? Vielleicht hat er ja heimlich Mitarbeiter von Apple abgestellt, damit die, natürlich inkognito, Windows auf den Mac portieren – um zu testen, wie ein solcher Pseudo-Mac bei den Leuten ankommt.

Scary Movie IV, der Trailer

von olivergassner am 21.03.06

Ohne Blabla der Trailer zur Folge vier der Horror-Parodie-Serie aus dem Hause 'The Naked Gun':

Multimediales Ödland: die Küche

von Bernd Reder am 20.03.06

In Amerika ist bekanntlich alles „Big“, auch der Hobbyraum von Hausfrau / Hausmann – die Küche. Da ist es kein Wunder, dass die Amerikaner nicht nur Riesenkühlschränke und Riesenherde in ihrem Küchen-Loft unterbringen, sondern auch ausgewachsene Fernseher, DVD-Recorder und Surround-Anlagen.

Und bei uns? Da dominieren immer noch die oberfunktionalen Küchenzellen mit bestenfalls acht Quadratmetern. Die armen Insassen können dort gerade noch eine Superkompakt-Stereoanlage hinein quetschen, um ihr Leben zwischen Herd und Spülmaschine ein wenig erfreulicher zu gestalten.

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Umso lobenswerter, dass findige Firmen diesen Notstand erkannt haben. Mit dem Kitchen Center verwandelt Sevic Systems das multimediale Ödland Küche in eine blühende Klang- und Video-Erlebnislandschaft. Das Gerät hat einen 10-Zoll-LCD-Bildschirm, DVD- und Audio-Player, ein Radio-Teil sowie einem digitalen Fernsehempfänger (DBV-T). Damit es nicht im Weg herumsteht oder bei kleineren Küchenunfällen unter Spülwasser oder Soße gesetzt wird, lässt es sich an der Unterseite eines Hängeschrankes oder Regals anschrauben.

Und noch ein durchdachtes Detail: Der Küchen-Manager kann das Farbdisplay um 270 Grad drehen. Das verhindert, dass er sich beim Kartoffelschälen oder Salatputzen den Hals verrenkt.

Ein kleines Manko: das Kitchen Center soll im Mai auf den Markt kommen, für rund 500 Euro. Das ist zwar viel Geld, aber noch halbwegs akzeptabel. Aber der Zeitpunkt! Denn wenn es auch nur eine kleine Verzögerung gibt, war es das mit der Fußball-WM beim Kochen; denn die beginnt am 9. Juni.

Dann muss ich eben doch meine Frau in die Küche abkommandieren - Emanzipation hin oder her. Außerdem haben Radioreportagen von Fußball-Matches auch ihren Reiz: "Aus! Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus, Deutschland ist Weltmeiste!" (Herbert Zimmermann, Schweiz 1954).

Bunny suicides

von joergnoll am 20.03.06

Lass uns Verstecken spielen

von olivergassner am 20.03.06

Tipp: Nicht versuchen selbst zurückzuspulen, es kommt noch ein 'Replay'. ;-)

Microsoft und sein iPod-Humor

von olivergassner am 17.03.06

Zunächst hielt man dieses Video für eine gelungene Parodie von Apple- und iPod-Fans über Microsofts überladenes Verpackungsdesign.

Jetzt kam raus: Das war ein von MS selbst produziertes internes Schulungsvideo für seine eigenen Marketer und Designer.

via Basic

Deep Throat: Kult und Geschichte - Teil 2

von joergnoll am 17.03.06

Die Dokumentation

Inside Deep Throat ist nicht nur ein Beitrag zur Film-, sondern auch und vor allem zur Kulturgeschichte, eine flotte Montage mit meist informativen und gewitzten Interviews und Kommentaren zur Lage der Nation. Neben den Filmemachern kommen Kinobesitzer und -besucher, Juristen, Politiker und allerhand Prominente zu Wort, etwa Norman Mailer, Gore Vidal, Erica Jong, Hugh Hefner und Larry Flint. Themen sind nicht nur der Blowjob an sich, sondern auch Zensur, künstlerische Freiheit und Moral.

Inside Deep Throat

Wir erfahren, dass sich Regisseur Damiano und sein Team als „unabhängige Filmemacher“ verstanden, die sich des Pornos nur deshalb annahmen, weil mit dem ihn zur Verfügung stehenden kleinen Budget kein anständiger Spielfilm zu realisieren war. Auch die Verabreichung der pornografischen Inhalte als „Aufklärungsfilm“ war vorgegeben, alles andere wäre von vornherein als illegal abgeschmettert worden. „Ohne ärztlichen Berater ging gar nix“, erinnert sich Damiano. Und wie sagte Francis Ford Coppola: „Sex in einem Film? Warum nicht?“

Den Erfolg von „Deep Throat“ erklärt Fenton Bailey, Regisseur der Dokumentation: „Das lag einzig und allein daran, dass er trotz der Sexszenen als Komödie über den Sex inszeniert wurde. Dies wiederum gab den Anstoß, den Film in aller Öffentlichkeit zu sehen und auch darüber zu sprechen. Bis zu diesem Zeitpunkt war solche Freizügigkeit ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Sein Erfolg war also weniger der konkrete Hardcore-Inhalt als vielmehr die Gelegenheit, dass Menschen endlich anfingen, sich ernsthaft über Fellatio und andere Sexpraktiken auszutauschen.“

Zusammenfassend erläutert Bailey später: „Es gab da eine Gruppe von Filmemachern, die Sex in die Filme bringen wollte - und plötzlich ist ihr Film ein Erfolg, der den Markt für Hardcore vorbereitet, was das, was sie erreichen wollten, komplett überreizte. Sie dachten nur, dass Sex ein Teil des Kinos sein sollte. Sie haben da einen wunden Punkt getroffen, denn seit `Deep Throat´ wurde Sex aus den Kinos verbannt. Sex wurde wieder versteckt. Resultat ist eine unglaublich heuchlerische Gesellschaft.“


Die Zote

„Deep Throat war ein Meilenstein in der Geschichte der modernen Sexualität“, so die Frauenrechtlerin Camille Paglia. „Zum ersten Mal gingen die bürgerlichen Frauen der Mittelschicht ins Pornokino.“ - Oh, ob die noch da sind? Ich geh mal nachgucken…

(Was so nicht stimmte, „Deep Throat“ lief durchaus und vor allem in normalen Filmtheatern. Das war eben das Ausschlaggebende, dass Pornografie normal wurde. „Das kann man sich heute kaum noch vorstellen“, heißt es an einer Stelle im Film, „wie befreiend das war.“ Doch, das kann ich mir vorstellen, doch nun muss ich…)


Das Bonusmaterial

Die rühmliche DVD-Edition bietet neben fünf Interviews mit den Doku-Machern auch ein einstündiges „Special“, eine Ergänzung der eigentlichen Doku mit gleichen Mitteln. Keine klassischen Porträts der Hauptakteure, aber ausreichend Tiefenschärfe, dass man sich ihre Biografien notfalls selbst zusammenpuzzeln könnte. Weiter werden vorgestellt: Linda Lovelaces Tochter, der Strafverteidiger, der vor seiner Sekretärin übte, das Wort „Klitoris“ auszusprechen, ohne dabei zu erröten, und ein dem Hauptdarsteller Harry Reems gewidmeter Fanclub. Und es fallen hier Sätze, die man selbst gerne gesagt hätte, etwa der vom Talkshowgastgeber Bill Maher: „Und das ist ein großes Problem hier. Wir nehmen das Ficken nicht ernst genug.“

Auch Pornopop-Ikone Annie Sprinkle taucht auf. Sie verkaufte als junge Maid im Filmtheater Karten und Popcorn - und wurde im Zuge einer Kino-Razzia verhaftet. Anschließend lernte sie Jerry Damiano kennen, mit dem sie gleich flirtete - oder mit seinen Worten: „Wir wurden sehr schnell Freunde.“ Angeblich brachte er ihr die Kunst des Blowjobs näher. Auch daran sieht man, dass die pädagogische Bedeutung des Films nicht zu unterschätzen ist. Und schließlich das witzige (und damit würdige) Finale: die Anleitung, fast jedenfalls, wie ein Deep Throat auszuführen ist.


Die Schlusspointe

1968 wurde in den USA eine staatliche Kommission eingesetzt, die untersuchen sollte, ob Obszönität und Pornografie schädlich seien. Das Ergebnis: Sie richten nicht allzu viel geistigen Schaden an. Da bin ich frohohoh…


Links

Inside Deep Throat, Website mit Trailer, Galerie, Produktionsnotizen, Screensaver & Wallpaper. Mehr Infos und Filmzitate und das Original.

[Teil 1]

CeBIT: Neues aus dem Rotpunkt-Milieu

von Bernd Reder am 16.03.06

Er hat weder etwas mit kontaktfreudigen leicht bekleideten Damen und Herren zu tun, noch etwa mit rotnasigen Rentieren namens Rudolf oder der wunderschönen Plakette, die Besitzer alterschwacher Autos an ihrer Windschutzscheibe vorfinden, wenn sie ihr gutes Stück am Straßenrand entsorgt haben.

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Funky: Die LEDs bei der MX 610 signalisieren, ob eine E-Mail oder Instant Message eingangen ist.

Den "Red Dot Design Award" des Design-Zentrums Nordrhein-Westfalen in Essen gibt es nur für besonders pfiffige und "stylische" Produkte. "And the winner is …" – ja, in diesem Jahr haben sich auch zwei Mäuschen von Logitech den Red Dot gesichert: die charmante Logitech MX 610 Cordless Laser Mouse mit automatischer Ein-/Ausschaltefunktion und den neckischen blauen und gelben LEDs, und die bezaubernde, griffige Logitech LX7 Cordless Optical Mouse, mit intelligentem Power-Management und dem fetzigen Outfit. Die MX 610 gibt es übrigens in Kürze auch in einer Version für Linkshänder. Die LX7 dagegen eignet sich dank ihrer Sanduhr-Form von Haus aus für Rechte und Linke gleichermaßen.

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Kühles Blau: Die LX7 gibt es in Dark Blue und dezentem Grau.

Es kommt nicht allzu häufig vor, dass ein Hersteller im selben Jahr gleich zwei "Rote Punkte" abräumt. Deshalb ist schon eine Meldung wert, dass Logitech bei einem der renommiertesten Design-Wettbewerbe der Welt so gut abgeschnitten hat. Zur Belohnung dürfen sich die beiden Mäuse vom 27. Juni bis 23. Juli im Essener "Red Dot Design Museum" präsentieren.

Und damit die Logitechs sich jetzt nicht auf die faule Haut legen: Wie viele Rotpunkte holt ihr denn dann im nächsten Jahr? Drei, vier, oder noch mehr??

CeBIT: Wir suchen ein Handy für Frau Merkel

von Bernd Reder am 16.03.06

Liebe Frau Bundeskanzlerin, ich gebe zu, dass ich kein Fan von Ihnen bin. Aber eine Sache hat Sie mir richtig sympathisch gemacht: Ihre Bemerkung, dass Sie nicht so für kleine Handys seien, weil Sie die immer in der Handtasche suchen müssten. Und das ausgerechnet auf der CeBIT, und ausgerechnet am Stand von Motorola, einem der größten Handy-Hersteller der Welt. Geradezu herzerfrischend!

Aber Sie haben ja Recht: Mobiltelefone, mit denen frau/mann telefonieren kann, sind selten geworden. Entweder sind sie derart zusammengeschrumpft, dass sich ihre Tasten kaum noch bedienen lassen, zumindest nicht mit normalen Fingern, oder sie sind alles andere, nur keine mobilen Telefone.

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Wenn ich da beispielsweise an das SCH-B600 von Samsung denke (siehe Bild rechts), eines der Highlights in Hannover: eine 10-Megapixel-Digitalkamera mit einem dreifachen optischen und fünffachen digitalen Zoom und zudem Autofokus, getarnt als Handy. Oder das SGH-i310, ebenfalls von den Südkoreanern: ein Smartphone mit MP3-Player, Digitalkamera und einer 8 Gigabyte großen Festplatte. Darauf haben etwa 1500 bis 2000 Songs Platz, kurzum eine Jukebox, die sich auch als Telefon einsetzen lässt.

Und das wollen Sie ein "großes Mobiltelefon", am Ende eines, mit dem Sie vorzugsweise telefonieren können? Nun, Gott sei Dank ist auf die deutsche Industrie Verlass. Fit Age zeigte auf der CeBIT "Katharina die Große", das erste Handy für die Generation "50 Plus" (und, bei allem Respekt, zu der gehören Sie ja, Frau Kanzlerin). Das (gerade noch) mobile Telefon ist so groß, dass Sie es garantiert in der Handtasche finden. Vielleicht müssten Sie sogar eine größere Tasche wählen, sonst haben andere Utensilien keinen Platz mehr darin, wie Puderdose oder der Schlüssel fürs Kanzleramt.

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Die Tasten von Katharina sind ideal: groß, griffig, mit riesigen Buchstaben - genau richtig für Damen und Herren, die so langsam zur Lesebrille greifen müssen (ich weiß, wovon ich spreche). Und für alle Fälle ist es mit einem erweiterten SOS-Notruf ausgestattet. Ein Druck auf die Taste, und schon sind die Herren Ihrer Leibgarde oder der persönliche Referent zur Stelle. Und, ganz wichtig: Das Handy ist "Made in Germany".

Es hat nur einen Fehler: der Name. Warum musste es denn ausgerechnet eine russische Zarin sein, wenn auch eine mit deutscher Abstammung. Warum nicht "Angela die Große"?

Mensch, ärgere dich nicht

von joergnoll am 16.03.06

„Was nützt Nachdenken“, bemerkte Thomas Bernhard (1/2), „es macht alles noch unerträglicher.“ - Wennn nichts mehr geht, geht das noch: Flash Ludo, auch bekannt als Mensch, ärgere dich nicht.

Flash Ludo

Praktisch: der MP3-Player zum Werfen

von Bernd Reder am 15.03.06

Zurzeit geht aber auch alles schief: Erst die Klatsche unserer Nationalkicker gegen Italien, dann das Desaster des FC Bayern in Mailand. Zwei Mal 1:4! Das vermiest einem die ganze Vorfreude auf die Fußball-WM. Und wie zum Hohn flattert mir dann noch die Meldung über den MP3-Fußball von Scientific Labs auf den Schreibtisch: ein Player für MP3, WMA und DRM 10 WMA, ganz im schwarzweißen Fußball-Look. Hier zu Lande will THB Schuettler Limited den Musik-Ball unter die Leute bringen.

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Ob der Player ausgerechnet bei den Deutschen ankommt? Vielleicht lässt der Hersteller deshalb dem Benutzer die Wahl zwischen zehn Menüsprachen, darunter neben Deutsch auch Englisch, Holländisch, Französisch, Spanisch und natürlich Italienisch. Länder, in denen diese Sprachen gesprochen werden, nehmen zuhauf an der WM teil, und vermutlich mit besseren Chancen.

Den MP3-Fußball gibt es vier Versionen, von 256 Megabyte Speicher bis 2 Gigabyte. Die Edel-Version kostet rund 180 Euro, die preisgünstigste an die 80 Euro. Vielleicht sollte Scientific Labs noch eine Billig-Ausgabe mit 16 oder 32 Megabyte herausbringen. Darauf passen dann immerhin noch die Nationalhymne und ein, zwei Fußballsongs. Außerdem kommt es dann billiger, wenn man den Player auf das Spielfeld pfeffert, um den müden deutschen Kickern auf diese Weise Beine zu machen. Vielleicht hilft ja das!

Deep Throat: Kult und Geschichte - Teil 1

von joergnoll am 15.03.06

Das Vorspiel

Wer war der erste Mensch auf dem Mond? Neil Armstrong, richtig. Und was waren seine Worte? That's one small step for man, one giant leap for mankind, richtig. Aber was die NASA damals unterschlug: Armstrong schloss seine kleine Ansprache mit den Worten: And good luck to you, Mr. Gorki. Und das kam so: In Wapakoneta, wo Armstrong aufwuchs, wohnten Mr. und Mrs. Gorki, die schon vierzig Jahre verheiratet waren, als Mr. Gorki zu seiner Frau meinte, dass es doch schön wäre, wenn sie ihn oral verwöhnen würde. Das fand Mrs. Gorki offenbar nicht komisch, denn sie blaffte ihren Gatten an: „Du spinnst wohl? Ich dir einen blasen? Eher spaziert der kleine Armstrong auf dem Mond.“


Der Film

USA 1972. Ein kleiner Independent-Film kommt in die Kinos und spaltet die Nation, regt einen Teil der Bevölkerung an, den anderen auf. Deep Throat stellt nicht nur einen Höhepunkt der sexuellen Revolution dar, sondern markiert auch einen Meilenstein in der Popkultur und den Beginn der Pornoindustrie. Der Film war jahrelang Gegenstand öffentlicher Kontroversen und seine kulturellen Auswirkungen sind heute noch, 34 Jahre später, offenkundig.

Dabei ist „Deep Throat“ nur ein einstündiger Pornostreifen, mit hanebüchenen Dialogen und Schauspielleistungen, aber auch mutig, innovativ und sogar humorvoll. Eine sexuell unbefriedigte Frau (Linda Lovelace) sucht einen Arzt (Harry Reems) auf, der diagnostiziert, dass sich ihre Klitoris im Hals befindet. Das ermuntert die Frau zu raffinierten Oralnummern mit verschiedenen männlichen Partnern. Bekommt jemand einen Orgasmus, zeigt Regisseur Gerard (Jerry) Damiano im Gegenschnitt Feuerwerk und spielt Glockengeläut ein.

Jerry Damiano

Regisseur Jerry Damiano

Der Film wurde für 25.000 Dollar produziert - und spielte 600.000.000 ein. Damit gilt er als der erfolgreichste Independent-Film, der jemals gedreht wurde. Just dieser Erfolg brachte den Filmemachern einige Scherereien ein. „Deep Throat“ wurde in 23 Bundesstaaten verboten, Hauptdarsteller Reems wegen Sittenwidrigkeit angeklagt. Schließlich lockte der finanzielle Erfolg die Mafia an, so dass bald auch das FBI mitwirkte.

Das alles erfährt man in der Dokumentation Inside Deep Throat (USA 2005) von Fenton Bailey und Randy Barbato, produziert vom Oscar-Preisträger Brian Grazer. Nicht zufällig und unironisch eröffneten die Regisseure ihren Film mit Supertramps „Crime of the century“ sowie mit der Erklärung, dass es ein Film sei „über das Leben derer, die ihn drehten, und den Preis, den sie bezahlten“.

Linda Lovelace

Hauptdarstellerin Linda Lovelace


Lesen Sie demnächst auf Logitech, was „Inside Deep Throat“ zu bieten hat und erfreuen Sie sich an einer Zote und einer Schlusspointe im zweiten Teil von Deep Throat: Kult und Geschichte.

CeBIT: Player mit kleiner Festplatte für gierige Jungs

von Bernd Reder am 14.03.06

Klein, noch kleiner, kaum noch zu sehen. Cowon hat das beim iAudio 6 auf die Spitze getrieben. Er ist der angeblich erste Multimedia-Player mit einer Mini-Festplatte im Format 0,85 Zoll. Das sind gerade einmal 2,2 Zentimeter. Das kleine Ding fasst 4 Gigabyte, also etwa 800 Songs – eine ausreichende Ration für einen Schulausflug von mehreren Tagen, wie unser Sohn fachkundig feststellte. "Kannst du nicht mal ein Testgerät …?" "Nein!"

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Super sei auch, dass der iAudio jede Menge Dateiformate unterstützt: neben MP3 und Windows Media Audio (WMA) FLAC (Free Lossless Audio Code), OGG, WAV und ASF (Advanced Streaming Format) für die Öhrchen, außerdem MPEG4 und JPEG für die Äuglein. Denn der Player zeigt auch Fotos von der Digicam an. Das dürfte auf dem drei Zentimeter kleinen Display allerdings eher etwas für scharfäugige User sein. "Aber das kannst du doch nur durch einen Test herausfinden, Papa." "Nein, ich bestell kein Testgerät!"

Ab Ende des Monats soll der iAudio 6 im Laden stehen, für rund 280 Euro – ganz ordentlich für ein solches Gerät. Das sollte dann aber wirklich 20 Stunden lang mit einer Batterieladung durchhalten. Und wie war das mit der angeblich kinderleichten Bedienung? "Ich sag ja, du solltest ein Testgerät …" "Na gut, aber wehe das verschwindet in deinem Müllhalden-Zimmer wie das letzte." Irgendwie bin ich zu gut für diese Welt.

Cowon, Halle 20, Stand C28

Die Simpsons als Real-Film

von klauseck am 13.03.06

Ein schönes Beispiel für Virales Marketing stellt die reale Filmumsetzung des "Simpsons"-Vorspanns dar, der sich derzeit wie ein Lauffeuer im Web verbreitet. Der aufwendige Trailer, der für die 17. ste Staffel der Simsons wirbt, ist bereits mehrere Millionen Mal abgerufen worden.

>> via Martin Oeting, Connected Marketing
>> Futurezone: Simpson-Spot stürmt das Web

Hardware

von klauseck am 13.03.06

Manchmal bedarf es wenig, um auf der Cebit erfolgreich zu sein. Kein Wunder, dass zahlreiche Fotoapparate klickten, als die beiden Hostessen ihre Produkte präsentierten... Allerdings dürfte den meisten Fotografen entfallen sein, für wen die beiden Frauen in diesem Falle werben. Oder können Sie uns weiterhelfen?

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Der Fernsteuer-Hai - liebliches Spielzeug für Kids und Soldaten

von Bernd Reder am 13.03.06

Von wegen Bösewicht: Der Hai hat sich vom Film-Monster ("Der Weiße Hai") zur bedrohten Spezies entwickelt. Schmutzige Meere und schießwütige Menschen drohen ihm den Garaus zu machen. Deshalb ist es an der Zeit, dem Homo sapiens die irrationale Angst vor dem lieblichen Meeresbewohner zu nehmen, am besten auf spielerische Art und Weise.

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Wie wäre es denn mit einem ferngesteuerten Mini-Hai für die Badewanne oder den Pool? Ich habe ihn bei Hammacher Schlemmer entdeckt, einem der ältesten Haushaltswaren-Geschäfte der USA. Für rund 100 Dollar bekommt man dort einen schwimmfähigen Hai mit Elektromotor und Fernsteuerung, der fast drei Meter tief tauchen kann.

Okay, mit 60 Zentimetern Länge ist der Kleine vielleicht nicht ganz das Richtige für die Badewanne, jedenfalls nicht für meine. Aber was für ein Heidenspaß muss es sein, wenn man Sharky im Hallenbad aussetzt und damit ältere Damen an den Rand des Nervenzusammenbruchs bringt. Oder im Sommer (so es einen geben sollte), wenn dann Bild titelt: "Hai-Alarm am Baggersee – Der Killer von Kleinschwenkendorf". Und dabei habt ihr dem Kleinen nur ein wenig Ausschwimmen in freier Natur gegönnt.

Apropos ferngesteuerte Haie: Auch das amerikanische Militär hat dieses Spielzeug entdeckt. Allerdings kommen dabei keine Plastikmodelle zum Zuge, sondern echte Tiere. Forscher arbeiten nach einem Bericht von Newscientist.com an Implantaten, mit denen sich Haie fernsteuern lassen. Die armen Viecher sollen dann als Unterwasser-Spione eingesetzt werden und feindliche Schiffe orten oder Häfen ausspähen.

Aber wenn wir schon bei Neuro-Implantaten sind: Wieso eigentlich nur Haie, Delfine oder Kampfratten steuern? Warum nicht auch bockige Kinder zur Räson bringen, hyperanspruchsvolle Arbeitnehmer, die partout nicht 60 Stunden pro Woche arbeiten wollen, oder uneinsichtige Bürger, die bei Wahlen das Kreuz immer an der falschen Stelle machen? Das Leben würde dann sooo viel schöner und einfacher sein!

CeBIT: CHIP kürt Highlights

von joergnoll am 13.03.06

Nachdem Chip unlängst die Verlierer des letzten Jahrzehnts vorführte, feiert das Computermagazin nun die CeBIT-Highlights. Wollen wir mal hoffen, dass die Gewinner von heute nicht die Verlierer von morgen sein werden.

Chip, CeBIT-Highlights

Als wichtigste Neuentwicklung im Bereich Hardware triumphierte Intels Core Duo. Diese neue Prozessor-Generation sorgt ohne Leistungsverlust für sparsamere und leisere Computer. Die Kategorie Software gewann das Antiviren-Programm TruPrevent, das den PC mit einem smarten Konzept vor Attacken aus dem Internet schützt. Das Highlight in der Sparte Kommunikation geht an T-Mobile für HSDPA. Diese Erweiterung des Mobilfunkstandards UMTS macht das Highspeed-Internet endlich zu erschwinglichen Preisen mobil.

Sieger in der Kategorie Digitalfotografie wurde die Kodak EasyShare V570, eine kompakte Digitalkamera, die mit zwei Objektiven sowohl den Telezoom- als auch den Weitwinkel-Bereich abdeckt. Als Innovation des Jahres kürte die Redaktion die von Texas Instruments entwickelte LED-Projektor-Technologie; mit ihr werden Video-Beamer nicht nur kleiner, sondern auch leiser und sparsamer. Gleich drei Trophäen vergab CHIP in der Sparte Entertainment: Prämiert wurden Microsoft für seine Onlinespiele-Plattform Xbox live, der Musikdienst Napster und Warners Filmportal In2Movies. (Quelle)

CeBIT: Logitech entdeckt sein Herz für Linke

von Bernd Reder am 10.03.06

Dual-Core-Rechner? Schön! Das vernetzte Multimedia-Heim? Ganz nett. Aber eines meiner ganz persönlichen Highlights der CeBIT ist klein, handlich und schnurlos: die Lasermaus MX 610 für Linkshänder von Logitech.

Zugegeben, dass ich dieses hilfreiche Gerät hier vorstelle, ist ein bisschen egoistisch: Ich bin Linkshänder und habe es satt, mein Handgelenk mit Mäusen für Rechtsausleger zu malträtieren – wie gerade eben mit dem Produkt eines renommierten Hard- und vor allem Software-Herstellers aus dem Nordwesten der USA. Und zudem gibt es gar nicht so wenige Linkshänder, wie die "Rechten" immer behaupten. Die Schätzungen schwanken zwischen 15 und 50 Prozent (siehe den Artikel auf Wikipedia). Viele Leidensgenossen werden ja in jungen Jahren mittels ausgefeilter Erziehungsmaßnahmen ("Pfui, nimmst du wohl den Stift in die schöne Hand!") auf rechts umgepolt.

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Und nun muss ich noch ein wenig von der MX 610 schwärmen: Sie arbeitet mit einem Funkempfänger (2,4 GHz), der in einen USB-Port am Rechner gesteckt wird. Schick sind die Tasten für E-Mails und Instant Messaging: Sobald eine neue Nachricht hereinkommt, leuchten sie auf. Ebenso wie beim Rechtshänder-Modell kann der "Leftie" Dokumente heranzoomen oder Musik-Dateien abspielen. Mit einer Batterieladung hält die MX 610 ein Vierteljahr durch. Der Preis: rund 55 Euro, nicht gerade wenig, aber noch o.k.

Aber warum kommt Logitech nun plötzlich mit einem Linkshänder-Modell? Ob das vielleicht damit zusammenhängt, dass Guerrino De Luca, der Chef von Logitech, auch ein Linker ist?

Hier noch ein paar weitere Highlights, die Logitech auf der CeBIT (Halle 2, Stand C28):

Die mm50 Portable Speakers for iPod, jetzt auch in der Modefarbe des kommenden Herbstes - edlem Schwarz

Die Noise Canceling Headphones: Musikgenuss pur, weil sie 90 Prozent der Hintergrundgeräusche wegfiltern

Die Harmony 785 und 555. Die werde ich mit Sicherheit ausprobieren: programmierbar Fernbedienungen, mit denen sich alles steuern lässt, vom Fernseher über die HiFi-Anlage bis hin zum DVD-Recorder. Schluss mit dem Fernsteuerungs-Zoo auf dem Couch-Tisch!

Der Tanz zur Fußball-Weltmeisterschaft

von olivergassner am 10.03.06

Zur Fußball-WM hat die FIFA jetzt erstmals neben einer Hymne (aus Kostengründen nicht ganz neu, aber bewährt) auch einen Tanz kreiert.

Diego Maradona höchstpersönlich hat ihn choreographiert und stellt ihn vor.

Zu Tanzen ist das Ding in jeder Halbzeitpause, damit die Pfunde etwas schmelzen, und das trotz Salzstangen und Bier.

Also --- Sport, Spiel, Spannung (remember?) -- Biddeschöööön:

via Klasomat

CeBIT: Jeder Pop-Ikone ihren MP3-Player

von Bernd Reder am 09.03.06

Plötzlich sind sie wieder da, meine Pop Heroes aus den 80er Jahren, Damals, als ich in die große Stadt kam und an der Uni und auf merkwürdigen Partys herumhing: Billy Idol, der alte Haudegen, turnt fitter den je auf der Bühne herum; die schottischen New-Waver Simple Minds schaffen es nach Jahren wieder, auch mal eine größere Halle zu füllen, und Depeche Mode feiern Triumphe - ohne Koks und Heroin.

Aber ob es eine Band wirklich geschafft hat, lässt sich an einer Sache ablesen: Ob sie ihren eigenen MP3-Player herausbringt. Bono und U2 haben es vorexerziert, mit "ihrer" Version des iPod. Die beiden Selbstvermarktungs-Experten Bono und "Mr. Apple" Steve Jobs haben sich da offenkundig gesucht und gefunden.

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Und nun wieder zu meinen 80er-Jahre-Heroes: Auch Depeche Mode gehört jetzt zur Riege der Bands, die als Taufpate für einen Multimedia-Player herhalten durften. Trekstor hat eine "DM"-Version seines ibeat Vision herausgebracht. Wer möchte, kann das Kleinod auf der CeBIT in Hannover bewundern, die heute begann (Halle 1, Stand A61). Auf dem Flash-Player ist neben Bildern und MPEG-4-Videos von DM auch die aktuelle Single "Suffer Well" mit drauf.

Super Jungs, das ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Pop-Ikone! Ein ibeat ist zwar kein iPod, aber immerhin. Und noch eins: Lieber Dave Gahan, bloß nicht wieder mit diesen vermaledeiten weißen Pülverchen anfangen!

Kombination zweier Klassiker

von joergnoll am 09.03.06

Kim Possible

Kim Possible ist eine gelungene Kombination aus Pong und Breakout. Mit anrüchigen Avataren, Fangesängen und diversen Gimmicks: Schläger vergrößern, Tor verkleinern, Gegner einfrieren etc. Ziel ist es, pro Runde drei Tore zu erzielen. Um aber Tore zu schießen, muss man erst einmal die blauen Klötze aus der Spielfeldmitte abräumen. Nettes Spielchen, macht Spaß.

Der rosarote Panther

von joergnoll am 08.03.06

Der rosarote Panther I

Wenn der Titelsong von Henry Mancini erklingt, darf sich der Zuschauer (ab Donnerstag, 9. März 2006) wohlig im Kinosessel räkeln, weiß er doch nun, einem neuen Panther beizuwohnen. Und wieder einmal ist die Kriminalkomödie erstklassig besetzt. Steve Martin spielt den schusseligen Inspecor Clouseau, Emily Mortimer und Jean Reno sind seine Assistenten und Kevin Kline gibt den Chief-Inspector Dreyfus.

Der rosarote Panther II

Und wieder einmal ist Clouseau auf der Jagd nach dem titelgebenden Diamanten und wieder einmal vermasselt er alles, was es zu vermasseln gibt. Sicher, Steve Martins Clouseau reicht nicht an den grandiosen Peter Sellers (1963) heran. Dennoch gibt’s viel zu lachen, oftmals Klamauk, aber auch erkleckliche Pointen. Und am Ende die Gewissheit, dass man einen sehr guten Martin-Film gesehen hat, der durchaus mit manchem Panther-Sequel mithalten kann.


> Deutsche und internationale Website mit Games, Gewinnspiel und Trailer

> Artikel zum Komponisten Mancini, seine Musik und noch mehr zum Hören

> Pink Panther bei Wikipedia und Filmografie bei der IMDB

flickr mal anders: Tagnautica und flappr

von olivergassner am 07.03.06

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Der Bilderdienst Flickr ist nicht nur in aller Munde, sondern auch auf Blogs nahezu überall zu finden. Aber wer dort Mitglied ist, wühlt sich manchmal ewig durch die Innereien, um etwas zu finden. Zwei neue Ansätze zur Bildverwaltung und Bildersuche bei bieten Tagnautica und flappr.

Tagnautica (Bild oben) nutzt die an die Bilder vergebenen Tags (Etiketten) und ihre Beziehungen zueinander als Navigationsinstrument und man kann über eine originelle Flash-Oberfläche, bei der sich die zu einem Suchtag verwandten Tags im Kreis anordnen, erkunden, Dabei entdeckt man natürlich immer wieder überraschende Verbindungen. Ist man im richtigen Tag-Raum angekommen klickt man einfach das Stichwort in der Mitte und landet auf der passenden Flickrseite. (Das könnte ich mir jetzt eleganter vorstellen.- etwa mit einer Bilderanzeige in tagnautica selbst bzw. der Möglichkeit in Tag-Bereiche zu 'Zoomen', so dass es immer weniger Bilder werden...)

***

Eher an flickr-Mitglieder selbst richtet sich flappr. Es holt einen Genehmigung über die flickr-Seite ein (so dass man bei flappr keine Nutzerdaten eingeben muss) und stellt die Funktionen der flickr-Oberfläche in handlichem Flash bereit, anstatt den Nutzer durch HTML-Pages irren zu lassen. Bei mir mag er aber heute nicht so richtig. Ewig sucht er nach meinen Bildern. Unter meinem alten flickr-Namen (vor Yahoo) findet er jemanden anders; meine Yahoo-ID findet er gar nicht. (So dass ich hier auch schlecht wilde Tests fahren kann ;-( )

Hat jemand mit flappr bessere Erfahrungen gemacht? Oder mach ich was falsch? (Es liegt wohl eher an einer von flappr.)

via RSS-Blogger

Modell für Steinbrück

von joergnoll am 07.03.06

Black Knight

„Die Einwohner zahlen ihre Steuern nicht. Gehe hinaus und prügel das Gold aus ihnen.“ So lautet der Auftrag, den der König dem Black Knight erteilt. „Je härter du schlägst, desto mehr bekomme ich. Warum bist du noch hier?“ Tja, wenn alles gesagt ist, dann mal los. „Wenn du nicht genügend Gold bingst, bist du gefeuert.“ Ok, Prügel für alle, zwitschernde Vögel, Gegenstände, Klerikale, alte Matronen und junge Fräuleins - nur die Hexe darf man nicht schlagen, sonst endet man als Schwein. Und weil ich weder das noch Prügel riskieren will, werde ich mich nun an die Steuererklärung setzen.

Papa, gib mir ein Auto!

von Bernd Reder am 06.03.06

Vor ein paar Tagen bin ich knapp dem Tode entronnen. Der Grund: ein Hustenanfall beim Abendessen, nachdem ich mich kräftig an einer Portion Spaghetti verschluckt hatte. Der Auslöser: der lapidare Satz "Wenn ich dann in ein paar Monaten den Führerschein habe, brauche ich natürlich ein Auto". Der Attentäter: unser Sohn Sebastian.

Klar, in einer Einöde wie München kommt man ohne Auto nicht weit. Ist ja fast wie in Oklahoma oder Kansas, wo jede Kneipe mindestens eine Autostunde weit entfernt ist. Und wer den fahrbaren Untersatz finanziert, steht auch fest: die lieben Eltern.

Um zu sehen, was denn derzeit "in" ist, habe ich auf der Web-Seite des 76. Genfer Autosalons herumgestöbert, der derzeit läuft. Nun, junge Leute neigen bekanntlich zum Leichtsinn. Also dürfte der Tramontana eher nicht in Frage kommen: 12-Zylinder-Motor, 720 PS, mehr als 300 km/h Spitze. Nein, das ist nichts. Auch der Preis: so an die 500.000 Euro - so viel wie ein Einfamilienhaus.

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Zu schnell: Der Tramontana schafft mehr als 300 km/h.

Aber wie wäre es mit dem Nissan Pivo? Ein pfiffiger Kugelblitz mit Elektromotor (umweltschonend, ideal für die kleine Parklücken). Das Beste: Die Fahrgastzelle lässt sich um 360 Grad drehen. Nein, denn "Ich will ein Auto, kein Spielzeug!".

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Zu verspielt: Beim Nissan Piva lässt sich die Fahrgastzelle nach hinten drehen, etwa beim Einparken.

Dann schon lieber den Gransport MC Victory von Maserati, am besten inklusive der aufgepeppten Schönheit auf der Motorhaube (V8-Motor, 400 PS, schlappe 290 km/h, Kostenpunkt vermutlich an die 200.000 Euro – das Auto, nicht die junge Dame).

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Zu exklusiv: Vom Maserati Gransport Victory werden angeblich nur 180 Stück gebaut.

Aber vielleicht tut es auch der Cross Polo, genau richtig für die Buckelpisten im Großstadt-Dschungel (4-Zylinder-Diesel, 100 PS, 182 km/h, zum Schnäppchenpreis von 18.000 Euro, natürlich in der Grundversion ohne Zubehör).

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Kommt vielleicht in Frage: Der Cross Polo, der Renner für die Schotterpisten in der Stadt.

Gut, dass wenigstens die Ehefrau vernünftig ist und dem alten Familien-Audi die Treue hält. Und ich? Leider habe ich es in jungen Jahren versäumt, mich rechtzeitig mit Aktien von aufstrebenden Firmen einzudecken, etwa Logitech. Deshalb reicht es jetzt bestenfalls für einen Dacia Logan 1,5 dCi (satte 68 PS, 158 km/h Spitze). Neu kostet der 9200 Euro, aber gebraucht kriege ich den bestimmt schon für 5000.

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Für Papa: Der Dacia Logan, natürlich die Version mit Dieselmotor

Who is your daddy?

von joergnoll am 06.03.06

Beim Celebretity Lovechild Quiz wird dem Kandidaten eine Fotomontage gezeigt, die aus den Porträts zweier Prominenter generiert wurde. Seine Aufgabe ist es, die zugrundeliegenden, quasi Gen-gebenden Promis zu benennen. Biologisches Wissen ist dabei eher hinderlich.

Celebretity Lovechild Quiz II

Der Nano-Schlips

von olivergassner am 06.03.06

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Wie wäre es mit einem Nano-Schlips? Nein. Ich meine nicht: "Wie wäre es mit einem Schlips, der so klein ist, dass ich mich vor meinen Barrikaden-Kumpels nicht schämen muss, damit gesehen zu werden, weil sie ihn nicht sehen weil er ja so klein ist. Und so."

Ich meine: Mit einem iPod im Schlips. Jetzt verstehen wir uns. Denn der Sommer kommt und den iPod in die Hemdtasche zustecken geht ja nicht. Entweder geht es der Hemdtasche noch prima und man will sie nicht ausbeulen oder... da ist schon längst der Palm drin, oder der Treo oder beide. Und die Hosentasche kommt auch nicht in Frage, sonst guckt die Eine der U-Bahn immer so komisch.

Nun die englische Hemd-und-Schlips-Firma mit dem bezeichnenden Namen 'Thomas Pink' hat sich nun eben was einfallen lassen: Einen Schlips mit 4 cm breiten Fach hinten. Das Teil heißt dann 'Pendler-Schlips'. Neiiiiin, nicht weil der Schlips pendelt, sondern weil es für Pendler Schlips-und-mp3-technisch was auf die Ohren gibt.

Na jedenfalls: Wenn im Sommer plötzlich alle Kollegen mit Schlips kommen, dann wissen Sie: das sind Nanoschlipse. So.

Oh, man kann in den (fast) 90-Euro-Schlips natürlich auch einen popeligen MP3-Player reintun, oder vier Stifte oder Reservekondome oder... ja was noch Liebe Leserinnen und Leser? (Oder gibt es bis zum Sommer eh Wegwerf-MP3-Player oder Implantate?)

Die Lust zu Taten und die Lust am Weibe

von joergnoll am 03.03.06

Superman, Packshot

Nein, nicht jeder Journalist ist ein Supermann. Auch möchte nicht jeder Journalist die Welt retten, jedenfalls nicht immerfort. Wenn es dann doch einen Journalisten gibt, mindestens einen, der gerne Supermann wäre, liegt das nicht an etwaigen Superkräften oder Weltrettungsambitionen, sondern an Lois Lane. Ja, ich gestehe, ich würde gerne mit Lois (Terri Hatcher) durch Metropolis flanieren und fliegen und –

„Konzentriere dich auf deine Arbeit“, holt mich Kollege Klaus unwirsch auf den Boden der Tatsachen zurück. Na gut, also, wir haben einen Schuber mit sechs DVDs, 21 Episoden plus Pilotfilm, einige Boni, das macht zusammen 978 Minuten Abenteuer von Lois & Clark.

Und sonst? „Es ist mir noch nie aufgefallen“, säuselt Lois in der zehnten Folge dem Journalisten zu, „dass du Superman ziemlich ähnlich siehst.“ Wirklich? Hach.

Ich werde mir einen roten Umhang besorgen und die Welt retten. Denn wie sagte schon Karl Kraus: „Denn die Lust zu den Taten entstammt der Lust am Weibe.“

Pleo: Furby war vorvorgestern

von olivergassner am 03.03.06

bt_ugobe_pleo.jpg Roboter? Dino? Nein. Nicht Roboraptor. Eher ein Schnuckiputz-E.T.-Furby-Dinosaurierchen. Ein einwöchiges Camarasaurus-Baby namens Pleo wird rechtzeitig zu Weihnachten in die Läden kommen. Wo Furby zwei 'Hirne' hatte, hat Pleo sieben und kann lernen, angeblich mit derselben Intelligenz wie ein kleines Baby oder ein Hund. Und das Ziel: ein Spielzeug zu schaffen, das seine Nutzer final emotional gefangen nimmt. Klar. so was brauchen wir. Dann schenken wir eins der Oma und eins dem Enkel und dann brauchen sie ihre Emotionen nicht aneinander abzuarbeiten.

Ok, seien wir wieder friedlich. Wer den Pleo in Aktion sehen möchte (so super beeindruckend ist das nicht, aber es handelt sich auch um ein frisches Baby), der möge sich am Video ergötzen und schon mal 200 $ zur Seite legen, was ja fast ein Schnäppchen ist.

Noch ein bisschen Technik: Pleo hat 14 Servomotoren und 38 Sensoren (an Füßen, Beinen, Kopf und Rücken), kann natürlich sehen und hören und... er hat keinen Ausschaltknopf.

Abenteuerspiel im Stil der Schwarzen Serie

von joergnoll am 02.03.06

The Goat in the Grey Fedora I

Bounty, Nick Bounty, heißt der etwas einfältige, aber durchaus gewitzte Privatdetektiv und Trenchcoatträger. Er ist der Held des ebenso famosen wie fulminanten Flash-Abenteuers The Goat in the Grey Fedora. (Sein zweiter Fall, nach A Case of the Crabs.) Eine charmante Hommage an die Schwarze Serie, mit diversen Anspielungen, netter Musik und irren Gags. Großes Kino!

The Goat in the Grey Fedora II

Wer alleine nicht weiter kommt, findet auf dieser Seite Hilfe und weitere gewitzte Bemerkungen. Außerdem gibt´s einen kleinen Trailer und Offlinevarianten des Spiels - für PC und Mac und kostenfrei zum Download.

Kling, klong, klang – Feng Shui oder Zen für weibliche MP3-Fans

von Bernd Reder am 02.03.06

Auf der einen Seite begeistern sich Chinesen, Japaner und Koreaner wie sonst kaum jemand für technische Spielereien. Auf der anderen schimmert doch immer wieder durch, dass es auch in der modernen Welt von heute Geister und Dämonen zu besänftigen gilt.

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Das dürfte wohl der Grund dafür sein, wenn junge Damen (oder Herren?) in Nippon die Schmucksteine, pardon Earphone Charms, von Sakamoto kaufen. Das Gehänge wird an den Ohrhörer von MP3- oder Multimedia-Playern befestigt.

Und warum? Vermutlich bannt es mittels Feng-Shui oder Zen-Kräften die bösen Vibrationen, die der Musik von japanischen Punkrockern oder Rappern inne wohnt. Klickt man sie auf der Web-Seite an, verbreiten die Schmuckstücke jedenfalls harmonische Klänge. Geheimnisvolles Asien!

Schnatterkasten für Musikliebhaber

von Bernd Reder am 01.03.06

Irgendwie klappt das nicht: auf einen Seite mit dem MP3-Player Musik hören, auf der anderen aber ja keinen Anruf über das Handy verpassen wollen. Natürlich gibt es mittlerweile Musik-Handys wie Nokias N91 oder das W810i von Sony Ericsson. Aber soll ich jetzt etwa meinen iPod oder T30 von Iriver wegwerfen und mir ein sündteures Edel-Handy leisten? Nein!

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Eine pfiffige Idee für Musiky-Handy-Verweigerer hat Mavizen. Blue Eye heißt das kleine Kästchen, das eine Brücke zwischen Musik-Player und Handy schlägt. Das Mobiltelefon wird über Bluetooth angekoppelt, der MP3-Player über das USB-Kabel. Mit an Bord ist ein Mikrofon. Ruft dann die oder der Liebste an, blendet das Gerät automatisch die Musik aus und dafür den Anrufer ein. Sobald das Gespräch zu Ende ist, rockt der Player wieder los.

Und noch ein kleines, aber wichtiges Detail für den Musik-Freak: An den Blue Eye kann er über einen Klinkenstecker alle möglichen Kopf- und Ohrhörer anschließen – nicht nur den, der dem Player beiliegt. Denn an diesem Accessoire spart so mancher Hersteller gerne. Zwei Dinge stören mich allerdings am Blue Eye: Zum einen müsste ich jetzt noch ein Teil mit mir herumschleppen, neben Handy, Musikplayer und PDA. Das wird langsam ein bisschen viel. Zum anderen ist da noch der Preis: 60 Britische Pfund plus Mehrwertsteuer, das sind fast 100 Euro. Dafür bekomme ich ja schon ein Drittel iPod!

Do not press

von joergnoll am 01.03.06

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Via Denis