Startseite Cordless Produkte Go!Cordless Gewinnspiele Fun Blogitech my CordlessClub Log-In Anmelden
November 2005

Sayonara, Reder San!

von Bernd Reder am 30.11.05

Merkwürdig: Ausgerechnet die japanische Firma In the Sky, also aus dem Land des Lächelns und ausgesuchter Höflichkeit, hat einen Roboter fürs Hotel entwickelt. Will etwa niemand mehr in Nippon an der Rezeption arbeiten? Oder kommt hier wieder einmal der pure Spieltrieb durch? Vermutlich Letzteres.

/blog/archives/2005/11/blogitech_empfangsroboter.jpg

Sora, so heißt der (oder die?) Gute laut Akihabara News, ist mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher ausgerüstet, außerdem (sehr wichtig in Japan) mit einem Scanner, der Visitenkarten erfasst.

Sora lässt sich daher auch als Wachhund benutzen: Sobald der angeblich beste Freund eines Gastes im Foyer aufkreuzt und den Betreffenden sprechen möchte, schießt der Roboter schnell mit der Videokamera ein Bild des Besuchers und "beamt" es zusammen mit dem Scan der Visitenkarte auf den TV-Bildschirm im Zimmer des Gastes.

Der kann dann entscheiden, ob er den Bekannten sehen will oder - rein zufällig -gerade nicht auf seinem Zimmer ist. Und mit dem Anschwindeln des angeblich besten Freundes dürfte der Roboter ja erheblich weniger Probleme haben als ein Mensch - von wegen rot anlaufen oder verlegen dreinblicken.

Die dunkle Seite des Humors: Voices in my Hand

von olivergassner am 30.11.05

Würmer, die aus frischen Grabhügeln kürzlich (wirklich) Verstorbener gucken, machen respektlose Kommentare; Zombie-Kinder, die erst ihren Salat aufessen müssen, bevor es Menschenfleisch gibt - das ist Voices in my Hand, eine wöchentliche Web-Comic-Serie von Ein-Panel-Schwarzweiß-Cartoons aus der Feder des Kanadiers Bill Charbonneau.

Für Fans des amerikanischen Sportgeschehens gibt es von Charbonneau auch noch einen SW-Mehr-Paneler: "Small Market Sports", aber zu seiner besten Form läuft er definitiv bei den Horror-Comics auf. Und wer es lieber gedruckt als auf dem Bildschirm hat, der kann die Cartoons (und viele andere) alle zwei Monate auf Papier im 'Zoincs'-Webcomic-Magazin lesen.

Könnte bitte ein deutscher Verlag den Kerl entdecken? Von dem hätte ich nämlich gern täglich etwas...

via Thomas

Nur für Chefs: der schwebende Bürosessel

von Bernd Reder am 29.11.05

Die armen Chefs: Sie haben es immer schwerer, sich vom Fußvolk abzuheben. Vor allem in Zeiten, in denen die Büroausstattung wieder in Richtung "Resopal schlicht" tendiert. Ein Luxusbüro mit Designer-Möbeln? Das macht keinen guten Eindruck, wenn mal wieder Leute entlassen werden müssen oder das Weihnachtsgeld zum x-ten Mal der "mäßigen konjunkturellen Entwicklung" zum Opfer fällt.

Selbst Edelteile auf dem Schreibtisch, wie etwa der Cordless Desktop MX 5000 Laser von Logitech, helfen da nicht weiter. Die können sich auch Herr Müller aus der Dispo und Frau Schulze aus der Marketing-Abteilung leisten - zumindest beim PC zu Hause.

/blog/archives/2005/11/blogitech_chairman.jpg

Aber den ultimativen Schwebesessel nicht! Der holländische Designer Marijn van der Poll hat ihn entworfen. Der gleitet auf einem Luftkissen durchs Büro - wie ein Hoovercraft. Steuern lässt sich der Gleitsessel mithilfe eines Knopfs an der Armlehne, wie in einem Video zu sehen ist.

Einen kleinen Haken hat der "Chairman" allerdings: Wenn er abhebt, klingt das, als würde man einen überdimensionalen Staubsauger anschalten. Aber angesichts des Statusgewinns ist das doch leicht zu verschmerzen, oder Chef?

Schluss mit eBAy-Schnäppchen

von olivergassner am 29.11.05

Dienste wie XXLsell.com machen Schluss mit richtig günstigen eBay-Schnäppchen, denn dort können sich Verkäufer gegenseitig Mindestpreise garantieren. Ist der Mindestpreis eine Stunde vor Auktionsschluss nicht erreicht, wird automatisch vom System ein Scheingebot erzeugt. Naja, wer den Betreibern in der Dominikanischen Republik voll vertraut, der kann es ja mal versuchen...

Ob eBay da erfolgreich was dagegen tun kann? Juristisch wird das schwer, aber eventuell gibt die Servertechnik da etwas her.

via akadeMix

SELFHTML bloggt!

von olivergassner am 28.11.05

SELFHTML? Das ist die Website, mit der drei Viertel des deutschsprachigen Netzes Webseiten-Bauen gelernt haben - oder mehr. (Das Spinnennetz in deren Logo soll nicht etwa darstellen, dass das Zeuch da veraltet ist sondern eben... das Netz ;-))

Jedenfalls: Die Macher von SELFHTML bloggen jetzt. Man darf gespannt sein: SELFHTML aktuell Weblog

Zen pur: Wir basteln uns einen iPod

von Bernd Reder am 28.11.05

Jetzt kursiert sie wieder, die Mär von der "staden" (hochdeutsch: ruhigen) Zeit: Draußen ist es kalt, es schneit. Wir sitzen gemütlich in der warmen Stube, backen Plätzchen, basteln Strohsterne, reparieren den lädierten Josef der Weihnachtskrippe, trinken Glühwein und denken über das Leben nach.

Von wegen! Es herrscht Ausnahmezustand: Noch schnell all die 100 Artikel und Weblog-News schreiben, die bis Weihnachten fällig sind; die zig Vorweihnachtsessen mit Firmen und Kollegen einplanen; dem Sohn erläutern, dass die Weihnachtsferien in der Schule noch NICHT begonnen haben und daher das Lernen noch NICHT eingestellt werden sollte; die unliebsamen Dinge in Angriff nehmen, die längst überfällig sind, etwa die Steuererklärung von anno Tobak, et cetera, et cetera.

/blog/archives/2005/11/blogitech_paper_pod.jpg

Und als Krönung dann noch die übliche Sache mit den (noch) nicht vorhandenen Weihnachtsgeschenken für Sohn, Frau, Patenkinder, Eltern, Schwiegereltern. Nix mit "stad".

Stopp! "Wenn du es eilig hast, gehe langsam", sagt ein chinesisches Sprichwort. Also muss etwa Meditatives her, am besten etwas mit Bezug zu Gadgets & Co. Also bastle ich mir einen iPod, und zwar einen aus Papier. Kenji Eno hat in seinem Weblog ein passendes Schnittmuster parat. Herrlich! Nach drei Versuchen habe ich gelernt, dass mit "mal eben schnell" gar nichts geht. Nur wenn das Schnippeln und Kleben ruhig, gelassen, entspannt vonstatten geht, klappt die Sache - Zen pur eben. Ob ich mein Modell Nummer vier vielleicht als Schmuck an den Weihnachtsbaum hängen sollte? Oder werde ich dann am 24.12. des Wohnzimmers verwiesen?

Nikolausi-Anzug für den iPod

von Bernd Reder am 25.11.05

Auch der Weihnachtsmann beziehungsweise Nikolaus, oder neu-deutsch Santa Claus, ist ein Gadget-Fan. Der Beweis: der Nikolausi-Anzug für den iPod Nano.
/blog/archives/2005/11/blogitech_Nikolaus_ipod_2.jpg
Denn ohne hippen MP3-Player traut sich heutzutage kein moderner Weihnachtsmann mehr auf die Straße oder in die gute Stube. Die Kids würden ihn ja glatt als "uncool" abqualifizieren - völlig zu Recht.

Der "Anzug" für den Apple-Player lässt sich dagegen dekorativ und unübersehbar am Gürtel befestigen. Bloß aufpassen, Santa Claus, welche Songs Du auf dem Ding drauf hast. Denn wenn ein kleiner Frechdachs eine Hörprobe vornimmt und dann "Je süßer die Glocken" oder "Heute kommt der Weihnachtsmann" ertönt, war es das mit "cool sein".

Nichts für Morgenmuffel: die "lebende Wand"

von Bernd Reder am 24.11.05

Früher hieß es einmal "Spieglein, Spieglein an der Wand" und so weiter. Künftig sagt das nicht der Spiegel, sondern die Zimmerwand. Wie das funktioniert, zeigen die beiden Studenten Asmund Gamlesaeter (Norwegen)und Alexander Berman, der in Göteborg (Schweden) studiert.

/blog/archives/2005/11/blogitech_Living_Wall.jpg

Ihr Projekt heißt Living Wall. Die Wand ist mit 3000 Leuchtdioden bestückt, außerdem mit Mikrofonen. Die nehmen alle Töne im Zimmer auf. Die Soundclips werden dann automatisch zu einem Klangteppich arrangiert und mit den LEDs kurzgeschlossen. Das Resultat: ein tönendes und blinkendes Bio-Feedback-Kunstwerk.

Das Ganze erinnert mich fatal an eine Kurzgeschichte des britischen SciFi-Autors James Graham Ballard. In einer Story in seinem Buch "Vermilion Sands" taucht ein psychotropes Haus auf, das auf die Stimmungen und Gefühle seiner Bewohner reagiert - und dann durchdreht.

So weit muss es gar nicht kommen. Mir würde es schon reichen, wenn ich mich jeden Morgen mit einer "Living Wall" konfrontiert sähe, die mir Morgenmuffel den Start in den Tag gleich einmal mit einen entsprechenden Feedback "versüßen" würde. Nein, dann lieber ein Bild à la "Röhrender Hirsch im Hochwald" an der Wand. Der hält wenigstens morgens den Mund.

Der König von Narnia... nicht nur im Kino

von olivergassner am 24.11.05

/blog/archives/2005/11/bt_narnia.jpgDarf ich bitten, hier lang geht der Weg durch den alten Kleiderschank direkt ins unterkühlte Zauberreich von Narnia. Vorsicht, Satyrn kreuzen. Und weil Kino alleine nur einen Teil des Spaßes an Medienereignissen des 21. Jahrhunderts ausmacht, führt bei uns der Gang durch die Schranktür zu einem kleinen Web-Führer durch Narnia.

Wir beginnen am Ende: Mit dem Trailer. Einmal in Normalformat und einmal X-Tra-Groß. OK, von mir aus: und auf Deutsch (und mehr Infos auf Deutsch).

Worum es geht? Vier Geschwister landen in der Welt von Narnia, in der die 'Weiße Hexe' (sozusagen die Stiefschwester des Dunklen Herrschers Sauron) dafür sorgt, dass ewiger Winter herrscht. Sie helfen dem Löwenkönig Aslan Narnia von diesem Fluch zu befreien. Der Kinostart des Films ist im Dezember 2005.

Mehr Links:
* Deutsches News-Blog zum Film
* Fan Weblog (engl.)
* Newsblog zum Film (engl.)
* Narnia Computerspiel für verschiedene Plattformen und Konsolen
* Buchvorlage von C.S.Lewis bei Amazon.de (Es gibt ganze sieben Narnia-Bücher von Lewis! Nur das erste wird verfilmt.) und frühere Filme (Zeichentrick)
* Und nochmal ein englischsprachiges Movie-Blog zu Narnia
* Und noch ein spezieller Narnia-Shop (deutsch). (C.S. Lewis wird in der Regel unter 'christliche Literatur' sortiert. Tolkien war massiv vom Katholizismus beeinflusst. Deshalb wundern auch Jesus-Anklänge bei Harry Potter keinen Anglisten.)

Endlich mal ein MP3-Player für die 40+-Generation

von Bernd Reder am 23.11.05

Als Angehöriger der "Generation 40+", wie es so nett heißt, hat man so seine Probleme. Nein, nicht (nur) deshalb, weil man in der Midlife Crisis steckt oder für den Arbeitsmarkt und Werbeagenturen bereits zum alten Eisen zählt. So richtig alt fühlt man sich, wenn man mit der modernen Technik kämpft. Eines meiner Lieblings-Schlachtfelder: das nervige Herumsuchen in den Verzeichnissen, Unterverzeichnissen und Unter-Unter-Verzeichnissen von MP3-Playern.

Hier ein Order für Klassik, dort einer für Cool Jazz, dann noch einer für die alten Kracher, von Jimi Hendrix bis Greenday, dann noch einer für die Blues-Heroen. Ist ja schön und gut. Aber dieses lästige Sich-durch-die-Ordner-Fummeln!

/blog/archives/2005/11/blogitech_MP3_ibeat.jpg

Es geht doch auch einfacher, wie in den guten alten Zeiten, als man seine eigenhändig fabrizierten Kassetten in den Walkman steckte: eine mit der Classic-Rock-Edition, eine mit den Sex Pistols, Ramones & Co., von denen die Eltern nichts wissen durften, eine mit den Songs eines Punk-Rockers vergangener Tage - Mozart.

Ein Griff, schon hatte man die passende Musik dabei, für gute wie für weniger gute Tage. Aber jetzt darf ich - hoffentlich - bald wieder grabschen und einlegen. Nein, ich habe meinen Walkman nicht reaktiviert, sondern den i.Beat Drive von Trekstor auf meinen Weihnachtswunschzettel gesetzt.

Der Clou bei dem Flash-Player: Er hat einen Steckplatz für Speicherkarten mit bis zu einem Gigabyte. Und das heißt, es darf gerippt werden bis zum Abwinken: ein Kärtchen mit den "Best of Mozart", eines für Brachial-Rock, eines mit stimmungsvollen Balladen fürs Gemüt, und so weiter, und so weiter. Fast wie in alten Tagen. Da fühlt sich ein 40+er doch gleich wie neu geboren.

Lyssa podcastet und...

von olivergassner am 23.11.05

gewinnt als 'bestes journalistisches Blog diese Kategorie des BOB-Awards. Gratulation von hier (zu beidem) ;-).

Tor, Tor - Deutschland ist schon wieder Weltmeister!

von Bernd Reder am 22.11.05

Erst die Roboter, und jetzt ein richtiger Mensch: Deutschland bereitet sich eben auf allen Ebenen auf das Event vor - die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hier in unserem schönen Land. Erst holte im Sommer das deutsche Fußball-Roboter-Team den WM-Titel, und jetzt legte Dennis "Styla" Schellhase noch eins drauf: Er sicherte sich bei den World Cyber Games (WCG) in Singapur die Goldmedaille bei Fifa Soccer 2005. Olé, olé, olé, olé - Super-Styla, olé!

blogitech_Fifa_Weltmeister.jpg

Im Endspiel ließ Styla Russland, repräsentiert durch X4Alexx, keine Chance. Ein glattes 2:0. Na also, geht doch. Von wegen Rumpelfußball, den die Heroen um Herrn Klinsmann in letzter Zeit wieder des Öfteren praktizierten. Vielleicht sollte der Bundestrainer, der ja durchaus für neuartige Trainingsmethoden offen ist (Stichwort Auflockerungsübungen bei ohrenbetäubender Hip-Hip-Musik!), seinen Jungs Taktik und Technik mithilfe von Computerspielen nahe bringen.

Die Mannschaft, Altersdurchschnitt um die 22, dürfte er damit wohl eher erreichen als mit Spielchen à la "Und jetzt den 15-Kilo-Medizinball dem Nachbarn auf die Bauchdecke klatschen lassen - aber bitte im Takt der Musik!".

Na ja, vielleicht mit einer Ausnahme: Olli Kahn ist ja schon 36. Vielleicht sollte man dem statt einer Sony PSP oder einem Highend-Spiele-Notebook besser einen Gameboy mit Super Mario in die Hand drücken. Damit kennt er sich sicherlich besser aus.

Der Multipot schafft Ordnung

von Bernd Reder am 21.11.05

Es soll schön sein, nicht abgeschmackt (bloß nicht Hemd, Socken und Krawatte), und vielleicht noch ein wenig "tekkie" - das ideale Weihnachtsgeschenk für "ihn". Und wenn es dann dem notorischen Bastler, Schrauber und Verkabler zusätzlich ein wenig Ordnungssinn lehrt - umso besser. Daher, meine Damen, ist der Multipot von Manufactum fast schon ein Muss.

blogitech_Multipot_1.jpg

Kein Kabelsalat mehr im Wohnzimmer, keine zig Netzteile für Handy, MP3-Player oder andere Spielzeuge, die sich auf Tischen, in Regalen oder auf Fensterbänken breit machen.

Alle diese Dinge wandern in den Multipot. Der hat innen am Deckel fünf Steckdosen für die vielen kleinen Stromversorger. Die dazu passenden Gerätschaften darf "er" dann ruhig oben drauf liegen lassen. Sie kennen die Herren ja: Sie machen zwar immer auf Understatement, aber ein klein wenig wollen sie mit ihren Spielzeugen dann doch protzen - wenn der Freund oder Kollege mal auf einen Sprung vorbeikommt.

blogitech_Multipot_2.jpg

Und das Beste: 24 Leuchtdioden im Pot sorgen dafür, dass der Technikkübel am Abend in dezentem Licht erscheint - fast wie eine Leuchtskulptur aus dem MOMA (Museum of Modern Art) oder ein meditativ angehauchtes Lichtlein à la Feng Shui. Das macht das Miteinander doch viel angenehmer - das von Frau und Mann, und das von Frau und Gadgets. Das sollten Ihnen die 169 Euro wert sein, oder?

Podcasting einmal anders: Zeig mir, wie Du bist, Baby

von Bernd Reder am 18.11.05

Partnerschaftsvermittlung à la iPod: Man nehme einen Video-iPod und lade sich von Pod Dater Videos herunter, in denen sich potenzielle Kandidaten für ein trautes Miteinander präsentieren.

blogitech_Poddater.jpg

Der Haken dabei: Der Service steht nur einsamen Herzen in den USA zur Verfügung. Aber die Idee lässt sich ohne großen Aufwand nach Good Old Europe exportieren. Ist doch viel cooler, "Ihn" oder "Sie" via Podcasting zu finden als über ein Online-Forum oder Internet-Seiten mit vielen bunten Bildchen drauf.

Für verlorene Seelen: MP3-Player mit Navigationssystem

von Bernd Reder am 17.11.05

Es ist November: kalt, windig, und bereits um halb fünf wird es dunkel. Für alle, die nicht vom rechten Weg abkommen und hilflos durch düstere Straßen irren wollen, hat Joyfriend eine hilfreiche Kombination zusammengestellt: einen MP3-Player, noch dazu in der Signalfarbe Rot, mit integriertem GPS-System.

blogitech_Joyfriend_1.jpg

Sie können also bei Musik entspannen, und gleichzeitig weist Ihnen der Dajoa den rechten Weg - nach Hause oder in die nächste Kneipe. Für detailverliebte Jungs hier ein paar Tech Facts: 128 Megabyte Speicher, 140 Gramm schwer, eine Akkulaufzeit von 200 Minuten, wenn das GPS-System eingeschaltet ist. Der Preis: umgerechnet 110 Euro.

Wer es luxuriöser möchte, aber bitte sehr: Garmin hat ein Navigationssystem in einen portablen Multimedia-Player gepackt. Der "nüvi" (merkwürdiger Name!) hat nicht nur Karten von ganz Deutschland oder Europa intus.

blogitech_Joyfriend_2.jpg

Er spielt auch Songs ab, zeigt Fotos an oder liest Hörbücher vor. Und der nüvi hilft in Notsituationen: Von wegen mit Händen und Füßen reden - einfach den Language Guide installieren, und schon vermittelt das Gerät, dass "Unterführung" in Frankreich "passage souterrain" heißt oder "Borecheria" im Spanischen das Pendant zu "Kneipe" ist. Fast schon ein Schweizer Taschenmesser für den Großstadt-Menschen.

Auch zum nüvi (wirklich ein komischer Name!) ein paar Details: Farbdisplay mit 3,5 Zoll, vier Stunden Laufzeit mit einer Akkuladung, 144 Gramm, je nach Modell 200 oder 650 Megabyte Speicher. Etwas happig der Preis: Die kleine Ausgabe kostet 580 Euro, das Monster-Modell mit 650 GByte 950 Euro.

Joyfriend: Via Akihabara News

Sudoku auf Gadgets spielen

von klauseck am 16.11.05

Wer kennt es nicht: Sudoku, das Kultspiel aus Japan. Vor kurzem hat das Softwareportal Pdassi gemeinsam mit dem Hersteller NogaSoft das Sudoku-Spiel TopSudoku für Palm OS herausgebracht. Mit Top Sudoku kann man dieses Zahlenrätsel jetzt unterwegs auf mobilen Geräten für sich nutzen und immer und überall Sudoku-Rätsel auf dem Handheld lösen. Das Programm generiert dabei zufällig immer neue Sudoku-Aufgaben. Die Software ist für 6,95 Euro bei pdassi erhältlich.
sudoku.gif
Andere Sudoku-Spieleanbieter lassen sich für 0,49 Cent aufs Handy übertragen. So genügt es, via SMS das Schlüsselwort SUDOKU an die Nummer 55222 zu schicken, um das Spiel auf dem eigenen Handy zu erhalten. Die Zeit bietet mehr als 80.000 Varianten des beliebten Rätsels für das Handy an.

Sudoku basiert auf einem 9x9 Felder großen Quadrat, welches mit Zahlen von 1 bis 9 so gefüllt werden muss, dass jede Spalte, jede Zeile und jedes der neun 3x3 Felder großen Teilquadrate jede Ziffer genau einmal enthält.

Im Netz gibt es zahlreiche Sudoku-Seiten, auf denen Fans online Sudoku spielen oder ausdrucken können.

>> Die Zeit Sudoku
>> 8,5 Millionen Sudoku-Spiel

Parallel-Universum: Alle Star-Wars-Filme auf einmal

von Bernd Reder am 16.11.05

Was macht ein Fan von Star Wars, wenn ihm langweilig ist? Mit Freunden das ellenlange Lichtschwert-Duell aus Episode III zwischen Obi- Wan Kenobi und seinem Schüler Anakin Skywalker nachspielen, der gerade zu Darth Vader mutiert? Oder, passend zur Vorweihnachtszeit, Zimtsterne oder Lebkuchen aus der Keksdose in Form eines Startroopers naschen?

Nein, er sieht sich alle sechs Star-Wars-Filme gleichzeitig an, wie das Weirdhat tut.

blogitech_Starwars_Parallel_1.jpg

Nicht mithilfe von sechs DVD-Playern auf sechs Bildschirmen. Der Gute hat alle Filme von den Original-DVDs gerippt und auf eine Scheibe gepackt. Die Arbeiten an der Universal-Star-Wars-DVD haben mehrere Tage gedauert, wie er einräumt. Jetzt kann er sich alle sechs Episoden parallel ansehen.

blogitech_Starwars_Parallel_2.jpg

Immerhin, jeder Film läuft in einem eigenen Bildschirmfenster. Den Versuch, alle Sequenzen übereinander zu kopieren, stopppte Weird Hat. Das Resultat sei doch allzu verwirrend gewesen, meint er. Stimmt, wenn man sich das Bild oben ansieht.

Raus mit dem PC aus dem Wohnzimmer

von Bernd Reder am 15.11.05

Vor ein paar Jahren noch tobte der Kampf in der Höhle: "Lass doch nicht überall die abgenagten Knochen herumliegen" oder "Jetzt pass doch mal auf, wo du das dreckige Mammutfell hinwirfst". Heutzutage spielen sich ähnliche Szenen in der so genannten guten Stube ab: "Nein, der Plastikkasten kommt mir nicht ins Wohnzimmer" oder noch drastischer "Entweder bleibt der PC im Arbeitszimmer oder ich gehe!".

blogitech_testamotari_1.jpg

Nun, so weit muss es nicht kommen. Schließlich sind die Zeiten vorbei, in denen ein Rechner à la "Plaste und Elaste" daher kam, in herrlich frischen Farbkombinationen wie hellgrau, beige-bleich oder dezent-grau meliert.

Überzeugen Sie Ihre(n) designverzückte(n) Partner(in), indem Sie ein Kunstwerk, gewissermaßen eine Technik-Skulptur im Wohnzimmer platzieren. Werfen Sie doch einmal einen Blick auf die ausgefallene Kollektion von Testa Motari. Die Gebilde der Manufaktur mit Namen wie "Q", "Decimus" oder "Rock" gehen auch bei kritischen Betrachtern gut und gerne als moderne Kunst durch.

Von wegen Billig-Plastik: Holzfurniere im Hochglanz-Look und mit Perlmutt-Effekt, von Esche bis hin zu Mooreiche und Mahagoni. Snobs können sogar ihre Initialen auf das Gehäuse auftragen lassen - mit 36 Brillianten.

Mein Favorit: das Modell JU52, benannt nach dem legendären Flugzeug von Junkers, mit Seitenteilen aus Leichtmetall - so richtig zum Abheben. Der klitzekleine Haken dabei: Meine Traumversion (die mit den Brillianten) kostet 7500 Euro, nur das Gehäuse, wohlgemerkt. Selbst die "Basic"-Version schlägt immer noch mit mehr als 500 Euro zu Buche. Ob die Dame des Hauses das durchgehen lässt, oder dann doch lieber einen Plastikkasten akzeptiert - wenn dafür die Brillianten in Form eines Colliers einem anderen Zweck zugeführt werden?

Richtig gute Titelbilder

von olivergassner am 15.11.05

Auf Top 40 Magazine Covers weist Kai Pahl in seinem Weblog Dogfood hin und stellt gleich noch eigene Favoriten vor: Zeitschriften-Covers von "create online".

Beeindruckend. Gibt es deutsche Magazine mit richtig guten Titelbildern?

Schreibtischchaoten aller Länder...

von olivergassner am 15.11.05

... los outet euch und stellt dreckigerschreibtisch.de die Fotodokumentation Eures Arbeitsplatzes zur Verfügung! Den Zeitgenossen zur Mahnung und künftigen Generationen zur Erinnerung zum Amüsement. Bei: Dreckiger Schreibtisch

via akademix

Was halten Astronauten von Morgenständchen?

von Bernd Reder am 14.11.05

"Cordless Music" einmal anders: Ex-Beatle Paul McCartney beglückte gestern die Astronauten in der Internationalen Raumstation ISS (International Space Station) mit einem Morgenständchen - live von einem Konzert in Anaheim (Kalifornien). Allerdings liegen keine Informationen darüber vor, wie die beiden Astronauten Valeri Tokarew und Bill McArthur die Morgengabe fanden. Vielleicht stehen die beiden ja eher auf Punk oder Hiphop. Obwohl das ziemlich unwahrscheinlich ist, wenn ich mir die Fotos von Bill und Valeri ansehe. Ich tippe mal eher auf Hillbilly und Don-Kosaken. Aber vielleicht steckt in beiden ja doch ein wilder Rock'n Roller.

Halt die Klappe, Fernseher!

von Bernd Reder am 14.11.05

Da sitze ich brav vor dem Fernseher und schaue mir einen netten Film an - bis der unvermeidliche Werbeblock kommt. Und dann passiert es: Mein Fernseher brüllt mich an.

Mit Stentor-Stimme versucht ein gewisser Herr Michael Ballack, Fußballer, mir den Big Tasty von McDonalds schmackhaft zu machen; Oliver Pocher, TV-Komödiant, blökt etwas von "Wir holen den (Mediamarkt-)Titel"; selbst Yvonne Catterfeld, Actrice und Chansonette mit sonst eher zartem Stimmchen, dröhnt mir in den Ohren, ich möge doch ihre neue Telenovela Sophie - Braut wider Willen (oh weh!) anschauen.

/blog/archives/2005/11/blogitech_Hama_Silencer.jpg

Was tun? Den Lautsprecher ausschalten? Dann verpasse ich womöglich, wenn es mit dem Film weitergeht, etwa weil ich mich in ein Magazin vertieft habe oder gerade dabei bin, die Tageszeitung zu zerfleddern.

Die Lösung ist ein kleines Silberkästchen namens Audio Level Limiter von Hama: Einfach hinten an den Fernseher anschließen, und schön tönen die Werbebotschaften ebenso laut oder leise wie die normalen Sendungen. Schade nur, dass es noch keine "Killer-Funktion" gibt, die den Werbehelden komplett den Mund verbietet.

Pimp Mr. Bond - mit dem Zippo-Stick

von Bernd Reder am 11.11.05

Der Arme: Kaum war heraus, dass Daniel Craig die Nachfolge von Pierce Brosnan als James Bond antreten würde, setzte es Hiebe. Bereits vor seinem ersten Einsatz im Dienste Ihrer Majestät hat der erste blonde Bond seinen Ruf weg, als Langweiler und Weichei.

/blog/archives/2005/11/blogitech_Zippo_USB.jpg

Vielleicht sollte Gordon alias James einfach mithilfe origineller Gadgets die Aufmerksamkeit von sich ablenken, etwa dem Monstor-Speicher-Stick im Design des legendären Zippo-Feuerzeugs: Coole 2, 4 oder gar 6 Gigabyte Platz auf einer Mini-Festplatte - für Geheimdokumente aller Art, inklusive der Adressen aller Bettgenossinnen; resistent gegen Beschleunigungskräfte von bis zu 1500 g - falls Mr. Bond wieder einmal aus einem Flugzeug fallen und unsanft landen sollte; und dann noch ein neckisches blaues LED-Lichtlein, das anzeigt, wenn das Gerät in action ist.

Kurzum: Ein "Must have", Mr. Craig-Bond. Ob das Monstor Drive Ihnen allerdings die schönen Damen in die Arme treibt, muss sich noch herausstellen.

Via StreetTech

Was macht Frauen schön?

von olivergassner am 11.11.05

Das kommt darauf an, wer die Überschrift textet - stellte Bernd Röthlingshöfer fest.

Lyssa verabschiedet das Abendland

von olivergassner am 11.11.05

Lyssa berichtet vom Tag, an dem das Abendland (...) unterging -- allerdings nicht in einem Vorort von Paris, sondern in einem von Hamburg. Immerhin hat sie das Abendland noch gerächt.

Chindogu: Zen-Gadgets aus Japan

von olivergassner am 10.11.05

Das Leben ist schon schwer genug, kann da nicht die menschliche Kreativität dazu eingesetzt werden, um uns das Leben etwas leichter zu machen? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich die japanische Kunst des 'Chindogu', das ist so eine Art Konzept-Gadget: Nützlich und nutzlos, witzig und unvermarktbar zugleich.

Beispiele gefällig? Gerne:

/blog/archives/2005/11/bt_nudelnmitstaebchen.jpg Wer schon mal in Japan war oder sich erzählen lässt, hört von den Geräuschen, die Japaner beim Nudelsuppenessen machen und von den Gefährdungen für die Garderobe. Diese 'Nudel-Screen' bremst die übelsten Flecken-Folgen zumindest für die eigene Kledasche und schont die eigene Frisur.

/blog/archives/2005/11/bt_aussteigen.jpg

Wer viele Überstunden macht, der hat auch das Anrecht auf ein kleines Schläfchen auf dem Weg von und zur Arbeit. Aber man will ja weder vornüber kippen noch seine Station verpassen, da hilft der 'Ich muss bitte an Station 28 aussteigen, wer weckt mich?'-Helm mit Saugnapf für den stabilden Arbeitsweg-Schlaf. Fragt sich, was das nützt, wenn irgendwann alle beschriftet ein Nickerchen machen?

/blog/archives/2005/11/bt_liegebrilleundkratztshirt.jpg
Brillenträger haben es schwer mit der Bildung im Bett, denn die Brillenbügel drücken so, wenn man beim Lesen auf dem Kissen liegt und aufstützen ist unbequem. Die Brille mit alternativer Halterung behebt das Problem und sorgt auch für klare Sicht beim Träumen.

Rückenjucken wiederum ist zwar keine Behinderung, aber wenn der Kratzdienstleistende dauernd rechts und links verwechselt, dann hilft das Rückenkratz-T-Shirt mit Navigationshilfe zur genauen Lokalisierung der juckenden Stelle.

/blog/archives/2005/11/bt_ganzkoerperschirm.jpg So ein Regenschirm ist natürlich an sich schon eine gute Erfindung, die zum reinen Witzobjekt wird, wenn es

a) windet
b) das Wasser von unten kommt, weil ein Auto es hochspritzt
c) es etwas stärker regnet und gleichzeitig a) und b) zutreffen.

Da hilft der "Ganzkörperschirm", eine Plastikplane, die so über den Schirm gehängt wird, dass sie nicht nur hergewehte, sondern auch von Autos herangetragene Wassermassen einfach abtropfen lässt. Und man muss sich als Dame auch nicht von jedem ansprechen lassen; selbst wenn es mal nicht regnen sollte.

Ein paar der Chindogus sind uns ein Rätsel geblieben: das seltsame Haarteil, die Klötze unter den Schuhen, die Schlafstättenbeschriftung am Pfahl, den erhöhten U-Bahn-Sitz und die Fingerdinger(?) für die Haare(?).

Andere sehen wir in ihrer Praktikabilität duchaus knapp diesseits oder bereits deutlich jenseits der Grenze des Genialen: Die Ohrringauffangschalen und die Over-Head-Heuschnupfen-Tücherrolle, die Hosenbodenwischlappen und Teleskoplöffel, den transportablen U-Bahn-Haltegriff und das U-Bahn-Schlafstativ, den Nudelfön und die Stiftbutter, das Gärtner-Schweizer-Messer und die Zahnstocher-Zweithand, den transportablen Zebrastreifen, die Schneideschutzvorrichtungen für Hobbyköche und die waffenfähigen Pantoffel.

Link: Alle hier erwähnten Chindogus

Ich will auch Videos auf meine PSP schaufeln

von Bernd Reder am 09.11.05

Wieder mal typisch: Da hat Sony mit der Playstation Portable ein feines Multimedia-Maschinchen auf den Markt gebracht. Aber die Software, mit der ich superbequem meine Fotos, Videos, Musik-Files, Spiele und sogar Video-Blogs vom PC auf die PSP ziehen kann, gibt es erst einmal nur in den USA. Was soll denn das, meine Freunde?

/blog/archives/2005/11/blogitech_Sony_Mediamanager.jpg

Also bleibt nur die Möglichkeit, den Media Manager von der amerikanischen Web-Seite herunterladen, 20 Dollar hinblättern und damit hat sich die Sache. Aber warum soll sich ein PSP-User in Deutschland mit einer englischen Software-Version herumschlagen? Ich will meine deutsche Version, und zwar schnell!

Kampf der Gaming-Droge mit dem Mini-Hospital

von Bernd Reder am 08.11.05

Ist ja böse: Golem meldet, dass in China zwei junge World-of-Warcraft-Gamer an Erschöpfung gestorben sind. Die beiden hatten Nächte lang durchgezockt und sich zu wenig Schlaf gegönnt.

Was tun? Das Online-Spiel auf den Index setzen? Oder vielleicht den Anbieter Blizzard Entertainment dazu verdonnern, die Server für mindestens acht Stunden pro Tag abzuschalten? Das wäre ziemlich kompliziert – bei einem Game, das rund um den Globus gespielt wird, quer durch alle Zeitzonen. Oder sollten die Eltern von kleinen WoW-Junkies mit ihrem Internet-Service-Provider aushandeln, dass der in der Nacht den DSL-Anschluss abschaltet?

/blog/archives/2005/11/blogitech_Mini_Hospital.jpg

Nein, die Lösung ist viel einfacher und passt besser zu einem „Nerd“: Der Schlingel wird einfach an die Kette gelegt, besser gesagt ans Armband. Die israelische Firma Tadiran Spectralink hat einen portablen Gesundheits-Computer namens MD Keeper entwickelt, den sich der Träger wie eine Uhr ums Handgelenk schnallt. Das Gerät ist mit Biosensoren ausgerüstet und misst Puls, Blutdruck und Sauerstoffgehalt im Blut. Die Daten werden auf einem Chip gespeichert und über ein Mobilfunk-Modul von Siemens zum Arzt oder zur nächsten Klinik übermittelt.

Eigentlich soll das Gerät ja chronisch Kranken helfen, aber es lässt sich natürlich auch einsetzen, um dem Erschöpfungssyndrom bei War-Craft-Süchtigen vorzubeugen: Sobald die Werte in den rosa-roten Bereich abdriften, klingelt bei Mama und Papa das Handy, und dann wird der Rechner gnadenlos ausgeschaltet und der Sprössling ins Bett verfrachtet.

Leider soll das Miniatur-Krankenhaus erst nächstes Jahr auf den Markt kommen. Ob es nicht ein wenig schneller geht? Denn just vor Weihnachten soll ein neues Add-on für World of Warcraft herauskommen.

Warum ich Videorecorder hasse

von Bernd Reder am 07.11.05

Ich bin nicht gerade ein Fan von Tom Cruise. Ich mag den Top-Gun-Flieger eben nicht, auch wenn er sicherlich kein ganz schlechter Schauspieler ist. Wohl deshalb habe ich mir Minority Report nicht angesehen, als der Film vor drei Jahren im Kino lief.

Aber dann kommt es wie immer: Das Opus landet im Fernsehen, bei Pro7 (endlich mal NICHT die Nervensäge Oliver Pocher!), und unversehens sehe ich mich einer Koalition Mutter-Sohn gegenüber. Die wollen das Machwerk unbedingt ansehen. Ich aber nicht! Gott sei Dank flattert die Einladung eines Freundes herein. Fazit: Wir gehen essen (jaaa!), aber Tom wird aufgezeichnet (neiiin!)- mit dem guten alten Videorecorder, nicht mit einem neumodischen DVD-Festplatten-Recorder. So etwas brauche ich nicht, dachte ich.

Dann folgt das Unvermeidliche - gleich am nächsten Abend. Wir schauen uns "Minority Report" an. Okay, zunächst widme ich mich nebenbei der Süddeutschen, dann dem frisch relauchten Kultmagazin Tomorrow - und dann Mr. Cruise. Ist ja doch gar nicht so schlecht, der Film, und ganz schön spannend. Und Cruise ist nicht ganz so unappetitlich, wie ich dachte. Aber dann werde ich wahnsinnig: Genau dann, als es superspannend wird, zehn Minuten vor dem Ende, ist die blöde Videokassette zu Ende. Und das, weil die Heinis von Pro 7 sich um ein paar Minütchen verschätzt haben (habt wohl kurzfristig ein paar Werbeblöcke zu viel reingeschmuggelt, was Jungs?).

/blog/archives/2005/11/blogitech_Minority_Report.jpg
Fazit: Ich hasse Pro 7; ich mag keine Videorecorder. Und mir kommt jetzt doch ein DVD-Recorder ins Haus. Aber eine große Festplatte muss er haben, und meine alten Videokassetten muss er auch abspielen können, und gut aussehen soll er natürlich auch. Vielleicht wird es ja ein Panasonic, oder doch der Pioneer RT601H-S?

Easy Rider ohne Risiko - mit Tomtom

von Bernd Reder am 04.11.05

Drei Dinge braucht der Mann: eine Harley-Davidson, eine fesche Braut hinten drauf und die endlosen sonnigen Highways von Kalifornien. Tja, so war das damals, als anno 1969 Dennis Hopper und Peter Fonda in Easy Rider durchs Kino fegten. Damals steckte ich zwar fast noch in den Windeln, aber auch ein paar Jährchen später fand ich den Film so beeindruckend, dass ich mich - davon inspiriert - aufs Motorrad schwang.

/blog/archives/2005/11/blogitech_tomtom_Motorrad.jpg

Und jetzt, 20 Jahre danach? Die Bräute, die hinten mitfahren, sind ein wenig aus dem Leim gegangen. Macht nichts, dafür gibt es ja Maschinen mit 100 PS. Und man selbst ist auch ein wenig bequemer geworden. Von wegen wild und frei durch die Gegend jagen. Man(n) will jetzt wissen, wo's hingeht, wie lange man bis zum lauschigen Hotel benötigt(nein, kein Kampieren auf dem Parkplatz mehr!), wo die nächste Tankstelle ist (kein Risiko eingehen!) oder ob es hässliche Staus zu umfahren gilt. Schließlich möchte man ja rechzeitig am Abend im Restaurant zum exquisiten Diner eintreffen, umrahmt von einem Chateau Chasse-Spleen oder einem 95er Chateau de Beaucastel.

Also muss Tomtom Rider her, das Navigationssystem fürs Motorrad. An den Lenker klemmen, mit dem Handy koppeln - und schon sehe ich nicht nur, wo es hingehen soll, sondern auch, wie es auf der Brenner-Autobahn in Richtung Lago di Garda aussieht. Und die Anrufe, die über das Handy hereinkommen, leitet Tomtom ebenfalls gleich an das Headset im Helm weiter.

Nur eines finde ich blöde: Die Rider-Version warnt mich nicht vor fest installierten Blitzkästen, wie das die anderen Tomtom-Navisysteme tun. Ist das wieder einmal ein Kniefall vor senilen Cabrio-Fahrern, oder will die Firma auf diese Weise dem Biker einen Hauch von Abenteuer vermitteln, von Freiheit und Gefahr?

Ja, so muss es sein! Aber wo ist meine Steppenwolf-LP hingekommen, die mit "Born to be Wilde"? Dann noch schnell her mit einer Braut, die halbwegs auf den Sozius passt und noch einigermaßen gut aussieht. Und nichts wie los! Mit oder ohne Tomtom??

Fliegen mit Google

von olivergassner am 04.11.05

Das ist doch praktisch: Gibt man bei Google zwei Städtenamen ein und besteht eine Flugverbindung zwischen jenen, bekommt man auch gleich Vorschläge, wo es Tickets gibt. Beim Test berlin frankfurt - Google Search kommen mir allerdings über 600 Dollar doch etwas happig vor. Könnte ich bitte mal die Zugverbindung sehen?

Tipp: Hotwire sucht erstmal günstige Tickets und leitet eventuell dann auf Expedia weiter.

via brainfish

Klein, aber tückisch: MP3 im Mikroformat

von Bernd Reder am 03.11.05

Ich bin immer wieder fasziniert, in welchem Tempo Dinge schrumpfen. In der neuen Ausgabe der c't wird beispielsweise ein PC von Chip PC vorgestellt, der gerade einmal groß wie eine Steckdose ist, inklusive eines Anschlusses für einen Monitor und vier USB-Ports.

Das Gerät wird einfach in die Zimmerwand eingebaut. Dumm nur: Der Steckdosen-Rechner benötigt einen Zugang zu einem Netzwerkkabel. Pech gehabt, ich arbeite "cordless" mit einem Wireless LAN. Also bleibe ich bei meiner Blech-Plastikkiste - bevor ich Wände aufstemme und Kabel verlege. Das wäre wohl auch für den Hausfrieden nicht wirklich förderlich.

Aber dafür habe ich etwas anderes entdeckt: die angeblich kleinste MP3-Jukebox der Welt von NTP mit dem kryptischen Namen MPeye HTS-200 (klingt irgendwie nach chinesischem Fabrikat). Das Kästchen ist ganze 7 Zentimeter hoch und 4,3 Zentimeter breit, also gerade einmal so groß wie ein Feuerzeug. Dafür hat es eine 5-Gigabyte-Festplatte für mehr als 1000 Songs.

/blog/archives/2005/11/blogitech_Mpeye.jpg

Toll - aber auch wieder nicht. Denn bei solchen Maßen MUSS ein solches Gerät mit einem Ortungssystem ausgerüstet sein, so wie das drahtlose Telefon. Was nutzt mir das superkleine Ding, wenn es sich unter Stapeln von Zeitschriften, Büchern, Pressemitteilungen, DVDs und CDs versteckt? Oder wenn es (auch schon vorgekommen) von wohlmeinenden und ordnungsliebenden Mitbewohnern in eine meiner Hightech-Kleingeräte-Schubladen gesteckt wird. Dort tummeln sich schätzungsweise 50 andere Kleinteile, von der GPS-Maus über Netzteile, MP3-Player, Funkmäuse bis hin zu Mini-Festplatten. Die MPeye taucht dort schlichtweg unter.

Also: a) die MPeye bitte in einer Signalfarbe lackieren, am besten Orange, und b) einen Lautsprecher einbauen, der c) bei Drücken eines Knopfs auf einer dazu passenden Fernbedienung einen durchdringenden Signalton von sich gibt. Und damit die Fernbedienung nicht abhanden kommt, bitte d) in selbige ein Modul einbauen, das sich via Telfon oder Handy ansprechen lässt und dann ebenfalls einen Sirenenton erklingen lässt. Ach ja, und wenn wir schon dabei sind: Da ich auch das Handy des Öfteren verlege, bitte noch …

>> Netzwelt: Im Test: „Der kleinste Festplatten-Player der Welt“

Galaktische Steinschleuder

von olivergassner am 03.11.05

/blog/archives/2005/11/bt_galaktischesteinschleuder1.jpg
Manchmal ist spielen ja auch bildend. Bei den Doom Funnel Chasers! zum Beispiel muss man mit einer galaktischen Steinschleuder in ein schwarzes Loch zu treffen (da sitzen die Bösen drin, jawohl!). Doch ganz so einfach ist es nicht,denn irgendwann tauchen Planeten auf, die unser Geschoss ablenken und Bonus-Fähnchen sind wegzuballern.

Tipps:
* Orbit-Bahnen, die Fähnchen abmähen und erst spät ins Ziel treffen, geben mehr Punkte.
* Rumprobieren gibt Punktabzug. Also: Merken, wie man es das letzte Mal gelöst hat und beim zweiten Durchgang gleich richtig machen.

Hol Dir Frau Luna ins Haus

von Bernd Reder am 02.11.05

Auch eher romantisch veranlagte Gemüter, die ansonsten mit "Gadgets" wenig anfangen können, sollten hin und wieder einen Blick auf entsprechende Blogs werfen (wie etwa bLogitech ;-)) Auch für sie gibt dort wahre Köstlichkeiten zu entdecken, etwa den Mond-Projektor.

/blog/archives/2005/11/blogitech_Mondprojektor.jpg

Dieses wunderbare Gerät zaubert Frau Luna auf die Wand im Wohnzimmer oder im Schlafgemach - je nachdem, wo man Romantik pur erleben möchte. Im Lauf einer Stunde durchwandert der Kunstmond alle Phasen - von der prallen Scheibe bis zum Neumond (Wie stellt der Projektor den dar? Etwa als schwarzes Loch?).

Meine Meinung: Wem es gefällt - bitte sehr. Aber mir kommt dieses Ding nicht ins Haus. Mir reichen die schlaflosen Nächte, die mir alle paar Wochen der Vollmond beschert. Es gibt ja viele Anti-Mondsüchtige wie mich. Aber um Spekulationen oder hämischen Anmerkungen gleich einen Riegel vorzuschieben: Nein, ich heule den Vollmond nicht an, und mir wachsen zu bestimmten Zeiten auch keine Wolfszähne.

Aber vielleicht sollte ich zur Sicherheit doch einmal einen Werwolf-Test machen und mir Fachliteratur zu diesem Thema zu Gemüte führen.

Vorsicht, Blog!

von olivergassner am 02.11.05

Endlich akzeptieren auch große Firmen, die nicht Logitec heißen, ;) Blogs. Zum Beispiel US-Banken. Sie nehmen sie so ernst, dass sie ihren Mitarbeitern vom Firmenrechner aus den Zugang sperren. Könnte ja sein, die Dissidenten Banker erfahren, wie es da draußen zugeht, nicht?

via Basic Thinking Blog: US-Banken blocken Mitarbeiterzugriffe auf Blogs