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Oktober 2005

Ready for Halloween

von Bernd Reder am 31.10.05

Ich muss zugegeben, manchmal reitet mich der Teufel. So auch jetzt. Von wegen locker-luftig-leichte Gadget-News. Nein, Leute, ich quäle euch jetzt - mit bösen Halloween-Ideen.

Hier eine für kurz entschlossene Bastler: Die LED-Schaltung für den Kürbiskopf: Ein bisschen Herumlöten, und schon habt ihr zwei Blinke-Äuglein für den Halloween-Kopf. Also los, ab in den nächsten Elektronik-Shop.

Oder das hier: geschmackvolle Klingeltöne, Bildschirmschoner und Hintergrundbilder für euere Handys und digitalen Assistenten. Dass bei den Klingetönen "Highway to Hell" von AC/DC dabei, verstehe ich ja noch. Aber "La Bamba" von José Feliciano??? Vielleicht, weil dieser Song speziell bei der verrapten und verhiphopten jüngeren Generation blankes Entsetzen auslösen dürfte.

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Schade, das mit dem Halloween-Kürbiskopf-Radio dürfte wohl bis heute Abend nicht mehr hinhauen. Der Lieferant sitzt in Hongkong, und selbst mittels Super-Express-Eilsendung dürfte das nette Teil nicht mehr rechtzeitig eintreffen. Dann für nächstes Jahr vormerken.

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Und die armen Menschen, die Halloween hassen, aber trotzdem mitreden möchten? Dann seht euch den Beitrag auf Wikipedia an. Dann seid ihr auf dem Laufenden. Wer dann doch noch Lust bekommen hat, auf eine Kürbis-Party zu gehen: Auf Frightnet gibt es Tipps und Hinweise auf Grusel-Events in eurer Nähe. Na denn mal los.

Ich dagegen werde mir heute ein hoch intellektuelles Schreckensereignis gönnen: "Halloween" im Konzert-Saal. Die Freundin der Freundin einer Freundin debütiert dort mit Chansons. Oh Mann, und ich habe mich in einer schwachen Minute breitschlagen lassen, das auf mich zu nehmen. Wenn das mal kein Halloween-Desaster der besonderen Art wird. Wer rettet mich? Ich gehe notfalls auch auf eine Party, mit Kürbiskopf und Kostüm!

Von wegen stilles Örtchen

von Bernd Reder am 31.10.05

Japaner haben ja ein ganz spezielles Verhältnis zum so genannten stillen Örtchen. Je mehr Hightech dort zu finden ist, desto besser: Warm- und Kaltwasser-Massagestrahlen in allen Varianten, beheizbare Klobrille, auf Knopfdruck höhenverstellbarer Sitz - und jetzt auch noch der MP3-Player mit einem Lesegerät für SD-Speicherkarten für die persönliche Musikkollektion.

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Da können wir Mitteleuropäer in der Tat nicht mithalten. Von wegen MP3. Bestenfalls findet man ein paar Magazine oder Zeitungen vor, wenn man den intimsten aller Orte betritt. Das wiederum liegt möglicherweise daran, dass der Deutsche an sich eher zum Genuss schöngeistiger Literatur wie Fix und Foxi, dem Playboy oder dem Spiegel tendiert.

Wie in Ausgabe 38 des SZ-Magazins der Süddeutschen Zeitung nachzulesen war, ist der Mann ein "Lonesome Wolf", der die Einsamkeit der Toilette liebt, es sich dort bequem macht ? und liest. Das stille Örtchen wird somit seinem Namen gerecht, anders als in Nippon.

Via Akihabara

Seelentröster für unsere Haustiere

von Bernd Reder am 28.10.05

Es ist ja bekannt, dass die großen und kleinen Lieblinge unsäglich leiden, wenn Papa und Mama einmal außer Hause sind. Nein, die Rede ist nicht von Kindern. Die setzt man einfach vor die Glotze oder den PC mit dem Ballerspiel, und schon sind die Eltern vergessen und können sich Richtung Party oder Kino davonmachen. Aber was ist mit Bello und Minzi - dem Schnurrkätzchen und dem sensiblen Haus- und Hofhund? Die werden glatt traumatisiert, wenn sie der Einsamkeit preisgegeben werden und ins emotionale Nichts stürzen.

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Das wollen Sie doch nicht, oder? Seien Sie kein Raben-Frauchen oder -Herrchen, sondern besorgen Sie sich PeTalk. Es ist ganz einfach: Das knuffige Gerät einfach mit einer tröstenden Botschaft Ihrer Wahl besprechen, etwa "Ach, Schnucki, verzeihe uns noch einmal. Wir lieben dich über alles und werden auch bald aus dem Kino zurück sein!". Dann noch den Timer einschalten und PeTalk an einem Ort platzieren, den ihr Haustier häufig auf- beziehungsweise heimsucht. Fertig.

Alle ein, zwei Stunden wird ihr Liebling dann ihre Botschaft vernehmen: kein Psycho-Knacks, kein Besuch beim Katzen-Psychologen, keine Eltern-Kind/Haustier-Therapie. Genial!

Trotzdem: Warum eigentlich noch ein Gerät anschaffen? Wo bleiben das hundegerechte Ballerspiel für Wuffi, inklusive beißfester Tastatur und Maus, oder die Telenovela für das Siam-Kätzchen?

Dancing in the Street

von olivergassner am 28.10.05

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Die BBOYBATTLE bringt den Straßentanz auf dem Bildschirm. Gegen andere Straßentänzer aus allen Teilen der USA mit verschiedenen Stilen trittst du an - und zeigst ihnen was ne Harke ist. (Mädels sind auch im Angebot. Die Dame in Rosa hat einige nette Tricks drauf.)Dabei geht es nicht um Geld, sondern natürlich um den Respekt der Straße.

Jeder Tänzer hat hierbei sein eigenes Repertoire, deshalb lohnt es sich, vorher die Figuren durchzuprobieren, damit man sieht, mit welchen man am meisten Eindruck machen kann.

Gesponsert wird das Ganze offenbar von einem globalen Bulettenhändler, der so wohl ein gewisses Sport-Image aufbauen will. Wenn's funktioniert: prima. :-)

Das Spiel macht nur mit Sound so richtig Spaß, und der geht von alleine an. Also: Not safe for work ;-).

Die Music-Box im Super-Busen

von Bernd Reder am 27.10.05

Briten sind ja dafür bekannt, dass sie einen Hang zum Skurrilen haben. So auch Ian Pearson, "Futurologist" von BT, ehemals British Telecom. Seine Idee: Die Mädels werden in ein paar Jahren ihr Handy, den digitalen Assistenten oder MP3-Player an einer ganz delikaten Stelle platzieren - im Silikon-Implantant in ihren Brüsten.

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Pearson Argument ist einfach bestechend: Wenn sich eine Frau schon unters Messer legt, dann wäre es doch eine Verschwendung, wenn sie nur den Busen vergrößern ließe. Warum nicht gleich Hightech-Implantate einsetzen, die viel Spaß und zusätzlichen Nutzen bringen?

So ließe sich ein Busen-Handy mit Vibrationsalarm auch Lust fördernd einsetzen: Der Lover ruft kurz an, und schon gerät das Silikon in Wallung - und nicht nur das. Oder der MP3-Player, den frau dann immer mit dabei hat, inklusive Bluetooth-Verbindung, um neue Songs einzuspielen oder einen Kopfhörer drahtlos anzuschließen. Und weil Frauen bekanntermaßen einen miserablen Orientierungssinn haben, drängt es sich geradezu auf, gleich noch ein Satelliten-Navigationssystem in das Implantat zu packen.

Wenn frau allerdings eine Vollbestückung wählt, also Handy, MP3-Player, PDA und GPS-System, müssten die "Behälter" entsprechend voluminös ausfallen. Und ob das nach jederfraus Geschmack ist, da der Trend doch laut n-tv wieder zur "natürlich geformten, nicht zu großen Brust" geht? Und dann ist da noch etwas: Wo sollen wir Männer denn unsere Gadgets unterbringen? In den Waschbrett-Bauch passen sie nicht rein, und einen Bier-Wampen sehen unsere Mädels ja auch nicht gerne. Irgendwelche Vorschläge, meine Damen?

Sport für Sofa-Fans

von olivergassner am 26.10.05

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Sport ist ja so eine Sache. Denn wer seinen digitalen Videorecorder nicht im Griff hat, der hat es natürlich schwer, einmal vor die Tür zu kommen. - Mein Videogerät steuere ich übrigens mit einer drahtlosen Tastatur, weil er in Form eines PC's im Nebenzimmer steht - das Funksignal geht sogar um die Ecke beziehungsweise durch die Holzwand.

Die The Armchair Games der Agentur 'Killerviral' für SONY versprechen da Abhilfe.

Ein Kurzstreckenlauf zur Toilette während der Werbepause, Sofaweitsprung, Knabberzeugholen-Hürdenlauf, Pizza-Diskuswerfen und Salsasaucen-Zielwerfen sind die aktuellen Disziplinen und machen Lust auf Bewegung.

Werfen wir einen Blick auf die neuste Errungenschaft der Sofa-Olympiade: Dem Zielwerfen von Saucen-Konglomeraten beim abendlichen Filmabend mit Freunden.

Sie sitzen nämlich hinten und die anderen können ihre vier Buchstaben nicht ruhig auf dem Sessel halten und hechten ins Bild. Da hilft ein gezielter Nackenschlag mit kalter Sauce, mal sehen, ob denen das Manieren beibringt... Jedenfalls gehen sie schnell in Deckung und Sie operieren im Schutz der Dunkelheit.

Je schneller Sie treffen, desto mehr Punkte können Sie machen. Das bringt deutlich mehr Spaß, als armen Moorhühnern ein ökologisch inkorrektes frühes Ende zu bereiten oder Alien-Mutanten zu brutzelndem Hackfleisch zu morphen.

Und wenn Sie brav diese und alle anderen Disziplinen trainieren, können Sie sogar noch eine Heimkinoanlage gewinnen. Wie es draußen aussieht, das kann man sich ja dann auf dem Breitbild-Fernsehschirm ansehen...

via Flashgamez

Podcasting direkt von der Universität

von olivergassner am 26.10.05

Podcasts? Früher sagte man einmal 'Audio-Weblogs' oder 'Zeitversetztes Internetradio'. Jetzt ist das ein Kunstwort aus 'iPod' (für 'MP3-Player') und 'broadcasting' (senden). Doch inzwischen ist Podcasting in aller Munde. Jedenfalls kann man sich das Programm aus der Nobel-Uni Stanford aus Vorlesungen, Interviews, Musik und Sport einfach so und kostenlos und sogar legal auf seinen MP3-Player oder iPod laden. Und dabei schlauer werden.

Wer weiß, vielleicht wird irgendwann der Lehrbetrieb an Unis überhaupt auf interaktives Video-Casting umgestellt? Dann spart man sich zumindest das Mensa-Essen.

via DE:BUG BLOG

Schick: das Halloween-Kleidchen für den iPod

von Bernd Reder am 25.10.05

Als ich jüngst wieder einmal versuchte, mein lausiges Ranking bei World of Warcraft zu verbessern, wurde ich mit der Nase darauf gestoßen: Halloween steht vor der Tür. Und warum? Weil in Warcraft plötzlich lauter leuchtende Kürbisköpfe auftauchten.

Stimmt, am 31. Oktober geistert es wieder, auch hier zu Lande. Dann heißt es, für die Halloween-Party noch schnell ein passendes Kostüm besorgen, etwa bei Maskworld.com, und sich anschließend mit einem Halloween-Schnaps so zuzudröhnen, dass man nicht bemerkt, wie lächerlich man darin aussieht. Auf der Party gibt es dann Halloween-Schmankerl aus Irland. Sogar, man lese und staune, die Koreaner haben das Fest entdeckt: Samsung Deutschland hat ein Halloween-Special auf seine Web-Site gestellt, mit Grusel-E-Cards und "Kürbis-Basteleien". Nun ja.

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Aber bevor ich es vergesse: Natürlich müssen auch die Lieblings-Gadgets auf Halloween umgepolt werden. Meinem Mini iPod verpasse ich beispielsweise ein nettes Gruselkleidchen von iAttire: entweder ein Geisterkostüm, inklusive Grabstein, oder eine schicke Papiermaske. Die gibt es im Sechserpack - für jede Party eine andere.

Ich bin nur gespannt, wie mein kleiner Liebling den Schock wegsteckt, wenn er plötzlich als Frankenstein unterwegs ist. Vielleicht gibt es ja auch elektronischen Halloween-Schnaps für iPods.

Mein Auto gehört nur mir!

von Bernd Reder am 24.10.05

Vor wenigen Tagen ist in Japan die Tokyo Motor Show gestartet, das Pendant zur IAA in Frankfurt. Nur sind in Tokio wesentlich mehr verrückte Sachen zu sehen, etwa der Türgriff von Hitachi. Der lässt nur denjenigen ins Auto, der richtig zupackt, besser gesagt, das richtige Händchen hat. Denn ein Sensor im Türgriff tastet die Rückseite der Finger ab und vergleicht sie mit dem Finger-Muster des Besitzers. Greift die oder der Falsche zu, bleibt die Tür zu. Klingt fast ein wenig nach James Bond.

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Und warum die Rückseite der Finger? Nun, wie wir aus dem Artikel auf Physorg lernen: Beim Zupacken verformen sich die Fingerkuppen vorne so stark, dass die Kapillaren (Rillen) für das Lesesystem nicht mehr richtig zu erkennen sind.

Ich muss zugeben, das System hat einen gewissen Charme: Notorische Schussel müssen keine Angst mehr haben, dass sie sich aussperren, indem sie ihren Autoschlüssel verschlampen. Und auch im engeren sozialen Umfeld minimiert ein solches System Konfliktpotenziale: Die Frage des notorischen Schnorrer-Freundes "Kann ich mal wieder dein Auto haben?" lässt sich ganz einfach kontern: "Tut mir Leid, aber meine Autotür kennt dich leider nicht."

Resteverwertung: der Plattenspieler-PC

von Bernd Reder am 24.10.05

Wieder einmal ein Kochrezept, dieses Mal aus der Low-Tech-Ecke: Man nehme einen alten Plattenspieler, dazu einen ebenso alten PC-Veteranen, der im Keller oder der Ecke vor sich hin gammelt. Beide Gerätschaften kombiniere man zu einem neuen Ganzen, dem Turntablist PC.

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Der Designer Mogens Jacobsen hat mehrere Versionen solcher Hybrid-Musikboxen entworfen. Eine namens ServerScratz lässt sich über das Internet mithilfe eines Web-Browser fernsteuern, der SnifTable dagegen analysiert die Daten, die über das Netzwerk zu Hause laufen und nutzt sie, um den Plattenteller zu steuern. Und wozu das Ganze? Na, das ist eben moderne Kunst!

Zeig's mir noch mal, Jack

von Bernd Reder am 21.10.05

Er ist Kult: der Fernseh-Werbespot, man nennt das ja "Infomercial", mit dem fantastischen Jack LaLanne und seinem Power Juicer - der Super-Saftpresse für lächerliche 120 Euro. Niedlich, wie der 91-jährige Jack einer 25-jährigen vollbusigen Schönheit erläutert, warum er mit 91 immer noch fitter ist als sie mit 25. Natürlich dank der vielen Vitamine, die der Power Juicer aus dem letzten Mandarinenkern oder Apfelstrunk herausquetscht.

Aber aufgemerkt, Leute, so blöde ist Jack nicht. Er hat sein Geld gemacht. Und auch bei uns verzeichnen TV-Verkaufskanäle wie QVC oder HSE24 zweistellige Wachstumsraten. Einfach toll, wenn einem am Sonntag das ultimative Messer-Set für das Filettieren von Fisch, Fleisch und anderen Dingen in die gute Stube flimmert, oder der Silberring mit einem Blau-Topas ("Diese Farbkombination wirkt so beruhigend"). Aber auch der "Rolls-Royce unter den Vibratoren" ist nicht zu verachten.

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Nun könnt ihr selbst herausfinden, ob ihr das Zeug zu einem/r Jack/ie LaLanne habt. Denn Der heiße Draht, ein Online-Portal für Kleinanzeigen, zeigt jetzt auch Video-Spots, in denen die Verkäufer ihre Waren anbieten. Also durchstöbert Speicher und Keller, um etwas Verkaufbares zu finden. Dann noch einen heißen Videoclip drehen oder macht bei der Anzeigen-Show mit - und der Karriere bei QVC steht nichts mehr im Wege.

Ausflug ins Land der Foto-Terroristen

von olivergassner am 21.10.05

Im INSTANT NIRVANA finden sich allerlei 'Geheimgebäude' fotografiert. Und dazu noch mit Dokumentation der Freizeit- und Berufsdetektive, die solche Foto-Schandtaten im Namen der Freiheit verteidigen. Funny. Lesen!

Ultra: die Turbo-Zahnbürste mit Ultraschall

von olivergassner am 21.10.05

Sir Isotopp putzt sich die Zähne. Mit einer Zahnbürste, die es in sich hat und laaangsam hochbeschleunigt, damit man sich an die hohen Geschwindigkeiten gewöhnt.

Andere Besprechungen bei Amazon.

Der Mann iss meiner!

von olivergassner am 20.10.05

Don't Date Him Girl ist ja nun mal eine Webanwendung, die jede netzfeindliche Ehefrau ("Schaaatz, Essen ist fertig!") von der Nützlichkeit von Computern und Internet überzeugen sollte.

Wenn sie nämlich argwöhnt, dass die "Überstunden" nicht in der Firma anfallen, sondern anderswo abgearbeitet werden, kann sie ein Konterfei ihres Ehegesponses (inklusive Wohnort) dort einstellen und jeder unschuldigen Aspirantin so mitteilen, dass das Vögelchen schon 'beringt' ist.

Natürlich kann frau auch ihren Lebensabschittsbegleiter oder Exfreund da outen.

Ich frag mich nur, ob das nicht einen 'Rückschlagseffekt' auslösen kann. So nach dem Motto: "Der hat ne eifersüchtige Partnerin, wahrscheinlich würd er gerne tauschen." Oder: "Hey, ich hab schon lange keine Drinks mehr spendiert gekriegt. Mal sehen, was so auf dem Markt ist."

via akademix

Brockhaus goes USB-Stick

von Bernd Reder am 19.10.05

Ach, die Deutschen! Das Volk der Dichter und Denker - und der Enzyklopädisten. Ich fand es als Kind immer beeindruckend, wenn ich bei Freunden aus gutbürgerlichem Hause eingeladen war und dann im Wohnzimmer - oder gar der Bibliothek - die Reihe riesiger und sündteurer Schwarten sah, auf den denen der Name Brockhaus prangte. Denn bei uns zu Hause reichte es gerade einmal zu einem zweibändigen Volkslexikon.

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Aber von wegen Schwarten und wohlgefüllte Regale, mit denen der Besitzer seinen intellektuellen Status zu untermauern versucht. Diese Zeiten sind vorbei. Jetzt tut es auch ein USB-Stick. Offenbar inspiriert von iPod & Co. stellt Brockhaus auf der Frankfurter Buchmesse den Brockhaus-Stick vor: 24.500 Seiten, 300.000 Stichwörter, 30 Bände - und alles in einem winzigen Kästchen. Hilfestellung leistete dabei das Fraunhofer-Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme IPSI. Die Forscher komprimierten die riesigen Datenmengen und entwickelten eine Methode, um die zig Tausend Wissenshappen miteinander zu vernetzen.

Das war es dann wohl mit der meterlangen Lexikon-Strecke im Buchregal. Pech gehabt, ihr Pseudo-Gebildeten. Ein Stick mag ja praktischer und moderner sein, aber fürs Angeben taugt er nicht so gut. Und wenn wir schon beim Lästern sind: Liebes Brockhaus-Team, warum denn nur ein blöder Stick, den ich an einen Notebook-Rechner anschließen muss? Warum nicht gleich ein Brockhaus-Multimedia-Player mit Farbdisplay, Videofunktion und Anbindung ans Internet? Dann hätten Angeber wieder bessere Karten: "Warte mal kurz, ich hole schnell meinen Brockhaus aus der Tasche."

Zerdeppert, nicht geschniegelt: Daniel Craig wird James Bond

von olivergassner am 19.10.05

bt_casinoroyale.jpgEs war der Schock am Sonntag morgen: "Was ist das DAS!" meinte meine Frau beim Blick in die Zeitung vom Samstag. "Der sieht ja aus als hätte er eine Schlägerei gehabt."

Nein, es war nicht unser Sohn, über den sie sprach, sondern der neue Bond, James Bond Daniel Craig, der zumindest in der Optik so gar nichts von der geschniegelten Bond-Version a la Roger Moore oder, der Liebling bei der Dame des Hauses, Pierce Brosnan (Pluspunkte: "der war halt was fürs Auge" und "auch in dem Vulkanfilm saß die Frisur immer perfekt").

Der einzige Film, den ich gesehen habe, in dem Craig mitgespielt hat, war die Lara-Croft-Computerspielverfilmung 'Tomb Raider' (2001). Nicht, dass ich mich nun an Einzelheiten erinnern würde. (Er spielt wohl den Bösewicht 'Adam West', aber selbst die Plotzusammenfassungen erwähnen ihn nicht.)

Von Craig kommen allein dieses Jahr vier Filme ins Kino und für nächstes Jahr sind schon drei in der Pipeline, einer davon eben der Bond 'Casino Royale'.
"Casino Royale" ist nicht nur der Titel des erstes Bond-Romans von Fleming überhaupt, sondern auch der Titel eines... anderen Bond-Films (eine Parodie) von 1967 mit Peter Sellers, David Niven und, tadaaa, Großmeister Orson Welles als Bösewicht 'Le Chiffre'(in weiteren Rollen: Woody Allen, Daliah Lavi, Jean Paul Belmondo und so).

Mit dem Roman hatte die Verfilmung herzlich wenig zu tun, so dass wir also Weihnachten 2006 (in etwa 394 Tagen) die erste Verfilmung des ersten Bond-Romans zu sehen kriegen.

Wer das Bond-Girl sein wird und wer den Gegenspieler mimt, steht noch nicht fest. Ich wär ja für Daniel Radcliffe als Bösewicht; aber der ist wohl in der Zeit bei einem anderen Projekt angebunden. Und als Bond Girl kommt natürlich nur Cosma Shiva Hagen in Frage. Logo. OK, wahlweise auch Kristin Kreuk, aber nur notfalls. Die könnte vielleicht in Vertretung von Radcliffe mal den weiblichen Bösewicht mimen, das wär auch originell.

Links:
* Fanseite: JamesBond.de
* Bond-Seite von MGM (Englisch)
* Offizielle Site zum "Casino-Royale"-Film (Sony)
* James-Bond-Artikel der Wikipedia (Dort fehlt der Hinweis auf die Casino-Royale Parodie in den Tabellen! Der TV-Show-Vorläufern von Casino-Royale und die Film werden lediglich als 'inoffizielle' Filme geführt, was immer das ist. Immerhin erfährt man da, dass die Parodie immerhin vier Bond-Darsteller hat, einer davon weiblich ;-))
* Spiegel Online: Bond soll nach Forderung von Ärzten in Zukunft als Extra-Ausrüstung auch Kondome mit sich führen.
* Umberto Eco hat übrigens einen recht erhellenden Artikel über 'Casino Royale' geschrieben, in dem er das 'Spiel' als Handlungselement bei Ian Flemings Bond-Roman analysiert. In diesem Aufsatz, wird Eco referiert.

Kampf dem Mief mit dem USB-Auto

von Bernd Reder am 18.10.05

Nein, noch ist nicht so weit. Trotz horrender Benzin-Preise gibt es leider noch keinen fahrbaren Untersatz, den man am Abend über den USB-Port des Rechners wieder auflädt. Angesichts der Abzocke, die bei den Strompreisen festzustellen ist, wäre das wohl auch keine besonders gute Idee. Aber ein USB-Auto gibt es trotzdem, wenn auch die notorischen Qualmer oder Raucher-Hasser unter uns. Und zwar eine vertrackte Kombination aus aufklappbarem Aschenbecher und Filteranlage.

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Das Ding saugt die bösen Zigarettendünste ein, dazu noch Hausstaub und lästige Gerüche und Mief aller Art. Aber ob wir so ein Spielzeug noch brauchen, jetzt da dank Angela, Edmund und Münte ein frischer Wind durchs dieses unser Vaterland weht?

Na endlich: Hifi meets USB

von Bernd Reder am 17.10.05

Nun, meine Kenntnisse der japanischen Sprache sind nicht gerade üppig (außerdem sollte ich vielleicht besser Chinesisch lernen. Das hat Zukunft!). Deshalb hat sich mir die Ankündigung der DC7USB auf Denons japanischer Web-Site nur in begrenztem Maße erschlossen. Aber es gibt ja nette Blogs wie Akihabara News.

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Und was lese ich da? Endlich hat es ein Hersteller von Hifi-Equipment kapiert: Es gibt nicht nur CDs, SACDs oder - welch Wunder - selbstgebrannte Silberscheiben. Mit denen können CD-Player ja mittlerweile etwas anfangen. Aber MP3? Speicher-Sticks mit MP3-Dateien oder Flash-Player? Das war für die Branche bislang Teufelswerk: mindere Qualität, gewissermaßen eine Beleidigung für erlauchte Öhrchen.

Aber jetzt kommt die DC7USB. Die letzten drei Buchstaben sagen es bereits: eine Mini-Stereoanlage mit integriertem USB-Port für den MP3-Player. Nun hat es ein Ende mit dem Herumwursteln: Erst die MP3-Dateien auf eine CD brennen, diese dann in den CD-Spieler der Anlage legen. "Start" drücken und hoffen, dass das Laufwerk nicht meckert. Und jetzt: Einfach den MP3-Player einstecken, auf dem die Songs ohnehin lagern, und die Musikstücke über die Anlage anhören. Und noch ein Wunder: Das MP3-Gerät kann ich mit der Fernbedienung der Hifi-Anlage steuern.

Wenn das kein Quantensprung ist! Nun, wir wollen nicht gleich in Euphorie verfallen: Um ein richtig großes Kaliber handelt es sich bei der Denon-Anlage nicht: 2 x 7 Watt - das reicht gerade mal für die Küche oder den Hobbykeller. Wenn ich an die anderen Ensembles von Denon denke, etwa den DCD-SA1, einen CD-/SACD-Player für gerade mal 7500 Euro, kombiniert mit dem passenden Vollverstärker PMA-SA1 für 8000 Euro. Oder das Sparpaket DCD-2000AE für nur 1600 Euro im Verbund mit dem PMA-2000AE (1600 Euro). Bei allen keine Spur von USB. Aber immerhin: Sie bewegt sich offenbar doch ein wenig, die Welt der Hifi-Puristen.

Siemens druckt Bildschirme auf Papier

von olivergassner am 17.10.05

Bis 2007 soll es soweit sein: Dann kann die Milchtüte ihren eigenen Video-Werbespot abspielen oder die Konzertkarte schon mal einen Vorgeschmack auf den Live-Act bieten. Und das alles für fast kein Geld.

via DE:BUG BLOG

Mit Computertechnik auf Zombie-Jagd

von Bernd Reder am 14.10.05

Jeder weiß es, doch die meisten wollen es nicht wahrhaben: Auch in unserer ach so rational-kühlen Welt wimmelt es nur so von ihnen: Geistern, Gespenstern, Wiedergängern, Zombies, Vampiren und Hexen. Sie sind nur etwas scheu geworden. Und sie sind nicht nur in alten Schlössern oder englischen Landhäusern aktiv. Der Geist von heute ist längst zum Städter geworden und sucht auch die Zwei-Zimmer-Wohnung oder die Studentenbude heim.

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Wer wissen möchte, ob in seiner Wohnung einer dieser Gesellen sein Unwesen treibt, muss nicht auf die Hilfe der Ghostbusters zurückgreifen. Nein, selbst ist der Mann respektive die Frau: Das Ghost Radar von Solid Alliance zeigt mit hundertprozentiger Sicherheit an, ob sich einer der kleinen Racker in Ihrem Domizil eingenistet hat. Die drei Sensoren erfassen, ob sich Lichteinfall, elektromagnetische Felder oder die Temperatur ändern - untrügliche Zeichen dafür, dass es bei Ihnen spukt. Leuchtdioden zeigen dann an, wo sich das Wesen befindet und wie nahe es sich bereits an Sie herangemacht hat.

Nun, nicht immer und überall ist mit Geistern zu rechnen. Deshalb lässt sich das Ghost Radar auch als ganz banaler USB-Speicherstick verwenden. Hhmm, sollte etwa das der eigentliche Verwendungszweck des Dings sein? Nein, nein - ein Schuft, wer einen solch bösen Gedanken hegt!

Aber vielleicht spürt das Ghost Radar ja auch diese hinterhältigen Gespenster auf, die - in Grün gewandet und mit merkwürdigen Apparaturen ausgestattet - am Wegesrand harmlosen Reisenden in ihren Automobilen auflauern.

Psychedelisch, kariert, animiert

von olivergassner am 14.10.05

Einen ganz neuen Design-Ansatz für Website-Hintergründe stellt Dirtdirt vor: Allerdings erinnert mich das Betrachten der headacher-Hintergründe an die Magic Eyes 3-D-Bücher...

via akademix

Raucher unter Kontrolle, und jetzt...

von olivergassner am 14.10.05

...sind die Notebookuser dran....

Zirpende Klangfolien made in Korea

von Bernd Reder am 13.10.05

Gerade habe ich es wieder einmal hinter mir: Der Maler nahm sich das Wohnzimmer vor. Also, meine alten, aber bewährten Canton-Boxen hochwuchten, ins Schlafzimmer schleppen. Am nächsten Tag: Boxen hochheben(Autsch, die Bandscheibe!), ins Wohnzimmer schleppen und dort wieder aufstellen. Und sich dann auch noch von der besseren Hälfte anhören müssen, dass diese klobigen Dinger überhaupt nicht mehr ins neu gestaltete Ambiente passen würden.

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Aber was passt denn nun? Schlanke Sound-Stelen im Edel-Silber-Look, die zwar nett aussehen, aber derart schwach auf der Brust sind, dass nur der Griff zum Kopfhörer bleibt? Und dann stoße auch auf Mirae Plasma. Die Koreaner fabrizieren Lautsprecher aus Plasma - hauchdünnem Kunststoff, so ähnlich wie Vinyl. Die Boxen sind angeblich nur einen halben bis fünf Zentimeter dick und wiegen einen Bruchteil dessen, was normale Lautsprecher auf die Waage bringen (die Bandscheibe schreit "super").

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Die Klangfolie lässt sich angeblich sogar bedrucken - etwa mit dem Bild des Lieblingssängers - und an die Wand hängen (Nein, diesen Beitrag zeige ich lieber nicht meinem Sohn - damit der nicht auf dumme Gedanken kommt und sein Zimmer mit Gangster-Rappern zutapeziert!). Selbst der Kino-Fan kommt nicht zu kurz: Tönende Filmposter, die dann beispielsweise den Original-Sound zu Die weiße Massai ins Wohnzimmer pusten (Nein, auch meiner Frau erzähle ich nichts von diesem Beitrag).

Und überhaupt: Ich will erst einmal hören, was die Wunderfolien in Sachen Klang draufhaben. Nicht, dass da ein dünnes Gefiepe statt abgrundtiefer Bässe herüber kommt. Sonst bleiben meine alten Cantons, wo sie sind. Oder sollte ich vielleicht doch einmal über ein paar Focal-Lautsprecher nachdenken (Bandscheibe und Geldbeutel brüllen: "Du bist ja völlig verrückt!")?

Für den Bonvivant: Der elektronische Sommelier

von Bernd Reder am 12.10.05

Nun, als Frau/Mann von Welt, und nur solche lesen bLogitech, werden auch Sie sich täglich mit folgendem Problem konfrontiert sehen: Da stapeln sich in Ihrem Weinkeller die Kostbarkeiten. Hunderte von Fläschchen Chardonnay, Burgunder, Bordeaux, Rioja, Amarone oder Brunello. Und nun verlieren Sie langsam den Überblick: "Für wie viel habe ich den St. Emilion Chateau Angelus damals eingekauft? Waren es 90 oder 100 Euro pro Flasche?" oder "Hat der Abadia Retuerta Selección Especial 2000 nun 91 oder 95 Parker-Punkte bekommen?"

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Bevor Sie nun beginnen, unansehnliche Excel-Spreadsheets mit den Daten Ihrer Lieblinge zu füllen, und das mühselig von Hand, leisten Sie sich besser den ESommelier (e sùmm?l yáy). Das integrierte Wein-Management-System verfügt über eine Datenbank, in der Informationen zu 150.000 Weinen gespeichert sind. Natürlich können Sie diesen Informationsbestand erweitern, etwa mithilfe eines Barcode-Lesers, der die Etiketten auf den Flaschen einscannt.

Einen winzigen Haken hat dieses herrliche System allerdings: Es kostet mindestens 5000 Dollar. Wenn ich das in Chateau-Angelus-1998-Einheiten umrechne, sind das etwa 41 Flaschen. Ich glaube, ich werde noch einmal in mich gehen müssen. Vielleicht tut es ja doch ein lausiges Excel-Spreadsheet.

Blinke-Sticks für die Adventszeit

von Bernd Reder am 11.10.05

Pflänzchen, die still vor sich hin wachsen und den Menschen durch ihre Blüten erfreuen, haben keine Chance bei mir. Nein, ich verarbeite sie nicht zu Salat oder werfe sie der Hausziege zum Fraß vor. Schlimmer noch: Ich gewöhne mich derart an sie, dass ich sie vergesse. Und das bedeutet: Tod durch Verdursten beziehungsweise Nichtgießen.

Alle Versuche von Freunden, mir dieses Verhalten mithilfe von Floral-Geschenken, Büchern zum Thema Balkon- und Zimmerpflanzen oder gar Erinnerungs-E-Mails ("Blumen gießen!!") auszutreiben, ist bislang kläglich gescheitert. Von ein paar Kakteen abgesehen, überlebt nichts Grünes.

Nun hat mir eine jener Mahnerinnen (Yvonne) einen Link zu einer Firma aus Hongkong geschickt. Mit dem Hinweis, ich möge mir doch ein paar Plantender anschaffen.

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Die Sticks werden in einen Pflanzentopf gesteckt, messen die Feuchtigkeit und beginnen penetrant zu blinken, wenn es dort zu trocken wird.

Liebe Yvonne, ist ja eine tolle Idee: 20 Pflanzentiegel mit blinkenden Sticks. Das sieht bestimmt toll aus, vor allem abends in der Vorweihnachtszeit. Da spare ich mir diese wunderbaren Lichterketten, die in spätestens vier Wochen wieder die Fenster und Balkons zieren. Danke für den Tipp!

Kampf den Fischen

von Bernd Reder am 10.10.05

Ich verstehe es ja nicht so ganz: zu nachtschlafender Zeit Stunden lang an einem See oder Fluss sitzen, Bier oder Weißwein trinken (das ist o.k.!), ins Wasser glotzen, eine Angel hineinhalten - und vielleicht (sic!) beißt dann irgendwann ein Fischlein an. Das soll beruhigend, fast schon meditativ wirken, sagen diejenigen meiner Freunde, die dieses Ritual praktizieren.

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Nein, Meditation und Bier trinken hin oder her, das ist nichts für mich. Es sei denn, den Fischen könnte man ein - sagen wir mal - kooperatives Verhalten beibringen. Beim Roboter-Fisch, der neuerdings im Londoner Aquarium herumpaddelt, könnte das durchaus gegeben sein: Ihn auf "Ich liebe Angelhaken" programmieren, und schon ist das Erfolgserlebnis da. Natürlich sollte der sportive Aspekt nicht zu kurz kommen: Ein wenig kämpfen dürfen Thunfisch, Seibling oder Flussforelle schon. Sonst macht's ja keinen Spaß.

Schade, dass Professor Huosheng Hu von der Universität Essex, der den Kunstfisch entwickelt hat, dieses Einsatzgebiet offenkundig außer Acht gelassen haben. Wieder mal "Forschung im Elfenbeinturm" eben. Denn der gehetzte Mensch von heute braucht Success Stories, und wenn sie darin bestehen, einen Kunstfisch an Land zu ziehen. Schließlich dreschen ja auch Millionen Japaner auf Hochhausdächern Golfbälle in Fangnetze und fühlen sich dabei wie Tiger Woods.

Stattdessen dröge Szenarien, etwa ein Robot-Fisch, der Lecks in Unterwasser-Pipelines findet oder Schiffe repariert. Und was ist mit dem Killer-Karpfen, der erst nach heldenhaftem Kampf aufgibt, dem Robot-Hai (aber bitte mit Beißblockade) oder dem Hüpf-Hecht, der sich mit dem Casher aus der Luft pflücken lässt?

Ex-Beatle John Lennon

von olivergassner am 10.10.05

Am 9.10 2005 wäre John Lennon 65 Jahre alt geworden. Grund genug für eingie Blogger und die Medien über sein Leben zu berichten. IT&W; hat ein paar Sounds und Infos als unkonventionelles digitales Denkmal.

>> Sueddeutsche.de: Krieg und Frieden

Ein bisschen verrückt: Roboter mit dem Handy steuern

von Bernd Reder am 08.10.05

Es ist ja allseits bekannt, dass die Japaner sich eine wahrhaft kindliche Freude an technischen Spielereien aller Art bewahrt haben (Ein wenig davon täte uns Bedenken tragenden Sauerstopf-Mitteleuropäern sicherlich gut!). Aber manchmal habe ich, als tief in mich gekehrter deutscher Bedenkenträger, schon meine Zweifel, was den Spieltrieb der Töchter und Söhne Nippons betrifft.

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Ein Beispiel: Als eine Killerapplikation für Handys präsentiert Mobilfunk-Riese NTT Docomo auf der Elektronikmesse Ceatec das Steuern von Miniatur-Robotern. Klar, das hat natürlich etwas: Oma dem Herzinfarkt nahe bringen, indem man von unterwegs aus eine Roboter-Truppe durch die Wohnung galoppieren lässt, wenn Omi auf die Kleinen aufpasst.

Oder ein Aufsichts-Roboter übermittelt via UMTS-Netz Bilder von den Dingen aufs Handy, die er bei seinem Kontrollrundgang in der Wohnung registriert. Etwa dass die lieben Kleinen eben nicht brav im Bettchen liegen, sondern um Mitternacht noch eine Runde Warcraft absolvieren. Mama und Papa kommen ja eh nicht vor drei Uhr morgens von der Party nach Hause.

Nein, da vertraue ich lieber auf Omi. Und ich verspreche, ich werde sie nicht dem Herzinfarkt nahebringen, jedenfalls nicht mithilfe eines Roboters. Aber ob das auch für die ekelhafte Erbtante gilt??


Golfen wie ein Profi mit dem elektronischen Trainer

von Bernd Reder am 07.10.05

Liebe Freunde des Golf-Sports, aufgemerkt: Ihr habe keine Lust mehr, zum Gespött Eurer Mitspieler zu werden, nur weil Ihr wieder einmal den Ball am Loch vorbeigesemmelt habt, und das aus einem Meter Entfernung? Dann hilft nur noch hartes Training, natürlich auch zu Hause, im Büro, im Hotel, im Urlaub. DiXX macht es möglich, der "Digital Instruction Putter".

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Das System ermittelt mithilfe von Sensoren die Geschwindigkeit oder den Winkel, mit dem der Proband den Schläger schwingt. Das Resultat kann sich der dann auf einem LCD-Bildschirm ansehen, inklusive der kleinen Fehler, die sich in Schlagbewegung oder Haltung eingeschlichen haben. Na bestens, dann steht dem Weg zum nächst höheren Handicap ja nichts mehr im Wege.

Trotzdem, ich gehe lieber Joggen oder zum Badminton oder Tennis. Schade eigentlich, dass es kein "Digital Instruction Racket" gibt. Dann würde ich es vielleicht öfter einmal schaffen, meinen Lieblings-Gegner auf dem Court der Ehre in die Schranken zu weisen.

Batman, der Riddler und LEGO

von olivergassner am 07.10.05

Originell:

Kurzfilm: Batmans Wiedersehen mit dem Riddler gefilmt mit Lego-Figuren.

via Netzwelt.de

Du bist Deutschland: die Parodie

von olivergassner am 06.10.05

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Viral ist nichts Böses. Zumindest nicht, wenn es um Werbung geht. Denn da bedeutet eine 'virale Kampagne', dass man Leute dazu bringt, anderen etwas über das 'Produkt' zu erzählen, damit sowohl diese als auch jene es kaufen.

Die Image-Kampagne "Du bist Deutschland" sollte zwar ein Volk infizieren, mit Stolz und Energie, sollte das ewige Gejammer in Jubel und Optimismus, Selbstwert und Kreativität umschlagen.

Die Liste der Medienpartner allein ist erste Sahne: Springer, Bauer, Bertelsmann, Burda, ARD, Spiegel, FAZ, Heise, RTL, Premiere, Pro7, Tomorrow.

Mit Sätzen wie 'Du bist Einstein' oder 'Du bist Otto Lilienthal'. Und es wurde natürlich dazu aufgerufen, eigene Statements und Fotos in der "Galerie" abzugeben.

Die eigenen Statements kamen, als Kritik an der Republik, wie sie ist: mit Sabine Christiansen, Currywurst, dem Nachbarn, der die Reichskriegsflagge hisst und Kids, die nur Party wollen. Und sie kamen nicht in der Galerie sondern als Flickr-Fotosammlungen und Weblogeinträge überall im deutschen Web.

Die Parodie-Aktion, angestoßen durch den Spreeblick-Weblogger Johnny Häusler stieß bei den Initiatoren auf Unverständnis. 'Destruktiv' sei das, sagte man in Interviews.

Dabei hat doch die Aktion genau das ausgelöst, was sie auslösen sollte: Kreativität, Zivilcourage, die Bereitschaft, zu dem Stellung zu nehmen, was in der Gesellschaft vorgeht. Nur eben nicht in dem eng umgrenzten Rahmen, wie ihn sich die 'Macher' der Kampagne vorgestellt haben.

Jetzt funktioniert mal was im Land und die Leut' nehmen das Heft in die Hand und dann isses auch wieder nicht recht. Typisch, ehm, deutsch.

Du bist Deutschland pool slideshow on Flickr

Die Bilder in diesem Beitrag sind aus dem Parodieaufruf von Johnny Häusler und keine offiziellen Anzeigen.

Glitzer-glimmer-Top für Aufreißerinnen

von Bernd Reder am 05.10.05

Hallo Mädels, hier ist wieder etwas für euch. Die erfahrene Flirterin weiß: Wer sich im Kampf um den attraktivsten Kerl nur auf seinen Esprit oder seine Formen verlässt, zieht oft genug den Kürzeren. Im Kampf um den begehrenswerten "Ihn" ist Hightech gefragt, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das weiß auch Leah Buechley von der Universität von Colorado in Boulder. Deshalb hat sie ein Top entwickelt, das mit 84 LEDs bestückt ist.

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Von wegen farblos, Mauerblümchen, unauffällig: Mit dem Glitzer-Glimmer-Top steht ihr schlagartig im Mittelpunkt des Geschehens. Und falls das noch nicht reicht, könnt ihr die Wirkung noch mithilfe eines LED-Armbands steigern. Na, wenn das nur gut geht. Hoffentlich gibt es am Morgen danach kein böses Erwachen, wenn "sie" keinen Glitzerkram trägt.

Via Engadget

Perry Rhodan Hörbuch, gratis

von olivergassner am 05.10.05

Weil mit Band 2300 (Yep!) ein neuer PR-Zyklus startet, gibt es den Zyklus auch als Hörbuch, und das auch noch umsonst. Überhaupt macht die PR von PR (ha!) grade nette Sachen, so schreiben bekannte deutsche SF-Autoren wie Andreas Eschbach einzelne PR-Hefte. Mehr dazu bei perry-rhodan.net (Vorsicht, Musik ;) aus der, ehm Perry-Rhodan-Oper 'Pax Terra' - räusper.)

Jedenfalls: Hörbuch-Download: PR2300

via 512MB

Weg mit dem lästigen Manu

von Bernd Reder am 04.10.05

Paradiesische Zustände brechen für Sänger, Politiker und Moderatoren an, wenn es nach Team Tsukamoto geht, einer Forschungsgruppe der Universität Kobe (Japan). Von wegen mühsam Songtexte oder Reden einstudieren. Weg mit Karteikärtchen oder lästigen Manuskripten. Der moderne Mensch macht's elektronisch: Er liest die Infos von einem Head-Mounted-Display (HDM) ab, das drahtlos mit einem Rechner hinter der Bühne verbunden ist.

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Und was bringt das? Nun, die/der Vortragende muss nicht dauernd den Blick von seinem Publikum abwenden und auf den Spickzettel linsen. Und noch etwas: Das Team kann dem Star im Rampenlicht Textmeldungen aufs Display schicken, etwa "Jetzt beweg dich doch mal ein bisschen lockerer" oder "Den letzten Punkt noch einmal genauer erklären".

Ich bin ja gespannt, ob Plappermäuler wie Harald Schmidt, Thomas Gottschalk oder Sarah Kuttner darauf einlassen. Ich glaube es ja nicht, denn irgendwie sieht das HDM doch nach Borg aus. Und ob sich unsere TV-Stars gerne in einen Halb-Cyborg verwandeln lassen wollen?

Wenn Bücher...

von olivergassner am 04.10.05

Wenn Bücher DRM ("digital rights managment", Kopierschutz, so etwa) hätten:

Nutzungsbestimmungen eines Buches.

via wirres

Call-by-Call-Plugin für Firefox

von olivergassner am 04.10.05

Wer den Browser Firefox benutzt und noch nicht komplett auf Internet-Telefonie umgestellt hat, dürfte ein Plugin nützlich finden, das die jeweils mgünstigste Call-by-Call-Vorwahl anzeigt.

Via akadeMix

NYC 2123

von olivergassner am 04.10.05

Ein Tsunami verwüstet die US-Ostküste. Zwei Jahre lang versinkt Manhattan in einem gesetzlosen Zustand - dann wird eine Mauer um die New Yorker Ex-Halbinsel gebaut. Drogenhandel und andere Formen der Kriminalität lassen sich aber nicht zurückdrängen.
Ein Gratis-Sci-Fi-Comic für Web und PSP.

Downloads bei: NYC2123

Picasa frisch

von olivergassner am 01.10.05

Eine frische Variante der Picasa-Bildbearbeitungssoftware, angekauft und gratis verteilt vom Hause Google, gibt es dort auf der Website.

Inzwischen erkennt das Ding selbst, ob es sich auf Deutsch installieren soll. Brav.


Ich komme zwar mit der Suchfunktion nicht zurecht (schäm), aber mit dem Teil krieg sogar ich in Sekunden die roten Augen der ganzen Marsianer weg, die ich so fotografiere (meine Canon hat sowas wie eine Rote-Augen-Garantie).

via diskostu