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Januar 2006

Fischen entspannt

von olivergassner am 31.01.06

Fischen entspannt. Ist es nicht prima in der Natur zu sitzen, sich am frühen Morgen diverse Körperteile zu unterkühlen und nichts ahnenden unschuldigen Kreaturen einen Metallhaken in den Schädel zu applizieren, nur weil sie Hunger haben? Eine tolle Sache. Es geht allerdings auch ohne Haken und Abfrieren. Und dabei wird nicht einmal Dynamit eingesetzt: Man braucht nur einen ordentlich helle Lampe, einen Autobatterie, ein kleines Boot und ... die richtige Stelle.

Bitteschön (es fängt etwas öde an und ich kann kein Spanisch oder Portugiesisch oder was der Herr da spricht, aber... einfach ein bisschen abwarten und dann...

Merke: Fisch essen ist gut fürs Gehirn. Guten Appetit.

YouTube - Easy Fishing

via MIndtime

Ein Widerspruch: Der "Wellness-Wecker"

von Bernd Reder am 30.01.06

Heute Morgen war es wieder einmal so weit: Ein schrilles Piepsen, ein Schlag, dann Ruhe. Und dann war sie da, diese Stimme in meinem Kopf: "Aufstehen, mein Lieber. Du musst heute noch drei Artikel fertig schreiben. Also raus aus den Federn."

Was bleibt einem da übrig. Aber vielleicht lässt sich das Unvermeidbare doch etwas sanfter gestalten, etwa mithilfe des Wellness-Weckers von All4Living. Der weckt einen angeblich mit vier Naturklängen (Was das wohl sein mag? Vielleicht das Brüllen einer Kuh oder das Röhren eines Bergwaldhirsches?) und projiziert die Zeit an die Zimmerdecke. Und damit der Tag Feng-Shui-artig beginnt, erstrahlt der kleine Wachmacher auch noch in zarten Farbtönen: rosé, lindgrün, einem hellen Bleu oder dezentem Lila.

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Ob ich es riskieren soll, die rund 30 Euro auszugeben, um dann sanft aus dem Reich der Träume in einen neuen, wunderbaren Tag hinein zu gleiten (oder gar nicht erst wach zu werden)? Oder sollte ich doch lieber bei meinem bewährten Reisewecker von Braun bleiben, dem mit dem Piiieeeeeppppps? Das ist harte, aber ehrliche Weck-Arbeit – und soooo wirksam. Eines steht jedenfalls fest: Aufstehen in aller Herrgotts Frühe hat mit Wellness nichts zu tun.

WikiHow - die Mutter aller Anleitungs-Webseiten

von olivergassner am 30.01.06

Gut, es gibt viele Probleme, die man als Mann nicht hat. Zum Beispiel: 'Wie ziehe ich einen Sari an?' oder 'Wie lalle ich unverständlich?'

Andererseits muss man manche Dinge einfach wissen, wie zum Beispiel: "Wie dichtet man einen Wasserhahn ab? oder "Wie schält man ein hart gekochtes Ei in Sekunden?" oder "Wie vermeidet man einen Kater?"

4716 Anleitungen dieser und anderer Art bietet jedenfalls das wikiHow - The How, das 'AnleitungsWiki'. Da kann man dann auch Verbesserungsvorschläge, Warnungen und Tipps gleich selbst hinzufügen, wenn man es besser weiß und des Englischen mächtig ist.

Wer das nicht ist, lässt sich von jemand die Anleitung übersetzen, wie man eine neue Sprache lernt. Oder macht so ein Projekt einfach auf Deutsch auf.

Das Handy, das Gefühle zeigt

von Bernd Reder am 27.01.06

Kommunikation einmal ganz anders: Warum nicht das Handy zeigen lassen, wie der Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung gerade drauf ist? Das klingt ja irgendwie eigenartig. Aber dieses Konzept mit dem Namen "Mood Phone" hat bei Motorolas Wettbewerb Motofwrd den ersten Preis gewonnen.

Das Telefon nimmt die Stimme des Gesprächspartners auf und interpretiert die Stimmlage und Intonation. Daraus ermittelt es die aktuelle Stimmungslage und zeigt sie mithilfe von blinkenden LEDs an: Rot bedeutet dann wohl "höchste Gefahr", Blau dagegen Ruhe, Gelb schlechte Laune, Lila "Da braut sich was zusammen" und so weiter.

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Tja, ein solches Tool könnte in der Tat das Miteinander einfacher gestalten. Und wenn das Telefon dann noch mit einem Lügendetektor kombiniert wird, würde es auf der Welt erheblich offener und ehrlicher zugehen – bis Handys mit Stimmenmodulator auf den Markt kommen.

Aber Scherz beiseite: Das Mood Phone hat John Finnan entwickelt, ein Student an der Duke University in North Carolina (USA). Er leidet unter dem Asperger-Syndrom. Diese Krankheit äußert sich darin, dass die Betroffenen Probleme haben. soziale Kontakte aufzubauen. Außerdem können sie die Gefühle anderer Menschen nur schwer erkennen und einzuschätzen. Ein Mood Phone könnte ihnen dabei helfen.

Mit iTunes Videos "streamen"?

von Bernd Reder am 26.01.06

In seinem Weblog Nicest of the Damned beschreibt der Autor, dass die Version 6.02 von Apples iTunes-Software den Austausch von Videos zwischen zwei Rechnern mit iTunes-Software ermöglicht. Von einer solchen Funktion war bislang nichts bekannt; sie wird auch nicht in der Dokumentation von iTunes beschrieben.

Der Autor des Blogs führt gerade zu Hause in seinem Heimnetzwerk Versuche mit dem "Streamen" von Videos durch. Das klappt allerdings nur teilweise. So lassen sich etliche Videofilme nicht in die Playlist von iTunes aufnehmen. Trotzdem: Jeder, der sich iTunes herunter lädt, bekommt jetzt einen Video-Streaming-Server mitgeliefert. Das heißt, ausprobieren!

Spiel mit Flickr

von olivergassner am 25.01.06

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Flickr? Der Foto-Dienst im Netz? Genau der. Und das Gute: Man muss, um Spaß mit Flickr zu haben, da nicht mal Mitglied sein: Es gibt eine ganze Reihe von Diensten, die Flickr-Fotos "einfach so" weiterverarbeiten.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Magazin-Titelbild mit eigenem Text und einem Flickr-Bild? Oder doch lieber ein Filmplakat, weil Lesen so anstrengt?

Wer eher der bildenden Kunst zuneigt, kann um ein Flickr-Bild auch einen Rahmen legen. Spirituelle Naturen basteln Motivationsposter oder Praktiker eben Kalender.

Darf es ein großflächiges Werbeplakat sein? Oder lieber ein kurzes Zitat mit (manchmal) passender Bebilderung?

Kreative (oder hinterhältige) Menschen können Fotos mit Sprechblasen versehen und wer sich gern überraschen lässt und dabei Wert auf Qualität legt, dann sich zufällige 'Lieblingsbilder' anzeigen lassen.

Das Faszinierende an dieser Vielfalt (da waren ja noch nicht alle Möglichkeiten, die es so gibt) ist, dass sie alle aus der Ideenkiste einer Person stammen: John Watson, der sie auf seiner Website flagrantdisregard.com Flickr Toys alle vorstellt

Ergänzend ist nur zu sagen: Wenn man fremde Fotos nutzt, darf man das natürlich nur zur eigenen Freude tun. Veröffentlichen (d.h. auch online stellen) darf man nur eigenes Material.

"Peer to Peer"-News statt bloggen

von olivergassner am 25.01.06

Bloggen war gestern, jetzt machen wir das alles mit Peer-to-Peer-Clients auf dem -Desktop: Open News Network: Kunstprojekt stellt Journalisten in Frage (Und es ist auch kein Journalismus, sondern Kunst, also irgendwie nicht ernst.) Wobei die P2P-Idee zur Verbreitung von Nachrichteninhalten schon etwas hat. Würde z.B. die Wikipedia auf so einer Basis laufen, dann könnte man sie nicht einfach "abdrehen".

via swr

2016? 2006! Denn im Netz ist heute schon morgen.

von olivergassner am 24.01.06

In Focus online in 2016 - wenn die das ernst meinen, gibt es kein Focus Online 2016 mehr liest Bloggerin Nicole Simon Focus-Vorstand Stefan Winners die Leviten und erklärt ihm, dass die Vision, die er für das Netz 2016 hat (ne Art Fernsehen) schon 2006 überholt ist.

Und 2006 hat grade erst angefangen...

heftfilme.de: das Blog für Gratisfilme auf DVD

von olivergassner am 24.01.06

Umsonst? Gibt es nichts. Höchstens vergebens.

Mit Ausnahmen: Zeitschriften legen manchmal Filme auf DVD bei; weil's gut für den Absatz ist.
Wer also nicht selbst einen Stunde im Zeitschriftenladen zubringen will und die verdachtvollen Blicke des Verkaufspersonals ertragen kann, der liest das heftfilme-Blog. Da erfährt man aktuell, welche Filme welchen Zeitschriften gratis beiliegen. Prima Sache.

via shopblogger

Knobeln bis zum Wahnsinnigwerden - Sudoku elektronisch

von Bernd Reder am 24.01.06

Hier eine "Mid-tech"-Lösung für Sudoku-Süchtige: kein Herumkrakeln und Radieren auf Papier, aber auch keine Software, die nur auf einem Hightech-PDA oder Notebook-Rechner läuft. Dafür ein Sudoku-Handheld von Pearl, der mit rund 10 Euro durchaus erschwinglich ist.

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Angeblich enthält der kleine Kasten mehrere Tausend Rätsel, hat drei Schwierigkeitsstufen und - ganz wichtig - er gibt auf Wunsch auch die Lösung preis. Das ist durchaus sinnvoll. Denn es soll Sudoku-Fans geben, die zum Jähzorn neigen und Rätselhefte in die Ecke pfeffern, wenn sie trotz angestrengten Nachdenkens nicht auf die Lösung kommen. Selbst bei einem relativ preiswerten Gerät wie dem Sudoku-Handheld käme das auf Dauer teuer.

Apropos Sudoku: Wie das funktioniert, erläutert ein Beitrag auf Wikipedia. Wer das Spiel online ausprobieren möchte, kann das beispielsweise auf der Seite der Wochenzeitung Die Zeit tun. Tipps und Software gibt es auf Sudokumania. Und wer Sudoku auf dem PC ausprobieren möchte: Die Jungs von Chip einige Programme zum Herunterladen bereitgestellt.

Na dann viel Spaß und gute Nerven!

Raue Player für harte Jungs

von Bernd Reder am 23.01.06

Egal, ob es draußen regnet, stürmt, schneit oder, wie gerade jetzt, ein wenig frostig ist. Wir Männer joggen auch dann, wenn nicht einmal Oma Schmitz ihren Rottweiler vor die Tür jagen würde. Aber bitte nicht ohne aufmunternde Musikbegleitung (joggen meine ich; ob Rottweiler musikalisch sind, weiß ich nicht). Allerdings sind einem zarten iPod solche Umgebungsbedingungen nicht zuzumuten. Diese sensiblen Kreationen in Weiß bei Spritzwasser und Schlagregen? Undenkbar!

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Aber Korea lässt uns nicht im Stich. Mit einem MP3-Player von Qoolqee X bewaffnet, sollen sie nur kommen, die Schneestürme und Regengüsse. Stoßgedämpft und wasserdicht dank Gummigehäuse, was will man mehr? Und dazu noch in Gelb und Rot, damit wenigstens etwas Farbe ins Leben kommt, wenn man schon bei tristen Bedingungen durch die Lande trabt.

Und weil Männer Tech Stuff lieben, hier ein wenig "Futter": Qoolqee spielt Songs in MP3, Ogg, WMA und ASF ab, hat 256 Megabyte Speicher, unterstützt Digital Rights Management und hat eine USB-2.0-Schnittstelle. Nicht zu vergessen das UKW-Radio. Gewichtig ist das Ding mit seinen 30 Gramm Gott sei Dank nicht. Zu beziehen über New Tech Products.

Shower Shock, die Koffein-Dusche

von olivergassner am 23.01.06

Der Fragen sind ja viele auf der Welt.

Zum Bleistift: Wie um Himmels Willen soll man koordiniert genug sein, sich einen Kaffee zu machen, wenn man noch keinen Kaffee hatte?

Oder: Wenn man Nikotin und Sauerstoff durch die Haut aufnehmen kann, geht das auch mit Koffein?

Und:Warum war ich gestern nicht früher vom Rechner weg, wenn heute um sechs der Wecker klingelt?

Sowie: Warum fühlt sich das Innere meines Hirns an wie Holzwolle und kann gleichzeitig so weh tun und würde Kaffee helfen?

gm_shower-shock.jpgDas sind Fragen. manche davon fallen einem morgens unter der Dusche ein, wenn man sich grade mit 'Shower Shock' Koffein-Seife einseift. Und auf mache davon ist jene originelle Erfindung gar die Antwort.

Allerdings ergeben sich neue Fragen:
Warum schmeckt mancher Kaffee nach Seife?

Und: (siehe Wikipedia)
* Kann man wirklich die letale Dosis von 100 Tassen Kaffee aufnehmen?
* Enthält Schokolade zu viel Koffein für unsere Kids? (Und können die nach ner Tafel problemlos bis zur Decke springen?)
* Ist Koffein sinnvoll bei der Schlaganfalltherapie?

Unser Tipp: Denken Sie doch unter der Dusche drüber nach.

Mit Yakalike überall im Web chatten

von olivergassner am 20.01.06

Yak about the sites you visit steht etwas kryptisch auf der Seite von "Yakalike". 'to yak' heißt im US-Slang soviel wie reden, plappern und genau das kann man mit Yakalike auf jeder Web-Seite, die man gerade besucht. Voraussetzung für einen Chat ist jedoch, dass auch noch andere bei sich Yakalike installiert haben.

Wer hier auf bLogitech mit dem Blogger-Team und den Besuchern chatten mag, macht folgendes:
* bei Yakalike.com registrieren (man muss nicht mal per E-Mail bestätigen.)
* die Yakalike-Extension für den Firefox installieren (tja, nur Firefox..., noch ein Haken)
* dann erscheint unten in der Statuszeile das Wort 'Yakalike'
* klickt man da drauf, schiebt sich unter der aktuellen Website ein Chatfenster in Sicht; dort nochmals einloggen und schon sieht man, wer noch auf der entsprechenden Page ist und kann chatten. (Und wenn man weiter surft, bleibt das Fenster offen und zeigt, wer auf der neuen Page ist.)

So einfach ist das. Und wozu? Nun, man kann zum Beispiel, um Rat fragen, wenn man etwas Bestimmtes sucht und der Seiteninhaber kann jemanden beim Surfen durch eine oder mehrere Webseiten begleiten. Bei einem Shop oder eine Fan-Site wäre das doch interessant. Und man kann sich das extra Chatprogramm sparen, man 'verabredet' sich einfach auf bestimmten Websites oder surft dorthin, wo man Gleichgesinnte vermutet. Jede Website erhält so ihren eigenen Chatraum.

Noch ein Tipp: Yakalike selbst hat ein Verzeichnis der 'vollsten' Chat-Domains.

Bilder & Worte

von Giesbert Damaschke am 19.01.06

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, weiß das Sprichwort. Klingt gut, ist aber Quatsch. Denn das gilt allenfalls für gegenständliche Beschreibungen a la "Mein Auto, mein Haus, mein Pferd", scheitert aber schon bei so einfachen Begriffen wie "Überziehungskredit", "Internet" oder "Blogitech". Ohne Wörter geht da gar nichts, es müssen ja nicht gleich 1000 sein. Doch dank "Spell with Flickr" zeichnet sich nun ein schöner Kompromiss ab. Nicht Bilder oder Worte, sondern beides: Hier kann man einen beliebigen Begriff eingeben und flugs wird das Wort aus Buchstaben-Fotos bei Flickr ins rechte Bild gesetzt. Das heiß, so ganz beliebig dann leider doch nicht: Umlaute und Sonderzeichen scheiden aus. Der Überziehungskredit bleibt also weiter unbebildert. Ist vielleicht auch besser so.

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Wozwear 6502: Schnell, die Uhr tickt!

von Bernd Reder am 18.01.06

Wer dieses wunderbare T-Shirt Wozwear 6502 von Podbrix haben möchte, muss auf Zack sein. Es ist seit gestern 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit zu kaufen. Allerdings sind nur ganze 300 Exemplare dieses einzigartigen Kleidungsstücks vorhanden. Das bedeutet: Ihr müsst schnell sein!

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Über die Farbe (Oh Gott, schokobraun!) kann man sicherlich streiten. Nicht aber über den "Geek-Faktor". Der dürfte ziemlich hoch sein. Denn auf welchem T-Shirt ist ein Mikroprozessor befestigt, eben besagter 6502. Wie uns Wikipedia verrät, handelt es sich um einen 8-Bit-Prozessor von MOS Technologies aus dem Jahr 1975. Er kam im Apple II und dem Atari 800 XL zum Einsatz. Nostalgie pur, also.

Der 6502 ist mit einem Magnetstreifen am T-Shirt befestigt. Angeblich funktioniert er tadellos, wenn man ihn in einen alten Apple-Rechner einbaut. Noch ein Trost für Apple-Hasser (auch solche Leute gibt es ja): Natürlich lassen sich am Wozwear auch Chips von Intel, AMD, ARM oder wem auch immer befestigen. Na, das ist doch ein Trost.

Die Universalmaschine

von olivergassner am 18.01.06

Ich habe einen Taschen-Piratensender, einen Pizzeria-Ortungsdienst für New York, eine Anziehpuppe, weil es nur halb so viel Spaß macht, sich alleine aufzubrezeln, einen Soundrecorder, der auch mit meinem antiken Mikro funktioniert, ein Diktafon, einen Laserpointer, um die Leute zu ärgern, wenn im Chick-Film die Knutschszene kommt, einen Autoradio-MP3-Player, weil mich das halbwitzige Gelaber der Moderatoren stört, einen Ersatzspeicher für die Digitalkamera, weil 1 GB halt nicht reicht für einen ordentlichen Foto-Tag, einen Taschenspiegel, um zu sehen, wie gut ich heute aussehe, eine tragbare Jukebox, um allen meinen Musikgeschmack nahe zu bringen, ein E-Book mit US-Verfassung, der Bibel, dem Koran und der Torah, meinen Lieblingsblogs, Koch- und Mixrezepten (was braucht man mehr?), einen Vorleser, wenn ich mal nicht lesen mag, ein Mordinstrument, wenn mir danach ist, einen Grund ausgeraubt zu werden, einen Kalenderersatz, einen Baustein für ein RAID für meinen Mac, eine Linux-Box, weil das ein cooles Betriebssystem ist, eine Fernsteuerung für meinen (und deinen) Fernseher, wen mir das Programm zu öde ist, etwas, das in das Chassis meines alten Walkman passt, etwas, das mich auch in der letzten Kiste noch unterhält, etwas, das auch ohne Strom aus der Steckdose funktioniert, sondern mit Muskelkraft und Solarenergie, ein Photoalbum, damit ich alle im Wartezimmer mit den 300 neusten Fotos der Kids belästigen kann, ein Gerät, um Telefone zu hacken und gratis zu telefonieren und etwas, mit dem ich bestimmen kann, womit mich mein Radiowecker weckt - was mir seitdem ich vor ein paar Jahren im Winter jeden Morgen um sechs wochenlang mit einer Reifenwerbung geweckt wurde, die aus einem Pseudo-Country-Song bestand, sehr wichtig ist.

Oder kurz: einen iPod als Universalmaschine. Nur Kaffee kochen, kann sie noch nicht, aber es wird sicher irgendwo daran gearbeitet.

via 50 Fun Things To Do With Your iPod (kottke.org) (der kommt auch nur auf 44 - und die besten davon finden sich oben ;) )

Für unsere Kleinen: Das Speicherkrokodil

von Bernd Reder am 17.01.06

Deutschland muss endlich wieder nach vorne kommen. Das hören wir jeden Tag so etwa 5000 Mal. Aber das kann uns nur dann gelingen, wenn wir bereits unseren Kleinen den rechten Weg weisen. Schließlich gibt es ja eh viel zu wenig Nachwuchs. Und da können wir es uns einfach nicht leisten, dass der auf dumme Gedanken kommt und am Ende noch Maler, Schauspieler oder gar Philosoph werden möchte - statt Ingenieur, Chefentwickler, Toppmanager oder Realpolitiker.

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Um Kleinkindern auf spielerische Weise den Umgang mit moderner Technik nahe zu bringen, empfiehlt sich daher der Einsatz entsprechender Spielzeuge, etwa dieses Plüschkrokodils mit USB-Anschluss. Falsch, dieses USB-Sticks, der sich als Plüschkrokodil tarnt. Nach kurzer Zeit wird die/der Kleine die unvermeidliche Frage stellen, wozu denn das komische Ding im Maul des Krokos dient. Und dann sind Sie gefragt: "Komm mal her, mein Kleiner, das zeige ich dir am Rechner." Und schon haben Sie eine Gelegenheit, um Tochter oder Sohnemann auf ganz natürliche Weise mit dem PC (oder Macintosh) in Berührung zu bringen.

Schritt 2: Ein harmloses Computerspielchen installieren. Schritt 3: Lernprogramme für die Vorschule aufspielen. Schritt 3 (im Alter von etwa fünf Jahren): erste kleinere Programmierarbeiten durchführen lassen beziehungsweise einfordern.

Ja, so bringen wir Deutschland nach vorne!

Was könnte das sein?

von Bernd Reder am 16.01.06

Beim Herumstöbern auf Area Mobile bin ich auf eine spaßige Seite gestoßen – mit allerlei eindrucksvollen, interessanten, merkwürdigen und bisweilen skurrilen Dingen. Was zum Bespiel könnte das Ding auf dem Bild unten wohl sein? Ein Fieberthermometer? Ein Kampf-Laser aus einem Sciencefiction-Film?

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Falsch! Ein Handy, besser gesagt eine Design-Studie aus dem Hause Sony-Ericsson. Aber auch Firmen aus dem Wilden Westen müssen sich mit ihren Einfällen nicht verstecken. Wenn ich mir beispielsweise den kommunikativen Kampfhandschuh ansehe, den Motorola für die emanzipierte Frau von heute entwickelt hat.

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Bei dem Streifzug durch die Design-Historie fällt allerdings auf, dass die Künstler stark in Richtung klein, winzig, fast nicht zu sehen tendieren. Und wie sieht dir Wirklichkeit aus? Da sind eher die barock-opulenten Modelle auf dem Vormarsch, vom Schlage eines Blackberry oder Nokia N92, mit integriertem Fernsehempfänger.

Oder sind das nur klassische protzige Männerspielzeuge, während frau sich mit dem schicken Design-Edelteil schmückt?

Besserwisser? Ab zu Lycos iQ!

von olivergassner am 16.01.06

bt_lycos-iq-beta.jpgLycos iQ ist ein Dorado für Besserwisser, pardon, Experten. Werden Sie auch immer von Bekannten gefragt wie das Internet funktioniert oder wie das noch mal heißt, wenn ein Ausdruck sich in sich selbst widerspricht (so wie 'preiswertes Apple-Produkt') und sagen die nie 'danke' sondern fühlen sich auch noch toll, weil sie einem das Gefühl vermittelt haben toll zu sein?

Bei Lycos iQ gibt es nicht nur Punkte für beantwortete Fragen, man kann die Punkte selbst auch wieder in Fragen umtauschen. So sind die Besser... ehm... Expertinnen und Experten unter sich und die anderen sollen ein Buch von Data Becker, einen Brockhaus und einen Duden kaufen.

Es gibt nicht nur Anfragen ('wie lange dauert es, bei Strato einen Webserver einzurichten?' und die entsprechenden Antworten, sondern das Ganze macht auch ausufernden Gebrauch von 'Tagging' zur thematischen Eingrenzung, enthält eine del.icio.us-artige Linksammlung und natürlich einen Liste der 'besten' Expertinnen und Experten (an Platz 1 eine, die Erfahrung mit kalten Füßen bei Frauen hat - hm - die hätte ich auch, ob ich ...).

via swr

1-Million-Dollar-Page nur Betrug?

von olivergassner am 16.01.06

Ringfahndung Blog schreibt: One Million Dollar Homepage: The Hoax is sold out und glaubt, dass Tew nicht nur die Idee geklaut hat, sondern auch noch deutlich mehr Einnahmen vorgibt, als er hatte. Lediglich die eBay-Auktion wird für authentisch gehalten. - Aber warum grade die? Die wäre genau so gut fälschbar, wie der Rest.

Gegen Tew spreche,
* dass seine Idee, eine Seite in viele kleine Grafiken aufzuteilen, nicht neu sei
* dass es bisher keinem Nachahmer gelungen sei, ebenfalls Geld einzunehmen.

Tja, das scheinen mir wenig umwerfende Argumente zu sein. Was meint ihr? Was spricht für Tews Ehrlichkeit, was für ein gigantisches Betrugsmanöver?

Zudem wird die Page als 'angebliches Erfolgsmodell' bezeichnet, ich wüsste nicht, dass das so beabsichtigt war, dass jetzt jeder Student sein Studium so finanzieren soll. Oder?

On the road mit dem Wort des Herrn

von olivergassner am 13.01.06

Na, was machen die Neujahrsvorsätze? Sind noch welche übrig? Wie war es mit dem Vorsatz, 2006 zumindest den Versuch zu wagen, ein gottgefälliges Leben zu führen? Oder dann doch zumindest einen bibeltreuen Wagen zu fahren?

Kleiner Test vorab?

* Welches Motorrad fuhr Jesus bei Christi Himmelfahrt? (Nein, nicht das von Sirius Black, ts. Tipp:Schon Moses fuhr die Traditionsmarke.)
* In welchem Auto verließen Adam und Eva das Paradies? (Fußmarsch? Romantisierung! Die lange Strecke?)
* Auf dem Dach welchen Wagens wurde Salome der Kopf Johannes des Täufers präsentiert?
* Das Hupen welchen Autos gab Mose das Signal den Berg zu ersteigen?
* Vom Dach welchen Wagens predigte Jesus ungern? (Wenn man sich das Auto anschaut, wird einem klar warum: das Dach ist gewölbt, das wär ja peinlich, wenn man an der besten Stelle abrutscht.)
* Welchen Dämon hat Jesus geritten?

Tja, nicht einfach...

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Damit man nicht das ganze dicke Buch lesen muss (in den Filmen lassen sie die Autos immer weg, die nochmal anzusehen, bringt also nichts) hat ein freundlicher Mensch hier ein paar Hinweise zusammengestellt. (englisch)

Mehr davon? (deutsch)

Tunebuckle: iPod aus der Hüfte

von olivergassner am 13.01.06

Schimpfworte 2006:

Out: Warmduscher, Turnbeutelvergesser, Frauenversteher, Handy-am-Gürtel-Träger, Nierenlüfterin.

In: Kanzlerinnenversteher, Erdgas-Auto-Fahrer, Podcast-Hörer, Akkuaufladevergesser, iPod-nano-am-Gürtel-Trägerin.

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Nimm das, und das – und das!

von Bernd Reder am 12.01.06

Computerspiele sind ja ganz nett: Aliens abknallen, Zombies jagen, böse Geiselnehmer zur Strecke bringen. Aber mit dem wirklichen Leben hat das ja nun wirklich nichts zu tun – auch wenn Politiker und Heerscharen von Psychologen am liebsten nur Spielchen zulassen würden wie die Sims (Wir lernen, wie es in im Leben wirklich zugeht), Wer wird Millionär (Das bildet!) oder "Wir bauen jetzt alle gemeinsam ein Ökohäuschen" (das fördert die soziale Kompetenz und den Gemeinschaftssinn).

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Ein bisschen reale "Action" täte den jungen Stubenhockern ganz gut. Und siehe da, beim Stöbern im Web stolpere ich da über eine interessante Idee: Die Jungs von Fur (Künstler? Designer? Software-Entwickler? Eine Mischung aus allem?) haben einen interessanten Spielautomaten entwickelt: Mr. Punch.

Von wegen mit der Maus über den TFT-Flatscreen streicheln oder durch Drücken der F5-Taste den ultimativen Super-Laser auslösen. Hier ist noch echte Handarbeit gefragt: Mithilfe von Hebeln steuern die Spiele zwei mechanische Puppen, die sich gegenseitig Kopfnüsse verpassen. Ein bisschen Computer ist dann doch dabei: Die Treffer werden "elektronisch" gezählt und auf einem Bildschirm eingeblendet.

Klasse! Und hier hast du eine, und nimm das! Aua, das war gemein, das zahle ich dir heim!

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Hundejagd im Weltall

von Giesbert Damaschke am 11.01.06

Erinnern Sie sich noch? Ende 2003 wurde im Netz ein Link zu einem skurrilen Spielchen namens "Samorost" herumgereicht. Glaubt man der dazugehörigen urban legend, dann handelte es sich um eine Flash-Fingerübung, die ein paar arbeitslos gewordene Programmierer auf einem nicht mehr benutzten Server abgelegt hatten.

Das mag stimmen oder auch nicht, jedenfalls hatte Samorost mit seiner "Myst"-Anmutung, seiner Ready-Made-Ästhetik (bei der aus einer Dose schon mal ein Raumschiff und aus einer Wurzelknolle ein ganzer Planet wird) und mit viel Liebe zum abseitigen Detail einen unwiderstehlichen Charme und wurde zurecht einer der Hits des Jahres.
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Nun ist die Fortsetzung "Samorost 2" online. Im ersten Teil musste man eine Kollision im All verhindern, dieses Mal geht es um fiese Aliens, die den Hund des Helden (dem Zipfelmützenträger aus Teil eins) klauen. Also macht man sich auf und düst den Aliens hinterher. Bei der Verfolgung gilt es wieder, allerlei Puzzles zu lösen, seltsame Maschinen in Gang zu setzen und eigenartige Welten zu bereisen.

Dieses Mal ist alles sehr viel professioneller es gibt einen eigenen Server, es gibt eine Firma hinter dem Spiel – und es gibt eine Kaufversion. Für lau ist leider nur der Einstieg von "Samorost 2", doch trösten wir uns: Zum einen ist auch dieser Teaser unterhaltsam & betörend genug, zum anderen gibt es kostenlosen Nachschub Nämlich die komplette Original-Version und weitere Spielchen mit Samorost-Touch auf der Homepage der Macher.

Lass es skypen, Mann

von Bernd Reder am 10.01.06

Endlich tut sich wieder etwas in der Telefonie-Szene. Nein, nicht das 249. Handy mit integriertem Camcorder, MP3-Player und TV-Empfangs-Chip. Das Stichwort heißt Skype, der Dienst, mit dem jedermann über das Internet telefonieren kann. Ein Handicap bislang: Es gab kaum "richtige" Telefone, mit denen Skype funktionierte. Und sich jedes Mal ein Headset überstülpen? Nein Danke.

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Aber jetzt wird alles gut, denn nun kommen sie, die Skype-Telefone. Auf der Consumer Electronics Show zeigte beispielsweise Netgear ein Wireless-LAN-Telefon für Skype. Damit können Sie über ein Funknetz telefonieren - zu Hause oder überall dort, wo ein WLAN verfügbar ist: im Cafe, auf dem Flughafen oder im Hotel. Dumm nur, dass ich dann noch ein Gerät mit mir herumschleppen muss, neben meinem normalen Handy und dem PDA. Aber, wie beide Firmen verlauten ließen, ist das Mobiltelefon nur der erste Spross einer ganzen Skype-Familie. Mal sehen, was da noch so alles auf uns zurollt.

Ein bisschen länger, nämlich bereits seit Ende vergangenen Jahres, ist das CIT200 von Linksys zu haben. Der Clou dabei: Mit dem Telefon können sie zu Hause nicht nur über Skype telefonieren, sondern ganz normal über das Festnetz. Skype meets DECT gewissermaßen. Dieselbe Idee hatte ja bereits ARP Datacon mit dem Internet DECT Telefon.

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Ein besonders reizvolles Einsatzgebiet von Skype stellte Kodak auf der CES vor: Fotoalben präsentieren. Keine Angst, Sie müssen dazu nicht Freunde, Nachbarn oder gar die Verwandtschaft einladen (oder zu denen gehen). Die Bilder werden in ein digitales Fotoalbum im Internet gestellt, und dann folgt die große Debatte - über Skype: "Ach, sind die Kleinen aber groß geworden" oder "Du hast auch ganz schön zugelegt, wenn man Dich so in der Badehose sieht". Also ein virtueller Dia-Abend. Aber ob der angenehmer ist als eine Live-Veranstaltung???

Schummeln einfach gemacht – mit dem elektronischen Spielbrett

von Bernd Reder am 09.01.06

Darauf habe ich gewartet! Ich, der ich bei Spielen wie "Risiko", "Monopoly" oder selbst dem Klassiker "Mensch ärgere dich nicht" in etwa 90 Prozent aller Fälle zu den Losern zähle. Natürlich alles nur eine Frage des Würfelglücks. Und so manches dieser kleinen dummen Spielgeräte hat unsere Wohnung durch das geöffnete Fenster verlassen, von mir persönlich hinausbefördert nach einer besonders üblen Pechsträhne.

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Ob das jetzt dank Philips anders wird? Denn die Forschungsabteilung der Firma hat ein elektronisches Spielbrett vorgestellt – den (oder das) "Entertaible". Im Prinzip ist es ein intelligenter LCD-Touchscreen. Je nachdem, welches Game man gerne spielen möchte, zaubert er die entsprechenden Spielfelder auf seine Oberfläche.

Die Vorteile dabei: Keine zig Schachteln mit Spielen, die sich irgendwo in der Wohnung stapeln; und wenn ein neues Spiel herauskommt, wird es einfach via Software-Update in den Entertaible geladen. Praktisch!

Was mir persönlich aber an dem Gerät gefällt: Der Entertaible gibt auf Wunsch dem Spieler Hinweise und bewahrt ihn vor dämlichen Zügen. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, also Winner statt Loser. Und wenn sich das Ding dann auch noch leicht umprogrammieren lässt, sodass die Gewinnschancen für mich ein bisschen steigen – nichts wie her mit dem Teil!

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Ich will kein Schlangenbeschwörer mehr sein

von Bernd Reder am 06.01.06

So langsam scheinen es auch die Handyhersteller zu verstehen: Es soll da draußen tatsächlich Menschen geben, die keine Lust darauf haben, ständig mit einem Mobiltelefon UND einem MP3- oder Multimedia-Player herumzulaufen. Es reicht ja oft, wenn man sich ein paar (oder viele) Songs auf sein Handy zieht und sich die dann unterwegs zu Gemüte führt. Die Motorolas, Nokias oder Samsungs dieser Welt haben das erkannt und bringen nun am laufenden Band Musik-Handys auf den Markt. Übrigens, einer meiner Lieblinge: das leicht abdrehte w550i von Sony-Ericsson - in Orange.

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Ein Manko haben diese netten Geräte allerdings (ich denke da an mein Motorola): Diese wunderbar praktischen Ohrhörer, deren Kabel sich derart ineinander verschlängeln, dass das Ganze stark an Laokoons Kampf mit den Schlangen erinnert. Also weg damit, und her mit dem HS 210 oder vielleicht dem HS 200 von Logitech.

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Ja, ich weiß: "Jetzt macht er wieder Werbung für die."! Stimmt, aber seit ich ein Vorab-Exemplar der beiden Headsets in den Fingern hatte, bin ich wirklich angetan. Erst einmal: Keine Kabel mehr, dank Bluetooth. Und trotzdem eine beachtliche Qualität, sprich der Klang kommt gut herüber (Da hatte ich ja zuvor meine Zweifel).

Und selbst als beim Test draußen vor der Tür mal wieder ein Wintersturm durch die Lande fegte, klappte es mit dem Telefonieren: Ich konnte meine Gesprächspartner gut verstehen, und die beschwerten sich ausnahmsweise einmal nicht, dass sie außer Wind und Wortfetzen nichts hören würden. Die Windstopp-Technik der Headsets funktioniert tatsächlich (Zugegeben, auch da hatte ich meine Zweifel).

Aber ein bisschen Meckern muss sein. Liebe Logitechs, der Preis! Rund 100 Euro für das HS 200 (das mit den runden Ohrhörern) und fast 130 für das 210 (die Vierkant-Version) – das ist schon ein bisschen viel für einen armen Journalisten, findet ihr nicht?

Mac-Freunde, jetzt wird es "cordless"

von Bernd Reder am 05.01.06

Immer nur PC, PC, PC - und ab und zu etwas über Spielekonsolen und MP3-Player, vielleicht mal eine News über einen neuen iPod. Ich kann verstehen, liebe Mac-Enthusiasten, dass ihr sauer seid. Aber hier nun exklusiv etwas für euch: der neue Cordless Laser Desktop S530 von Logitech, frisch enthüllt im Vorfeld der Consumer Electronics Show.

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Obwohl ich zugegebener Maßen ein PC-Enthusiast bin, könnte auch mich durchaus mit der Tastatur-Maus-Kombination anfreunden: schickes Design, natürlich in Apple-Weiß, 15 Spezialtasten für Internet, das Öffnen von Anwendungen wie E-Mail, iTunes, iPhoto oder Messenger; eine Maus mit fünf Tasten, mit denen der User unter anderem die Lautstärke von Musikdarbietungen kontrollieren kann. Cool!

Uncool: Ich, als Linkshänder, würde wieder einmal auf der Strecke bleiben. Die schöne weiße Maus schmiegt sich nur rechte Händchen. Und dabei sind angeblich 10 bis 40 Prozent aller Deutschen "Linke". Na, macht nichts. Dann bleibe ich eben bei meinem PC - und dem Cordless Desktop MX 5000 Laser. Da liegt die Maus zwar auch suboptimal in meiner linke Pratze, aber dafür habe ich ein edles Teil - in Schwarz!

Mach mir den Readymech

von olivergassner am 04.01.06

Meine Standardfrage seit einigen Tagen ist: Und welches neue Laster haben Sie sich vorgenommen im neuen Jahr zu pflegen? Wer keine Antwort darauf weiß, ist öde. Wenn Sie auch noch kein neues Laster haben - wie wäre es mit: "Kleine Papierfiguren baseln, die auf dem Schreibtisch cool aussehen und in die man Briefmarken, Musterbeutelklammern und Reißnägel reintun kann - oder auch nicht"?

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Die Schnucketeile heißen Readymechs und sind einfach auf A4-Papier ausdruck- und bastelbar. Angeblich braucht man noch ein Layoutmesser und doppelseitiges Klebeband aber bei meinem Selbstversuch (Foto unten) taten es auch eine riesige Büroschere, ein Klebestift und zwei linke Hände.

Für Eigner von Schwarzweiß-Druckern gibt es zwei Skelette (eines weiß auf schwarz eines umgekehrt) und ansonsten ist alles dabei, vom einäugigen rosa Monster über 'Astro Julie' (die etwas aussieht wie in eine Waschmaschine eingesperrt), Pal 9000 (als Hommage an den Odysee-Rechner HAL), ein 'Fummelmonster' und diverse andere Modelle für Fortgeschrittene, bei denen man vielleicht doch Layoutmesser braucht *g*.

Und beim Basteln kann man so richtig darüber nachdenken, was die beste Ausrede wäre, um den Vorsatz der Silvesternacht möglichst bald ad acta legen zu können.
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Splash Back: Drops sammeln

von klauseck am 03.01.06

Wer seine Zeit mit einem netten Flash Puzzle-Spiel verschwenden möchte, sollte sich unbedingt Splash Back ansehen. Es überrascht mit tollen Grafiken und Sounds.

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Die 50 wichtigsten Gadgets der vergangenen 50 Jahre

von klauseck am 03.01.06

Es ist schon seltsam, wenn man sieht, welchen Stellenwert Gadgets in unserer Gesellschaft haben. Sie begleiten uns schon viel länger als viele denken. Angesichts von zahlreichen Gadget-Zeitschriften, Gadget-Blogs und anderen Gadget-Webangeboten gerät das manchmal in Vergessenheit. Wir leben längst im goldenen Zeitalter der Gadgets und können uns kaum noch ein Leben ohne Gadgets vorstellen, heißt es deshalb zurecht in der IT-Zeitschrift PC World, die die 50 wichtigsten Gadgets der vergangenen 50 Jahre in Wort und Bild übersichtlich präsentiert. Auf den ersten Platz findet sich das Unternehmen Sony wieder, das erst kürzlich die Marke Walkman für sich wiederentdeckt hat: Unter diesem Label hat Sony Ericsson eine neue Handy-Produktlinie (W800i, W550i) entwickelt, die sowohl MP3-Player wie auch Telefonfunktionalitäten aufweisen.

Die Top 10 der PC World:

1. Sony Walkman TPS-L2 (1979)
2. Apple iPod (2001)
3. (Tie) ReplayTV RTV2001 and TiVo HDR110 (1999)
4. PalmPilot 1000 (1996)
5. Sony CDP-101 (1982)
6. Motorola StarTAC (1996)
7. Atari Video Computer System (1977)
8. Polaroid SX-70 Land Camera (1972)
9. M-Systems DiskOnKey (2000)
10. Regency TR-1 (1954)

>> via Namics Weblog: Die 50 wichtigsten Gagets der letzten 50 Jahre...

Frisch von der CES: der Mikro-Helikopter

von Bernd Reder am 03.01.06

Am 5. Januar 2006 beginnt eine meiner Lieblingsmessen: die Consumer Electronics Show in Las Vegas. Ein Grund dafür: Selten bekommt man auf einem Fleck so viele seriös wirkende Chinesen, Japaner und Koreaner in dunklen Anzügen zu sehen, die voller Begeisterung um Gadgets aller Art herumtanzen, etwa die 25. Ausgabe des kleinsten MP3-Players aller Zeiten mit integriertem VGA-Display oder um den Micro Mosquito von Interactive Toy.

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Der Miniatur-Hubschrauber feiert in Las Vegas sein Debüt: Ein schnittiges Gefährt, das gerade einmal so groß wie eine Hand ist und unter Garantie Leben in jedes Wohnzimmer oder Büro bringt. Schnell zu Fernsteuerung greifen und mit ein paar schnittigen Flugmanövern Fräulein Susanne aus der Buchhaltung oder der kessen Jessica vom Marketing zeigen, dass mann mehr drauf hat, als mit tumben Excel-Spreadsheets herum zu hantieren. In Deutschland ist der Helikopter über Sablon zu beziehen.

Prioritäten setzen: iPod oder Notebook

von Bernd Reder am 02.01.06

Liebe bLogitech-Fans, zunächst einmal Ihnen / euch allen ein gutes neues Jahr! Wir hoffen, dass ihr gut herüber gekommen seid. Und quasi zum Aufwärmen hier keine Hardcore-Technik-Geschichte, sondern etwas zum Schmunzeln - oder Nachdenken. Der amerikanische Vizepräsident Dick Cheney versteht es, Prioritäten zu setzen. Als er kurz vor Weihnachten Afghanistan, den Irak und Pakistan besuchte, hatten die mitreisenden Journalisten nichts zu lachen. Nein, nicht weil es in Gegenden ging, in denen es derzeit hoch her geht. Die Armen durften sich während des Fluges mit einer spartanisch ausgestatteten Transportmaschine um Steckdosen prügeln, um die Akkus ihrer Notebooks aufzuladen.

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(Bild: Associated Press)

Der Grund: Die meisten Dosen waren defekt - und eine der wenigen, die noch funktionierten, war für Mr. Cheneys iPod reserviert. Denn der zweitmächtigste Mann der Welt legt auf eine Sache besonderen Wert: dass der Akku seines Lieblings-Players stets voll aufgeladen ist. Pech gehabt, ihr blöden Journalisten!

Immerhin gelang es Mitarbeitern des Vizepräsidenten, einem völlig verzweifelten Korrespondenten die hochherrschaftliche iPod-Steckdose für ganze 15 Minuten zur Verfügung zu stellen. Der konnte dann seinen mangels "Power" schlappen Rechner kurz wiederbeleben. Aber dann musste umgehend der iPod wieder ans Netz.

Richtig, Mr. Vice President! Das zeigt, dass Sie die wirklich wichtigen Dinge im Auge oder besser gesagt Ohr haben: Musik statt öder Reportagen. Mich würde ja interessieren, welche Titel Mr. Cheney auf seinem Kleinod gespeichert hat. Hillbilly? Solide Country-Musik? Wagner? Oder gar Rock'n Roll?