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Februar 2006

iPod-Socken

von klauseck am 28.02.06

Wer seinen iPod oder anderen MP3-Player auf ganz neue Art und Weise modisch aufrüsten möchte, aber nicht ganz so viel Geld für Zubehör ausgegeben will, sollte sich bei Instructable einmal darüber informieren, wie man sich eine modische iPod Sock herstellen kann. Falls Ihr weitere Ideen habt, wie sich Player verkleiden lassen, freuen wir uns über weitere Anregungen.
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>> Instructables: Intro a simple ipod sock mod!

retrievr: flickr-Bilder nach Ähnlichkeit und flickr-Sudoku

von olivergassner am 28.02.06

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Mit retrievr kann man flickr-Bilder suchen, aber nicht wie sonst nach Ort, Fotograf oder "Etikett", sondern nach "'Muster" das man entweder per Bild oder per kleiner Skizze vorgibt. Und retrievr sucht dann farblich und kompositorisch ähnliche Bilder.

***

/blog/archives/2006/02/bt_flickrsudoku.jpgWen beim Sudoku die Zahlen an den Matheunterricht gemahnen und abstoßen, der kann das konfliktfreie Sortieren von Elementen in 9*9 Felder auch mit Flickr-Bildern betreiben: beim flickr sudoku. Dabei kann man Bilder nach Tag und/oder Nutzer einschränken und natürlich den Schwierigkeitsgrad wählen..

via RSS-Blogger

Was passiert am 28. Februar?

von Bernd Reder am 28.02.06

Es brodelt mal wieder in der Gerüchteküche. Und wieder einmal ist geht es um Apple. Der Auslöser: Die Jungs vom Consumer Electronics Stock Blog erhielten von der Firma eine merkwürdige Einladung zu einem Pressetermin am 28. Februar. An diesem Tag kommt Apple angeblich mit einem tollen neuen "Fun"-Produkt heraus.

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Tja, was könnte das wohl sein? Etwa der erste Staubsauger mit integriertem Multimedia-iPod und Internet-Zugang? Nein, die Kollegen von CESB spekulieren in eine andere Richtung. Ihre Favoriten: der lang erwartete Video-iPod im Format eines Tablet-PC oder gar ein noch größeres Gerät, das Bilder im HDTV-Format (High Definition Television) wiedergibt.

Weitere Kandidaten: möglicherweise ein iPod mit Wireless-LAN-Adapter, damit sich der User auch auf dem Flughafen oder beim Cocktail-Schlürfen in der Bar Songs von iTunes herunterladen kann, oder ein Media-Center-Mac mit Intel-Prozessor. Also Kinder, machen wir es wie Weihnachten: Zählen wir die Tage herunter, bis Zeremonienmeister Steve Jobs das Geheimnis lüftet. Aber wehe es ist ein Staubsauger mit integriertem Multimedia-iPod!

Die Drei von der Tankstelle

von joergnoll am 27.02.06

Virtual Bartender I Virtual Bartender II

Nach dem grandiosen Virtual Bartender (Bild 1), dem zweiten Teil mit zwei Mädels (Bild 2) nun die drei Girls von der Tankstelle: Carwash. Die kredenzen dem Besucher zwar kein Bier, aber sie tanzen, strippen und waschen das Auto.

Carwash I Carwash II

Hey, Männer, aber ehrlich, an Tammy, die erste Barfrau, kommt keine heran, oder? Seht Euch nur mal diesen Hintern an… Und nun entschuldigt mich, ich habe zu tun.

Beautiful Tammy

Keywords für Bartender Teil 1 und Teil 2.

fastr - Das flickr-Duell der Tagging-Giganten

von olivergassner am 27.02.06

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Bei fastr - a flickr game geht alles darum die (englischen) Tags (Etiketten) zu erraten, mit denen die Bilder beim Bilderhoster Flickr markiert sind.

Stück für Stück werden die Bilder angezeigt, die unter einem gemeinsamen Tag abgelegt sind und je schneller man errät... desto mehr Punkte auf der natürlich sekündlich aktuellen Highscoreliste. Das Teil hat einen fast schon illegalen Suchtfaktor.

Deshalb als besonderen Service: Fünf Ausreden, wenn Sie auf der Arbeit beim fastr-Spielen erwischt werden.

1. Ich spiele nicht, ich teste eine Web 2.0 Anwendung.
2. Ich spiele nicht, ich trainiere mein Englisch für den nächsten Business-Trip.
3. ich spiele nicht, ich übe sinnvolles Tagging.
4. Ich spiele nicht, ich trainiere schlagfertiges Verhalten unter Stress.
5. Ich wette um ein Kantinenessen, dass ich Sie drei Runden lang schlage. URL kommt per Mail.

Wer hat noch mehr Ausreden?

Der Screenshot oben zeigt übrigens Teile der bLogitech-Redaktion beim, ehm, ja. Siewssenschon.

Zuletzt ein Tipp: Die Begriffe wiederholen sich, es lohnt sich also dran zu bleiben, dann winkt auch Ihnen der Erfolg.

Sketch Swap Malereien

von klauseck am 24.02.06

Einen netten Zeitvertreib bietet das Flash-Zeichnen auf Sketch Swap. Dort kann jeder mit der Maus ein Bild entwerfen und danach einem Unbekannten zusenden. Jeder Künstler erhält zur Belohnung für seine digitale Malerei ebenfalls ein Bild präsentiert, welches sich langsam aufbaut. Allerdings weiß man als Zeichner nie, was die Anderen so gezeichnet haben. Die gekritzelten Überaschungen bringen einen so manches mal zum Schmunzeln.
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>> weitere Flash Spiele
>> via Akademix

Hier trainierte Lucky Luke

von joergnoll am 24.02.06

Kleines, aber feines Spiel, in dem es um schnelle Reaktion geht: Shoot Out. Aber immer schön sportlich bleiben, also abwarten, bis der Gegner nach dem Colt gegriffen hat, dann erst schießen bzw. Spacetasten betätigen. Wer schnell ist, wird nicht nur mit dem virtuellen Überleben, sondern auch mit netten Gags belohnt.

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(Dem Kollegen Damaschke gewidmet.)

Nur für Rechtsausleger: der Wow Pen

von Bernd Reder am 24.02.06

Bislang ist jeder Versuch gescheitert, dem Computer-Adepten seine geliebte Maus madig zu machen und durch einen elektronischen Stift zu ersetzen, sieht man einmal von Handheld-Rechnern ab und ganz speziellen Stiften wie dem io2 Digital Pen von Logitech, mit dem der User seine handschriftlichen Notizen digitalisieren kann.

Die koreanische Firma Wawoo hat sich davon aber nicht beeindrucken lassen. Sie unternimmt einen neuen Anlauf, mit dem Wow-Pen. Auch bei uns, im Land der Dichter und Denker mit seiner ausgeprägten Schreibkultur, ist die Stiftmaus jetzt zu haben – bei N.T.P. für 50 Euro.

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Die Stift-Maus (oder der Maus-Stift?) hat eine Auflösung von 800 Dots per Inch (dpi). Sie ist mit zwei Tasten bestückt, die sich mit dem Zeigefinger bedienen lassen. Rechts daneben ist ein Scroll-Rad angebracht, für das der Mittelfinger zuständig ist. Angeblich, aber das versprechen ja alle Pen-Hersteller, gleitet der Schreiberling spielend leicht über das Maus-Pad und schont dabei Arm und Handgelenke. Wawoo bietet zwei Versionen an: eine mit Kabel und einen Funkstift. Ich frage mich, warum die Koreaner nicht generell auf "cordless" gesetzt haben, denn das Kabel stört doch nur.

Schade, ich würde ja gerne einmal den Wow-Pen ausprobieren. Aber daraus wird wohl nichts. Denn den Wow-Pen gibt es nur für Rechtshänder. Ich bin aber anders herum gepolt - auf links. Und ich habe genug damit zu tun, eine normale Maus zu finden, die sich auch mit der linken Hand halbwegs vernünftig bedienen lässt.

Die Kuh vom Eis holen - Curling-Games

von joergnoll am 23.02.06

Ich habe ein Problem. Ich gucke gerne Curling. Gestehe ich das jemanden, ernte ich meist verwirrte Blicke. Dabei gibt es nichts, zumindest im Fernsehen, was entspannender wäre als das lange und langsame Dahingleiten der Spielsteine übers Eis. Aber Curling ist auch spannend, eine taktische Angelegenheit. Und in manchen Fällen ein Augenschmaus, kommen Anmut und Leidenschaft zusammen.

Curling 1 Curling 2

Curling ist olympisch, wird aber diesmal selten gezeigt, weil meist irgendein Superriesenslalom oder sonstwas gesendet wird. Also curle (und entspanne) ich online. Zum Beispiel hier. Leider legt der Gegner seine Steine immer nur mitten ins Haus und auch das Eis curlt nicht sonderlich, so dass man lediglich Hackweight Takeouts spielen muss, um zu gewinnen. (Erklärung der Fachausdrücke)

Curling-Novizen finden oft das Wischen mit den Besen albern. Ist es aber nicht, da damit die Geschwindigkeit und damit die Länge und das Curlen des Spielsteins beeinflusst werden. Beim Kuh-Curling wischen die Kühe mit Ihrem Schwanz. Das ist albern. (Rührt daher die Redewendung, die Kuh vom Eis holen?)

Curling 3

Wer sich für Curling begeistert, wird beim Championship Curling glücklich. Hier sind ab dem Viertelfinale drei Ends zu spielen. Zunächst stellt man ein, ob der Stein nach links, rechts oder nicht curlen soll, sodann Richtung und Geschwindigkeit. Auch spielt der Computergegner cleverer, so dass taktische Spielzüge nicht nur möglich, sondern sinnvoll sind, etwa eine Guard vors Haus legen oder ein Come around oder Double-Takeout

Curling ist schön, spannend und entspannend zugleich. Ich bin glücklich.

Altern mit dem USB-Hautsensor

von Bernd Reder am 22.02.06

Gerade eben habe ich wieder einmal einen Beitrag für eine Zeitschrift fertig gestellt, dieses Mal zum spannenden Thema "ADSL2+-Router". Nach so viel Technikkram brauche ich etwas Entspannung. Ein probates Mittel: die zwanglose Jagd nach skurrilen Gagdets im Internet.

Hier mein jüngster Fund: der USB-Hautsensor - offenkundig eine Erfindung aus Japan. Ein hoch interessantes und nützliches System: Mit einem Bildsensor tastet der Benutzer Haut und Haar ab. Über den USB-Port wandern die Aufnahmen in einen Rechner. Auf dem Bildschirm kann der glückliche (?) User dann tiefgründige Analysen seiner Epidermis durchführen, speziell des Stratum corneum oder Stratum lucidum (Ich gebe zu, ich habe geklaut, bei Medizinfo).

Tja, und was dann? Mein Leben wird sich zweifellos grundlegend ändern, wenn ich jeden Tag detailliert vor Augen geführt bekomme, dass der Haarschopf noch grauer und die Zahl der Falten noch größer geworden ist. Nichts wie her mit einem flamingofarbenen Porsche und einer wohl proportionierten 20-jährigen Brasilianerin – und dann nichts wie ab in den Süden, solange ich noch kein Tattergreis bin!!

Oder sollte ich das Ding lieber meiner Frau zum Geburtstag schenken? Der Effekt wäre derselbe: Ich müsste zwangsläufig mit einem flamingofarbenen Porsche gen Süden entfliehen, um den Tassen, Tellern und Gabeln zu entkommen, die sie mir zweifellos hinterher werfen würde.

Was also in Herrgotts Namen ist der tiefere Sinn, der sich hinter dem USB-Hautsensor verbirgt? Gibt es überhaupt einen? Will uns der Hersteller mithilfe seines Gerätes die Vergänglichkeit alles Irdischen vor Augen führen?? Steckt etwa die Kirche hinter dem Hautsensor ("Memento Mori")???

Ich glaube, ich widme mich wieder ADSL2+-Routern.

Mythos Pong

von joergnoll am 21.02.06

Pong, Brown Box

Hier sehen Sie sie im Einsatz, die Brown Box, 1968 von Ralph Baer erfunden, mit Pong, dem allerersten Videospiel. Vier Jahre später machte das abstrakte Bildschirmtennis mit der Atari-Konsole Karriere - und Computertechnik zog in den Alltag ein. Fast 40 Jahre später, da Videospiele immer realistischer und phantastischer werden, bereits die zweite Generation mit Lara Crofts wackelnden Hintern vor Augen aufwächst, wird Pong als Kult gehandelt und gefeiert. Zum Beispiel in der Ausstellung mythos.pong. Sie thematisiert Pong in seiner technischen, historischen und ästhetischen Bedeutung als Bindeglied zwischen analoger und digitaler Welt. Wer hätte das gedacht? Da avancierte Pong - zwei weißen Balken auf schwarzem Grund, dazwischen ein kleines Quadrat und der Bildschirm als Spielfeld - zu dem Emblem des digitalen Zeitalters.

Die Bilder unten zeigen das Blinkenlights Projekt sowie die Installationen Pongmechanik und Tft Tennis V180.

Pong, Blinkenlights

Pong, Pongmechanik

Pong, Tft Tennis

Ausstellungsort:
Württembergischer Kunstverein, Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart
Bis 30. April 2006. Öffnungszeiten: Di, Do-So: 11-18 Uhr, Mi: 11-20 Uhr

Weitere Stationen:
Leipzig, Games Convention (23.8.2006-27.8.2006 )
Bern, Kornhausforum (17.8.2007-16.9.2007)

Star in der Manege (Jonatha Brooke)

von joergnoll am 21.02.06

"Eye of the sky" war in den 80-ern ein Hit des Alan Parsons Projects und ist derzeit mein Lieblingslied - in der Version der amerikanischen Songwriterin Jonatha Brooke. Sie entschlackte den ehedem pompösen Song, reduzierte ihn auf Melodie und Text, sublimierte ihn und singt ihn auf eine so ergreifende Art und Weise, dass die Ohren schlackern und die Seele vibriert.

Jonatha Brooke, Back in the circus

Überhaupt ist ihr Album Back in the circus ein steter Quell der Freude. Und wenn man das Leben als Zirkus begreift, ist Jonatha Brooke zweifelsohne der Star in der Manege. Ihre Artistik besteht darin, sanfte Ironie und charmante Melancholie in betörende, kluge und unterhaltsame Songs zu überführen. Gewinnen, verlieren, weiterleben und -lieben. Das ist es, was im Zirkusrund zählt. Eine großartige Musikerin mit einem großen Album.

Auf der Homepage der hübschen Künstlerin gibt´s Videos, Hörproben, Gratissongs, Shop, Journal, Gallerie und Forum.

Die Karnevals-Oster-Connection

von Bernd Reder am 20.02.06

Ich gebe es zu: Dem Karneval, oder besser gesagt "Fasching", wie es hier in München heißt, kann ich nichts abgewinnen – aber auch rein gar nichts. Vielleicht rührt das daher, dass ich oft genug mit Pappnasen aller Art zu tun habe. Daher konzentriere ich mich derzeit bereits auf Ostern. Da wird es langsam Frühling; die Natur erwacht wieder zum Leben. Und natürlich gibt es dann leckere Osterhasen aus Schokolade und Osterkränze aus Hefeteig.

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Allerdings scheine ich bislang einen Aspekt übersehen zu haben: die geheimnisvolle Verbindung zwischen Karneval-Fasching und Ostern. Allerdings scheint es die nur in Österreich zu geben. Denn sonst hätte Faschingsprinz wohl nicht diese adretten Osterkostüme im Angebot. Auch wie niedlich, dieses Häschen mit Weste; ganz aus Plüsch; für nur 130 Euro. Oder das neckische Osterhuhn für rund 200 Euro, passend in Zeiten der Vogelgrippe.

Und damit es dem Hasen-Huhn in seinem Kostüm nicht zu langweilig wird, hier noch der Oster-MP3-Player von Packard Bell/NTP – der mit dem Osterhasen-Designsticker für rund 250 Euro. Auf der Festplatte mit 3 Gigabyte ist zudem jede Menge Platz für Faschings-Osterlieder. Und sollte die Feier einmal länger dauern, kein Problem: Mit einer Akkuladung hält der Player zehn Stunden lang durch. Und wenn der User dann noch die Ohrhörer verwendet, bleibt er sogar von dem Gelächter verschont, mit dem ihn seine Zeitgenossen verfolgen.

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Winter, ade!

von joergnoll am 20.02.06

So, Winter, das war es dann wohl. War nett mit dir, nun freuen wir uns auf den Frühling und entsprechende Gefühle. Wer sich noch einmal in der weißen Pracht austoben will, spielt Snowfight 3D, ein feiner Shockwave-Shooter mit hübschen Bildern. Steuerung erfolgt mittels Pfeiltasten, mit der Leertaste wird Schnee geklaubt und zu Kugeln geformt, mit der Steuerungstaste werden sie geworfen. Ziel: Alle Schneemänner zerstören. Problem: Schneemänner sind versteckt und werden verteidigt.

Snowfight 3D

Wer es lieber klassisch mag, zockt Snowball Fight.

Sony versucht es mal wieder – mit einem neuen iPod-Killer

von Bernd Reder am 17.02.06

Heute einmal ein Ausflug in die Historie. Keine Angst, es folgt kein Diskurs über die Auswirkungen des Vertrags von Verdun anno 843 auf die politische Entwicklung des Europas der Neuzeit. Es geht um das Leben an sich, und wie unerbittlich es sein kann. Als Sony im Juli 1979 einen kleinen Kasten namens TPS-L2 vorstellte, schrieb das Unternehmen Geschichte. Der Walkman war geboren. Walkman wurde zum Synonym für portable Musikplayer, sei es als Kassetten-, CD- oder Minidisc-Walkman – bis zum 23. Oktober 2001. Da stellte ein umtriebiger Amerikaner namens Steve Jobs den ersten iPod vor. Ein neues Zeitalter brach an; keine Rede mehr vom Walkman.

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Wohl auch kein iPod-Killer: Das W950i wird wohl eher Motorols Musik-Handy Rokr den Garaus machen

Pech für Sony. Seitdem versuchen die einst so innovativen Japaner, dem bösen kleinen Player von Apple den Garaus zu machen. Aber das klappt nicht so recht, auch nicht mit der digitalen Version des Walkman. Jetzt kommt ein neuer Anlauf, dieses Mal unter der Flagge von Sony-Ericsson.

Auf dem 3GSM World Congress in Barcelona präsentierte die schwedisch-japanische Firma das Walkman-Handy W950i: ganze 15 Millimeter dick, 4 Gigabyte Speicher für bis zu 4000 Lieder sowie Bilder und Videos. Und wenn wir schon bei der Technik sind: das W950i spielt Songs in den Formaten AAC (klar, das ist Sonys Musik-Format), WAV, m4a und MP3 ab. Ach ja, telefonieren kann man mit dem Ding auch – über UMTS.

Aber ob das Walkman-Handy wirklich ein iPod-Killer ist. Nein, eher wird es dem Rokr E1 den Garaus machen, dieser eigenartigen Promenadenmischung aus Handy und MP3-Player von Motorola und Apple. Und inzwischen sahnt Apple weiter ab, mit seinen iPods, auf die Sony immer noch keine Antwort hat. Böse Welt, in der du heute ein Held bist, und morgen ein Verlierer.

Tanz mir den Video-iPod, Steve!

von Bernd Reder am 17.02.06

Amerikaner sind bekanntlich grandiose Selbstdarsteller. Sie scheuen selbst vor merkwürdigen Dingen nicht zurück, wenn es darum geht, sich und ihre Firma in die Medien zu bringen. Man denke nur an den legendären Affentanz von Microsoft-Chef Steve Ballmer.

Ein wahrer Guru in puncto Inszenierung ist auch Apples Steve Jobs. Phantastisch, wie er Produkte seiner Firma - und sich selbst - immer wieder ins Rampenlicht befördert. Der jüngste Coup dieses "Masters of Hype": der neue Video-iPod, der angeblich im Frühjahr auf den Markt kommen soll. Denn wenn nicht Mr. Jobs hinter der Story von Think Secret steckt, heiße ich ab sofort Franz-Josef. Demnach will Apple seinen jüngsten iPod-Spross im März oder Anfang April präsentieren, möglicherweise am 1. April zum 30. Geburtstag von Apple (Na, wenn das nicht ein verfrühter Aprilscherz ist, nicht der Geburtstag, sondern der Termin).

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Der alte Video-iPod: Bono zeigt auf einer 2,5 Zoll großen-Bühne, was er drauf hat. Bald darf er sich auf 3,5 Zoll austoben.

Der Neue soll sich nicht mehr über ein mechanisches Click-Wheel bedienen lassen, wie die iPods der 5. Generation, sondern mithilfe eines Touch-Screens. Das Display hat angeblich eine Diagonale von 3,5 Zoll (8,9 Zentimeter) - endlich ein Bildschirm, auf dem etwas zu erkennen ist. Denn beim 5G-iPod, der auf einem Bildschirm von 6,4 Zentimetern auch Videos abspielt, hat man den Eindruck, er sei von der Gilde der Augenoptiker auf die Menschheit losgelassen worden ("Wenn Sie etwas erkennen wollen, benötigen Sie eben eine Brille oder Kontaktlinsen. Ich kann Ihnen da ein gutes Angebot machen.").

Aber wie immer hüllt sich Steve Jobs in Schweigen, natürlich nur, um den Hype um den Video-iPod noch weiter anzufachen. Ach, Steve, das wird langsam langweilig. Mach's doch so wie dein Namenskollege Ballmer: Tanz uns zur Abwechslung mal den neuen iPod!

Kakuro Online

von olivergassner am 16.02.06

bt_kakuro.jpgMuss man Kakuro erklären? Gut. Ähnlich wie bei Sudoku kommen ausschließlich die Zahlen von 1 - 9 zum Einsatz. Jede 'Lösung' darf jede Zahl maximal einmal enthalten.
Ziel ist es, in einem 'Kreuzsummenrätsel' die Zahlen so anzuordnen, dass alle Summen stimmen.

Während nun Buchhandlungen uns größere Geldsummen abköpfen und uns Bücher mit viel zu wenigen Räseln drin verscheuern, gibt es Kakuro-Rätsel Online in rauen Massen und für umsonst.

Bei Kakuro.info gibt es täglich ein Kakuro zum Ausdrucken mit Lösung.

Voll kybernetisch und baumschonend geht es bei Kakuroweb zu: Man füllt das Rätselchen am Bildschirm aus und wird durch gelbe Warnfarbe darauf aufmerksam gemacht, dass PISA-Alarm ausgerufen wurde, weil die Summe nicht stimmt. Als Kompensation dafür gibt es links einen Spickzettel mit den möglichen Zahlenkombinationen. Kakuro in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen kann man sich hier anzeigen lassen.

Einen schön farbigen Spickzettel für Summen bis 44 und acht Zellen gibt es bei Kevin Pluck. Der ist allein optisch eine Schönheit.

Ein Online-Kakuro für Fortgeschrittene bietet DoKakuro. Es gibt eine ganze Reihe von Ausfüllhilfen ('Bleistiftmarkierungen') und Lösungshilfen (Lösungstest mit oder ohne Anzeige falscher Zahlen). Hier gibt es auch ein Forum, das aber noch sehr leer ist.

>> bLogitech: Sudoku auf Gadgets spielen

Die Fußball-Fanbox (WM-Gadget)

von olivergassner am 15.02.06

Stell dir vor es ist Anstoß und du hast keinen Schal.

OK. OK. Bitte wieder aufhören, panisch zu schreien.

Und man muss auch kein Vermögen für eine Ausstattung zur Fußball-WM ausgeben (Geld ausgeben für Tickets geht ja eh nicht).

bt_fussball_box.jpgSchon für den Preis von 2,5 Pizzas mit Getränken gibt es die "Fanbox" für den Fußballer von heute. Also, ehm, den TV-Fußballer.

Was haben wir denn da?

* Schal -- OK, immer gut im Sommer bei uns. Gummistiefel wären noch gut. Oder ein Schlauchboot.

* Schweißband -- Angstschweiß um die deutschen Mannschaft wird es genug geben, auch praktisch.

* Schlüsselband -- hm, ja.

* eine Klapp-Hand (Hm? Wer klärt mich auf? Zum Kratzen am Rücken oder was?)

* sechs Abzieh-Tattoos - hervorragend, die sind abwaschbar, da kann man sich nach dem verlorenen Deutschland-Spiel als Holländer oer Österreicher tarnen und trotzdem feiern.

Also dann (Mist, kein Textbuch mit Noten, naja egal):

Ole oleole oleeee.

Die Nano-Killer kommen

von Bernd Reder am 15.02.06

Ständig wird über Gen-Technologie gesprochen: Sie soll Kranke gesund machen, verhindern, dass Erbkrankheiten weitergeben werden - und sie hilft dabei, die paar Hundertstel oder Zehntel herauszuholen, die im Sport über Sieg und Niederlage entscheiden. Gen-Doping ist ja eines der heiklen Themen, über das derzeit bei den Olympischen Winterspielen in Turin diskutiert wird.

Es geht auch ohne Gen-Manipulation, wie das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik (was für ein Name!) in Stuttgart demonstriert. Die Forscher rücken Krebszellen mithilfe von Nano-Partikeln auf den Leib. Die Teilchen ("Nanocytes") sind gerade einmal 5 Nanometer bis 5 Mikrometer groß und dienen als Vehikel für Proteine. Die wiederum lagern sich an Krebszellen an und zerstören sie. Die kleinen Killer kommen auf ganz natürlichem Weg in den Körper, etwa mit einem Medikament.

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Am 21. Februar wird das Fraunhofer-Institut auf der Nano Tech das Konzept präsentieren. Die Veranstaltung in Japan ist einer der wichtigsten Messen, die sich mit Nanotechnik beschäftigt. Bis das Verfahren allerdings in Klinken zum Einsatz kommen wird, dürften noch ein paar Jährchen ins Land gehen.

Vielleicht gibt es dann ja auch Nano-Partikel, die Fettpölsterchen eliminieren, Falten glätten oder die schlaffe Muskulatur auf Vordermann bringen – und zwar nicht nur bei Olympioniken.

Warcraft für Faule: Lass Dich hochspielen

von Bernd Reder am 14.02.06

Darüber, wie sich mit dem Internet Geld verdienen lässt, debattieren mehr oder weniger gelehrte Experten seit zig Jahren: Sex-Seiten, kostenpflichtige News-Dienste, Online-Handel in allen Varianten und so weiter. Zur letzteren Kategorie dürfte das zählen, was unser Sohn gestern beim Abendessen erwähnt hat: das "Hochspielen" von Charakteren bei World of Warcraft.

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WoW-Cracks bieten an, dass sie die Spielcharaktere ihrer Kunden auf ein bestimmtes Level hieven – natürlich gegen Bezahlung. Wer also zu faul ist oder keine Zeit hat, Stunden lang am Tag zu spielen (wie unser Sohn; das muss jetzt einmal tadelnd gesagt werden!), lässt Spezialisten diesen Job tun.

Die Tarife sind ordentlich: Power-Leveling etwa berechnet 660 Dollar. Dafür pusht ein Profi den Elben-Krieger oder die Untote des Kunden bis auf Level 60. Höher geht es nicht. Wer erst bei Level 40 einsteigen möchte, muss nur 150 Dollar berappen. Ähnliche Dienste bieten World of Warcraft Power Leveling an oder die russischen Spezialisten von Insta (687 Dollar von 1 bis 60).

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Natürlich es schon ein wenig schofel, sich quasi Huckepack durch die WoW-Welten transportieren zu lassen. Das hat etwas vom "Massa"-Gehabe britischer und französischer Kolonialherren in Zentralafrika anno 1889. Sportiver ist es, sich einfach gegen Cash hilfreiche Gegenstände zu sichern, etwa Gold, mit dem sich der Spieler wiederum Waffen oder Ähnliches besorgen kann. Dieses Geschäft, echte Euro gegen virtuelle Goldbatzen, bietet beispielsweise IGE an. Der Tauschkurs: rund 30 Euro für 500 Goldstücke. Ebenfalls im Goldgeschäft aktiv ist WGseller.

Wem der schnöde Mammon nicht behagt, sollte bei Gdoz vorbeischauen. Die bieten zwar auch die WoW-Währung zum Erwerb an, aber auch spezielle Fähigkeiten. So kann der Player seiner Figur mithilfe von Extra-Zauberkräften oder einem Crash-Kurs in puncto Angeln und Kochen auf die Sprünge helfen.

Mittlerweile hat sich auch in dem Spiel selbst ein schwunghafter Handel mit Gegenständen entwickelt. Spieler tauschen, kaufen und verkaufen Ausrüstungsgegenstände, dass Sotheby's und Ebay ihre Freunde dran hätten. In virtuellen Auktionshäusern feilschen die Player wie auf dem Wochenmarkt. Na, ich sollte wohl doch nicht so streng mit unserem Sohn sein. Schließlich lernt er dort etwas, was er später auch im "richtigen Leben" gebrauchen kann. Keine französische Lyrik des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

>> World of Warcraft: WOW Insider Blog gestartet
>> Living in WoW Blog (deutsches World of Warcraft-Blog)

Wir fahren nicht nach Turin

von joergnoll am 13.02.06

Hurra, die ersten Medaillen sind da. Noch bis zum 26. Februar werden uns die Olympischen Winterspiele (1/2/3/4/5) im Bann halten. Und da dabei sein bekanntlich alles ist, wir aber aus diversen Gründen nicht in Turin weilen, wollen wir uns wenigstens virtuell sportlich betätigen. Die besten Winterspiele im Netz:

Sehr flottes Eishockey, auch hier, hinreichend einfach, so dass man gleich loslegen und Spaß haben kann. Mit den Pfeiltasten wird der aktive Spieler übers Eis bewegt, mit „Q“ geschossen oder in der Defensive ein Body-Check ausgeführt, mit „W“ gepasst oder attackiert, mit „E“ gesprintet und mit der Leertaste der zu steuernde Spieler gewechselt. Eishockey

Wer sich lieber Bretter unter die Füsse bindet und steile Hänge hinunterstürzt, wird vielleicht Ski Run mögen. Den Abfahrer mit linker und rechter Pfeiltaste steuern, mit „A“ starten und im Rennen aufrechte Haltung sowie mit „Z“ aerodynamische Hocke einnehmen. Wer lieber auf einem Brett mehr oder weniger gemütlich durch den Schnee pflügt, spielt 3D-Snowboarding, wer Kufen bevorzugt, versucht sich beim Bobfahren.

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Eine hübsche Zusammenstellung winterlicher Sportaktvitäten bietet Nordic Chill. Der Wettbewerb startet mit Biathlon. Das Klicken der linken Maustaste setzt unseren Athleten in Bewegung, nebenher muss mit Links- und Rechtsbewegungen der Maus die Spur gehalten werden. Keine leichte Aufgabe, da die Loipe sehr schmal ist. Auch muss man mit seinen Kräften haushalten, denn zweimal ist am Schießstand höchste Konzentration und eine ruhige Hand vonnöten. Fehlschüsse bedeuten nämlich Strafzeit und das wiederum eine schlechtere Endzeit und weniger Punkte. Die zweite Disziplin: Skispringen. Hier muss man mit der Maus den Skiflieger in die optimale Flughaltung bringen und diese ausbalancieren. Das ist schon einfacher und die Weiten erinnern eher ans Skifliegen, denn 250 Meter sind schnell erreicht. Als dritte Disziplin mein Lieblingssport: Curling. Spieler, Spielstein und Schubgeschwindigkeit mit drei Klicks arretieren und die Steine möglichst nah an den Mittelpunkt legen; leider ohne Gegner, so dass Taktik hier keine Rolle spielt.

Biathlon 1 Biathlon 2
Skispringen Curling

Schluss mit dem Valentinstag!

von olivergassner am 10.02.06

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Den Witz mit dem Kühlschrankverkauf an die Eskimos, den findet ja auch keiner mehr lustig. Aber alle lassen sich einwickeln, wenn es darum geht, mitten im tiefsten Winter der Angebeteten ermordete und überteuerte Blütenpflanzen aus Käfighaltung mittels reitendem und singendem (und ggf. strippendem) Boten zuzustellen und sich im Restaurant mit Waffengewalt und in Begeleitung eines Anwalts (Tätigkeitsschwerpunkt Strafrecht/ Körperverletzung und Interessensdchwerpunkt Familienrecht) um die letzten Plätze zu kloppen.

Es wird Zeit, den Valentinstag abzuschaffen. Und da so was ohne das räusper passende Merchandising natüüürlich nicht funktioniert, nicht funktionieren kann und nicht funktionieren will, hier die ulimative Klamottenquelle für den VD-Hasser:

Cafepress.com mit seinen Anti-Valentine's-Day Shirts und Caps.

Dieses Jahr gab es sogar einen Designwettbewerb, was ersklassige Ware garantieren sollte. Also dann: Fröhlichen Anti-Valentine's Day allerseits.

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Fußballfieber ist heilbar (Fußball-Gadgets)

von olivergassner am 10.02.06

Spanische Grippe, Ebola, Fußballfieber und die (all)gemeine Erkältung gelten wie man weiß als unheilbar. Doch damit ist jetzt Schluss. Modernste Raumforschung, DFB, FIFA und das grüne Kreuz haben weder Kosten, Opfer noch Mühen gescheut um der Welt die 'Fußballfieberpille' zu bringen.

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Im Wesentlichen handelt es sich um eine Kaumasse, die durch die Muskelbewegung in Hirnnähe selbiges anregt, die aber vor dem Kauen auch zur Befriedigung des Spieltriebs beim 'Mundtorschießen' dient. Jegliche Risikobereitschaft wird so auf ein Wettspiel umgeleitet, der Bewegungsdrang wird derart kanalisiert, dass die umstehenden Möbelstücke nicht zu sehr leiden. Die Spielanleitung liegt bei.

So mit den modernsten Ergebnissen der Psychologie und internationalen Sport-Medizin ausgetattet, kann man der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft frohen Mutes entgegen sehen.

Cube World - die Wiedergeburt des Tamagotchi

von Bernd Reder am 09.02.06

Anno 1997 waren sie eine Seuche, diese kleinen elektronischen Quälgeister namens Tamagotchi. Ständig musste man sich mit den virtuellen Lebewesen beschäftigen, sonst wurden sie sauer oder schalteten sich schließlich einfach ab. Der Hype hielt rund 18 Monate lang an, dann erging es den Tamagotchis wie den Sauriern: sie verschwanden von der Bildfläche und sind nur noch in Reservaten wie Tamagotchi Town anzutreffen.

Bis jetzt, denn mit Cube World von Radica Games scheint sich eine Renaissance des Tamagotchi anzukündigen. In den USA haben die digitalen Strichmännchen in ihrem Plastikgehäuse bereits die Wohnzimmer und Büros erobert. Jetzt setzen sie zum Sprung über den Atlantik und Pazifik an, Richtung Asien und Europa.

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Das Cube-World-Universum bewohnen derzeit vier virtuelle Wesen: Dodger, der Ballspieler, Scoop, der Hundenarr, Slim, der mit einem Stock spielt, und Whip, der Seilsprung-Künstler. Die Kästchen haben vorne Tasten, über die ihr Frauchen oder Herrchen mit den Kleinen Kontakt aufnehmen oder spielen können. Und wenn die sie schlecht behandeln, etwa den Würfel hin und her werfen, beschweren sich die Cubes.

Aber das allerbeste: Die Cube-Bewohner können einander besuchen. Stellt ihr sie über- oder nebeneinander, beginnen sie miteinander zu spielen oder sich zu streiten. Dodger und Slim etwa starten dann ein Baseball-Match, und Scoop und Slim spielen mit dem Hund "Hol das feine Stöckchen". Bis zu 16 der Würfel lassen sich zu einem Super-Cube oder einem Cube-Village zusammenstellen.

Zu haben sind die Würfel bei Firebox. Zwei kostenumgerechnet rund 29 Euro (20 Pfund).

Und hier noch einige Links:

Radica Games, Erfinder der Cube World

Eine kleine Einführung ins Cube-World-Universum von Associate Content

Ein Artikel von Akihabara News über die Cube-World-Mania in Japan.


Waschen mit heißer Luft

von Bernd Reder am 09.02.06

Als arrivierter Homeworker und damit Teilzeit-Hausmann beobachte ich selbstverständlich nicht nur die Entwicklungen im Cordless- oder Entertainment-Sektor. Heutzutage muss man(n) auch ein Auge auf Bahn brechende Neuerungen in der Haushaltstechnik haben, etwa bei Espressomaschinen, Hightech-Toastern - und Waschmaschinen.

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Und da gibt es in der Tat Revolutionäres zu berichten: die erste Waschmaschine, die mit heißer Luft statt Wasser wäscht. Sie stammt von Sanyo und kommt im März in Japan auf den Markt. Genial bei der "Think Gaia": Sie wandelt Sauerstoff in Ozon um und bläst damit 30 Minuten lang die Wäsche durch. Das macht angeblich allen Bakterien und üblen Gerüchen den Garaus.

Und für ganz harte Fälle, Stichwort verschlammte Kinder nach dem Fußballspielen draußen, gibt es dann doch noch einen Aqua-Modus: eine Wasserwäsche, allerdings nur mit 50 Litern, die nach dem Waschen gereinigt und wieder verwendet werden. Ein geschlossenes System also.

Wunderbar, dann werde ich in Kürze der Herrin des Hauses einen detaillierten Report inklusive Kosten-/Nutzenanalyse vorlegen. Denn angeblich soll die Think Gaia an die 2000 Euro kosten. Und das übersteigt denn doch meinen frei verfügbaren Investitionsrahmen.

Für den Naturverbundene und Sammler: der USB-Stick aus Holz

von Bernd Reder am 08.02.06

USB-Sticks zählen mit Sicherheit zu den sinnvollsten Erfindungen, die in den vergangenen zehn Jahren gemacht wurden. Kein Herumhantieren mit Disketten mehr, um Dateien von a nach b zu bringen; kein lästiges CD-ROM-Brennen; keine merkwürdigen Speichergeräte, für die es nach zwei Jahren keine passenden Medien mehr gab. Einfach die Files auf den Stick ziehen – fertig.

Ein Faktor wird im Zusammenhang mit USB-Sticks allerdings häufig übersehen: Er befriedigt ganz andere Instinkte, die speziell bei Männern dominieren – das Jagen und Sammeln. Früher waren Briefmarken, Autos und Frauen, jetzt sind es Sticks – vom Quietsche-Entchen über das Exemplar im Bibelformat, inklusive allen Büchern der Heiligen Schrift drauf, bis hin zu Outdoor- und Monster-Sticks.

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Und jetzt hier etwas für den Naturfreund und ökologisch angehauchten Zeitgenossen: den Speicher-Stick aus Holz vom holländischen Designstudio Oooms in Eindhoven. Sieht einfach nett aus, wie die Burschen auf dem Bild so schön strammstehen. Die USB-2.0-Sticks gibt es mit Kapazitäten bis zu 1 GByte. Beim Preis hält sich Oooms allerdings bedeckt ("auf Anfrage"). Vermutlich setzen die geschäftstüchtigen Jungs auf enthemmte Jäger und Sammler, denen der Preis egal ist – Hauptsache "meins, meins, meins!"

Mäuslein, Mäuslein in der Hand, wer ist die schönste im ganzen Land?

von Bernd Reder am 07.02.06

Liebe Cordless-Club-Freunde, ab jetzt ist eure Kreativität gefragt – beim großen "Mouse Design Contest". Keine Angst, ihr müsst keine neue Maus kreieren. Das hat für euch Logitech übernommen: Das Objekt, das es zu verschönern gilt, ist eine Cordless Laser Maus MX 1000 (ein sehr schönes Teil, wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Leider hat meine Gattin sie sich kurzerhand "ausgeliehen" und samt Tastatur in ihr Büro entführt).

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Grafikvorlagen der MX 1000 findet ihr im Cordless Club. Die könnt ihr mit dann mit einem Grafikprogramm nach Herzenslust umgestalten – von plüschig bis flippig, von "Neue Aufbruchstimmung" bis "Doom". Und damit der Schaffensfreude auch ja nichts im Wege steht, könnt ihr so viele Entwürfe einreichen, wie Ihr wollt. Die Dateien ladet ihr über eine spezielle Seite im Cordless Club hoch. Einsende- oder besser gesagt Upload-Schluss ist der 1. März.

Dann kommt der Moment der Wahrheit - das Voting. Jeder Besucher des Cordless Club darf seinen Favoriten wählen. Aus den 20 Entwürfen, welche die meisten Stimmen bekommen haben, wählt anschließend eine Experten-Jury die Sieger aus.

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Und was gibt es zu gewinnen? Zum Beispiel Ruhm und Ehre, denn Logitech stellt vom besten Entwurf eine limitierte und nummerierte Auflage von 100 Stück her. Die Nummer 1 erhält der siegreiche Designer, es sei denn, er gibt sie gleich an das MoMA weiter. Die restlichen 99 Exemplare sind nur bei Versteigerungen oder Verlosungen zu bekommen – echte Raritäten also.

Außerdem gibt's für den Sieger ein Verwöhnwochenende in Kopenhagen, inklusive Flug und Hotel für zwei Personen. Die Gewinner auf den Plätzen 2 bis 50 erhalten einen Logitech diNovo Media Desktop – eine wahrer Fingerschmeichler und eine Zierde für jeden Schreibtisch (Ich zögere noch, mir den anzuschaffen; sonst verschwindet der auch noch). Auch die Voter kommen nicht zu kurz: Unter allen Teilnehmern werden 50 MX-1000-Laser-Cordless-Mäuse verlost. Also, nichts wie ran, Leute!

Intels Multimedia-Tisch kommt ins Museum

von Bernd Reder am 06.02.06

Im letzten Jahr war er einer der Stars der CeBIT, und jetzt geht’s ab ins Deutsche Museum, Zentrum Neue Technologien: der Multimedia-Tisch von Intel . Er sieht aus wie ein Silizium-Wafer, mit vielen "Waben". Draufdrücken, und schon zaubern Datenprojektoren Bilder, Texte und Filmsequenzen zu allerlei Themen auf den Tisch.

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Das Ganze sieht wirklich cool aus - und wäre sicherlich auch etwas, um den Unterricht in unseren Schulen etwas spannender zu gestalten. Wenn ich an die Erfahrungen denke, die unser Sohn derzeit im Gymnasium macht, könnte ein wenig Hightech dort nicht schaden: Uralt-Bücher und Lehrer, die den PC im Klassenzimmer wegsperren, weil sie keine Ahnung haben, wie der zu bedienen ist.

Bilder und Filme, die den Multimedia Table in Aktion zeigen, sind übrigens auf der Web-Site von Art+Com zu finden. Die Berliner Firma hat das Projekt im Auftrag von Intel realisiert.

Erst Vinyl, dann die Silberscheibe- und jetzt die SD-Karte?

von Bernd Reder am 03.02.06

Es ist beeindruckend, wie sich meine Musiksammlung in den vergangenen Jahren verändert hat. In den siebziger Jahren gab es nur die guten alten Vinyl-Langspielplatten. Die stapeln sich mittlerweile im Hobbyraum; nur ein paar ausgesuchte Exemplare haben den Sprung ins Wohnzimmer geschafft.

Dann kam 1983 die CD (zur Historie der Scheibe ein Artikel auf W-Akten). Und das hieß, die wichtigsten Platten noch einmal kaufen, von den Beatles und Stones bis hin zu Billy Joel, Genesis und so weiter. War ja nicht gar so schlimm, weil man da schon ein bisschen Geld verdiente.

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Und jetzt beginnt das Spiel von vorne. Von wegen CD; Schluss mit Rippen; jetzt kommt die Speicherkarte. Transcend und Sony BMG haben das Doppelalbum "Best of 1990 bis 2005" von den Fantastischen Vier auf so ein Miniding gepackt. Die Karte ist gerade einmal 32 x 21 x 2,1 Millimeter groß. Super: Sie passt in meinen PDA; nicht super: der spielt zwar MP3-Files ab, jedoch in einer grausigen Klangqualität. Toll: Es gibt schon HiFi-Anlagen und Autoradios mit SD-Kartensteckplatz; nicht toll: Muss ich jetzt schon wieder mein Equipment austauschen oder "sinnvoll erweitern"? Es wird wohl darauf hinauslaufen.

Eines gefällt mir aber an der Musik-SD-Karte: Wenn die Musik darauf nervt, einfach formatieren. Dann lässt sich der Speicher für sinnvolle Dinge nutzen, etwas das Speichern von Fotos – oder der Files, die man von seinen Vinyl-LPs gerippt hat.

Noch ein Tipp für Karten-Spieler: Mogoon hat eine kleine Sammlung von Titeln auf Speicherkarte herausgebracht, von Sarah Connor über Toni Braxton bis hin zu Glen Miller.

Rocketboom - kultverdächtiges Videoblog

von klauseck am 02.02.06

Wer noch nicht weiß, wie unterhaltsam Vodcasting sein kann, sollte sich unbedingt einmal Rocketboom anschauen. Dort gibt es jeden Tag kleine Videoclips mit "Fun Stuff" zu sehen. Absolut kultverdächtig und suchtgefährdend. Allerdings wird angesichts des Vodcasting-Trends das bisherige Businessmodell von TV-Sendern aufgeweicht. Wer weiß, vielleicht schauen wir eines Tages alle Filme online. Oder gehen sogar mit unserem TV-Gerät ins Netz der Vlogs. Ob wir auf diese Weise GEZ-Gebühren sparen können ..., wer weiß. Zumindest können wir auf diese Weise unser Englisch verbessern.

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>> Rocketboom - Archiv

"Der da-Vinci-Code" (Sakrileg) als Film

von olivergassner am 02.02.06

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Der Countdown läuft: Sakrileg, der Roman von Dan Brown kommt bald in die Kinos. Ein Grund sich mal auf Netzjagd zu begeben und zu sehen, was es online so alles zu dem Buch und dem Film gibt. Zunächst natürlich die offizielle Filmwebsite (SONY) mit dem üblichen Trailer. Außerdem gibt es die 'offizielle Buchwebsite' mit Online-Web-Abenteuer (Random House/Doubleday). Das fängt viel zu einfach an und geht dann recht originell weiter - Ordentliches Englisch sollte man dazu schon können.

Statt zu surfen könnte man natürlich auch einfach das Buch lesen. Wer es gern etwas stabiler und schöner hat, nimmt die sehr dekorativ und informative illustrierte Ausgabe. Doch wem Lesen zu anstrengend ist oder wer viel Auto fährt, dem empfiehlt sich das Hörbuch.

An sich sollte man ja davor 'Illuminati' (Angels and Demons) lesen, denn das ist der Band, in dem der Held von 'Sakrileg' Robert Langdon seine erste Hauptrolle spielt. Und es ist ziemlich behämmert, den nicht zuerst zu verfilmen, aber ich rate mal vorsichtig, dass der zu antikatholisch ist. Aber es gibt dazu immerhin eine interessante Dokumentation. Wie auch zum da Vinci Code: Beaking the da Vinci Code. Inhaltlich sind die Bücher zwar nicht miteinander verbunden, aber der 'Gegner' ist sozusagen derselbe: ausgeflippte Kleriker aus dem Umfeld des Vatikan. Opus Dei läuft auch schon Sturm gegen den Film, der 'Lügen über den Katholizismus' verbreite. Sie wollen, dass der Film für Jugendliche verboten bleibt. Nicht wegen Sexszenen, sondern eben wegen der "Lügen". Man wird sehen, was da passiert.

Verwirrt? Das ist bei Dan Brown normal. Ach ja, zur Handlung: Robert Langdon (Tom Hanks) ist Kunsthistoriker und als man ihm eine Leiche vor die Füße legt, geht er einer Info nach, die fast 2000 Jahre lang ein Geheimnis war, das die katholische Kirche gerne der Öffentlichkeit wollte: Jesus hat Nachkommen.

Zurück ins Web: Dan Brown hat natürlich auch eine Webseite. Dort gibt es eine nette Rubrik 'Secrets' bei der man allerlei erfährt. Natürlich nix wirklich Geheimes. *g*

So zum Abschluss noch drei Tipps:

* die Dan Brown-Fans diskutieren in einem Google-Groups-Forum.
* es gibt ein Weblog rund um den Film
* und die Countybibliothek Hennepin hat Buch-Tipps für Leute, die Sakrileg gerne gelesen haben

Wenn man die alle durch hat, ist es bis zum Deutschlandstart am 18. Mai 2006 sicher nicht mehr lange hin.

Jetzt auch Du, mein Skype

von Bernd Reder am 01.02.06

Was muss ich da lesen? Skype scheint alles daran zu setzen, sich unbeliebt zu machen. Denn nun droht der „Verrückte Frosch“ jetzt auch über das Internet-Telefon, Stichwort „Klingeltöne“. Nur heißen die Lieferanten der Soundschnippsel Madonna, Green Day oder T4L. Natürlich gibt es die Töne nicht umsonst. Schließlich muss Warner Music die Herrschaften bezahlen. Und das bedeutet: Wer einen individuellen Skype-Klingelton haben möchte, muss zahlen.

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Ob es allerdings bei 1 Euro pro Track bleibt wie bislang? Vielleicht wird es ja einen Premium-Zuschlag für aktuelle Hits oder das Sangesgut besonders geschätzter Künstler geben wie Madonna, Britney Spears oder Udo Jürgen. Aber was soll’s. Das ist immer noch besser als der „Crazy Frog“.