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September 2005

Schlüssel, Schlüssel in der Uhr

von Bernd Reder am 30.09.05

Der Altmusiker Paul Simon sang einmal ein Liedchen mit dem Titel 50 Ways to Leave your Lover. Okay, Paul, aber wie steht es mit Schlüsseln - ja, richtig gelesen: Autoschlüsseln. Allerdings verlasse nicht ICH meinen Schlüssel, sondern in der Regel er MICH. Mal bleibt er in der Bar liegen, mal verschwindet er scheinbar spurlos in der Sporttasche, etwa im Tennisschuh.

Das Beste bislang: Er fiel beim Joggen aus der Jackentasche. Das hieß dann, eine Ehrenrunde drehen, den Blick auf den Boden geheftet, um das Ding wieder zu finden. Nein, das macht keinen Spaß.

Offenbar hatten ein paar Entwickler von Toyota ähnlich traumatische Erlebnisse. Sonst hätten Sie wohl kaum zusammen mit Crown eine Armbanduhr mit integriertem elektronischem Autoschlüssel entwickelt. Die Idee des schlüssellosen Autos ist zwar nicht neu, den Key aber in einer Uhr zu verstecken schon. Das hat zumindest den Vorteil, dass der Fahrer nur auf eine Sache aufpassen muss, und nicht zwei: seine Uhr.

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Die Sache hat allerdings einen Haken: Wer will schon immer mit derselben Uhr herumlaufen, und - sorry Toyota - dann noch mit einer, die so langweilig aussieht? Vor allem die Mädels werden sich bedanken. Von wegen ein Modell auswählen, das perfekt zu Kleidchen oder Lippenstift passt. Da heißt es abwägen: "Willst Du nun Auto fahren oder nicht? Dann musst Du mich nehmen".

Nein, auch das macht keinen Spaß. Es sei denn, Toyota bringt eine ganze Palette von Modellen heraus. Aber vielleicht haben die Schlitzohren aus Fernost ja genau das im Sinn: den gut getarnten Einstieg ins Geschäft mit Designer-Uhren. Und dann kommen noch die Designer-Klamotten, die Toyota-Parfum-Serie und die Golfschläger-Edition.


Arigato, Akihabara News

Die Gadgets des Mr. Bond

von Bernd Reder am 30.09.05

Er war schon da, als es die "Gadgetmania" noch gar nicht gab. "Mein Name ist Bond, James Bond" - der legendäre Held des britischen Geheimdienstes hat bekannter Maßen eine Vorliebe für Spielzeuge aller Art, nicht nur weibliche: vom intelligenten Superauto (von BMW!) über den Schweißbrenner im Mobiltelefon bis hin zur Nikon-Kamera, die Raketen abfeuert.

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Wer wissen möchte, mit welchen Utensilien Mr. Bond die Welt vor dem Bösen bewahrt, erfährt das auf der Gadget-Seite der offiziellen Bond-Web-Site. Dort finden sich auch Ausschnitte aus den Filmen, in denen James demonstriert, wie die kleinen Wunderdinge eingesetzt werden. Und natürlich gibt es auch eine Seite mit den anderen Spielzeugen - den wohl geformten weiblichen. Mein Favorit: die bezaubernde Elektra King alias Sophie Marceau (seufz) aus "Die Welt ist nicht genug".

Blogs sind tot

von olivergassner am 30.09.05

Pardon, verlesen: Blog über Tod, Sterben, Beerdigungen: Sargsplitter.

Viel, ehm... Spaß beim Lesen.

via Bernd R.

Pete bloggt

von olivergassner am 29.09.05

Pete Townsend bloggt. Wer nicht weiß, wer das ist, der braucht auch nicht gleich hier zu klicken: The Boy Who Heard Music.

via Spreeblick

Ach, lass es doch!

von olivergassner am 29.09.05

Voll motiviert? Depression verflogen? Tatkräftig? Ideenreich?

Das muss nicht so sein.

akademix empfielhlt für hoffnungslose Optimisten und Motivationsraketen die Demotivations-Poster von Despair, Inc.

"Superman returns": Frühjahr 2006

von olivergassner am 29.09.05

/blog/archives/2005/09/bt_returns2.jpgMan markiere sich den 30 Juni 2006 (in Deutschland vielleicht eeetwas später). Da kommt Superman zurück. (Batman ist ja schon da.)
Den Trailer für den Film mit Stephan Bender und Brandon Routh als jungem und reifem Supie und Kate Bosworth (Beyond the Sea, Rules of Attraction, Der Pferdeflüsterer) als Lois Lane gibt es bei Superman Imagery.

Im Film darf auch Marlon Brando als Supie-Papa Jor-El nochmal dem Grab entsteigen, und Archivszenen werden einmontiert (Marlon Brandos Paten-Stimme wird 2006 zudem für ein Videospiel und einen Film recycelt). Und wer auf Kristin Kreuk (schmacht) als Lana Lang gehofft hatte: Bzzt - No Banana.

Immerhin Supie-Erzfeind Lex Luthor wird, wie es in solchen Filmen eher üblich ist, mit einem großen Namen besetzt: Kevin Spacey darf mal wieder den Bösen mimen.

Noch eine kleine Linksammlung zur Abrundung:
* "Smallville" bei der IMDB
* Die "Christopher Reeve Paralysis Foundation", der von 1978 bis 1989 Supie spielte und 2004 gestorben ist.
* Superman SupeSite, mit täglichen News (Sound beim Öffnen)
* Wikipedia-Eintrag Superman mit allem, was Sie je über Kryptonit zu fragen wagten, aber nie wissen wollten.
* Der Supergirl-Film von 1984
* Deutsche Fanseite für 'Superman Returns' (2006)
* Britische (Fan?-)Seite zu "Superman V" (wie der Film auch genannt wird.

Netz-Pappa (eben nicht!)

von olivergassner am 29.09.05

Der Der Netzwelt-Spiegel stellt klar: Al Gore spielte in der Tat eine herausragende politische Rolle bei der politischen Initiative zur Gründung des Internet (nicht: ARPANET) und bei der Hochgeschwindigkeitsvernetzung ('data highway'). (Wer mal mit 300 Baud online war, schreit "Hier!")

Und Al Gore hat auch nie behauptet, er habe das Internet 'erfunden' oder sei sein 'Vater'.

Rosannas leuchtende Wundertasche

von Bernd Reder am 28.09.05

Es gibt ja eine Unmenge von Dingen, die Frauen und Männer auf völlig unterschiedliche Weise handhaben. So etwa das Verstauen der unzähligen "Gadgets", die frau/mann benötigt. Der Mann bevorzugt die verteilte Lagerhaltung: das Mobiltelefon in die Handy-Tasche von Jacket oder Jacke, den PDA in die rechte Innentasche, den Stift in die linke; Portemonnaie in die Hosentasche hinten links, den Autoschlüssel in die vorne rechts - und so weiter. Ein einfaches, aber übersichtliches System.

Anders die Damen: Her mit Handy, Schlüssel, Notizbuch, Schminkzeug, Taschentüchern, Geldbeutel - und wupps alles rein in die Handtasche. Kein Wunder, dass dann das "Große Kramen" beginnt, vor allem bei Schummerlicht - abends vor der Wohnungstür oder im Parkhaus.

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Rosanna Kilfedder, eine Studentin an der britischen Brunel-Universität, hat sich dieses Problems moderner Frauen angenommen. Ihre Lösung: Die Solar-Handtasche "Sun Trap". Innen ist sie mit Leuchtstreifen bestückt. Die werden über Solarzellen außen auf der Tasche mit Strom versorgt. Sobald frau die Handtasche öffnet, tritt die Beleuchtung in Aktion. Zieht Madame den Reißverschluss zu, geht das Licht aus. Auch an schusselige Geschlechtsgenossinnen hat Rosanna gedacht: Bleibt die Tasche versehentlich offen, schaltet sich die Beleuchtung nach 15 Sekunden automatisch ab.

Super, Rosanna, dann mal auf zu Gucci, Mandarina Duck oder Bree mit deiner Idee. Möge den Damen dann ein Licht aufgehen. Ich bleibe lieber bei meiner Methode: Autoschlüssel vorne rechts, PDA in die Jackentasche rechts und so weiter.


Via BBC

Meetro: Fangspiel mit WiFi

von olivergassner am 28.09.05

Bei Meetro kommen Chat und WiFi zusammen: Das Programm verrät einem, welche Bekannten in einem nahe gelegenen WLAN eingeloggt sind - oder so gar im selben - und erlaubt Chatkontakte. Das ist so ähnlich wie bei 'Plazes', einem System aus Deutschland (aber auf Englisch).

via Download Squad

Lass den Saurier los

von Bernd Reder am 28.09.05

Wie Professor Dr. Steven Spielberg in seinen fundamentalen Arbeiten unter dem Titel Jurassic Park dokumentiert hat, sind Saurier possierliche Tierchen - die idealen Spielgefährten für Haustiere, Omas und Kinder. Nur die Subspezies Godzilla neigt hin und wieder zu einem gewissen Maß an Übermut, der sich im Zertrümmern von Hochhäusern inklusive deren Insassen widerspiegelt. Das belegen die herrlichen Dokumentaraufnahmen, die wir Spielbergs Kollegen Koji Hashimoto (anlässlich der Rückkehr eines Exemplares) und Professor Roland Emmerich verdanken. Er verfolgte den Weg eines Exemplars durch eine urbane Siedlungsstruktur.

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Schade, dass beide Spezies in freier Wildbahn kaum noch anzutreffen sind. Dankenswerter Weise haben sich Freiwillige gefunden, die uns die Welt unserer Reptilien-Freunde, speziell der Raptoren, auf andere Art näher bringen. Mit Roboraptor haben Sie die einmalige Möglichkeit, einen Raptor quasi in natura zu erleben: als Spielgefährten, Jäger oder scheues Tierchen, das sich in ihrem Wohnzimmer unter der Couch versteckt. Über eine Fernsteuerung können sie mehr als 40 Original-Verhaltensmuster aufrufen, und mit ein wenig Geschick programmieren Sie weitere hinzu.

Herrlich, wenn Ihr Yorkshire Terrier wieder einmal nicht folgen will. Dann hetzen Sie einfach Roboraptor auf ihn. Ein kleiner Biss mit den nadelspitzen Kunststoffzähnchen, und schon ist Schnuckelchen wieder brav. Auch für die lieben Kinder ist es eine wahre Freude, einen Jagd-Raptor von 82 Zentimetern Höhe in Aktion zu erleben. Denn dies vermittelt auf anschauliche Weise Werte, die unsere Kleinen draußen in der Welt benötigen: die Beute identifizieren, blitzschnell zubeißen und dann wieder abtauchen. Kurzum: Der Roboraptor ist ein Muss für jedermann.

Spam-Karte

von olivergassner am 28.09.05

Es ist mit Spam (also: unerwünschter Werbemail) ein bisschen wie beim CO2: alle produzieren ein bisschen davon und manche Länder etwas mehr. Die Mailinator: Spam Map zeigt, woher der Spam kommt.
ein Klick auf die roten Marker zeigt unter anderem an, mit welchem Mail-Betreff und in welcher Menge Mails festgestellt wurden.

Ich hätte ja in Nigeria ein paar Bläschen mehr erwartet.

Hoch die heiße Tasse

von Bernd Reder am 27.09.05

Ach, jetzt kommt sie wieder - die Zeit der wabernden Nebel, des "Schnürlregens", wie unsere lieben Nachbarn in Österreich so schön sagen, der klitzekleinen Temperaturkorrekturen nach unten. Brrrhh. Aber ich bin gerüstet.
Nein, bitte keine Unterstellungen: Ich habe mich weder mit Grog-Rezepten noch mit Wärmfläschchen oder einem Rheumakissen eingedeckt, dafür mit einem Tassenwärmer, der den Strom über die USB-Buchse des Rechners bezieht.


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Ist zwar keine brandneue Idee, aber sie funktioniert. Übrigens auch mit Teetassen. Ideal für die langen Bürotage im grausigen Herbst-Winter-Szenario. Bei Coolsells für 9,90 Euro.

Na gut, hier noch ein paar Tipps für Freunde natürlicher Aufwärmmethoden:

Hot Caipi, ein im wahrsten Sinne des Wortes heißer Caipirinha

Wohl eher etwas für Bajuwaren: der Bier-Grog

Der klassische Grog

Und noch etwas für unsere Freunde von der juristischen Zunft der Advokaten-Trost

Passend zum Weihnachtsfest: das Musik-Handy made in Japan

von Bernd Reder am 27.09.05

Schon Ende September, und noch immer nicht der Anruf mit der obligatorischen Frage. Mama wird doch wohl nicht etwa vergesslich geworden sein? Na endlich, am Sonntag kam sie dann: "Was wünscht sich euer Sohn denn zu Weihnachten, mein Junge?" Nicht dass ich etwas dagegen hätte, dass ich für Mama immer noch der "Junge" bin - auch mit 46. Aber es ist a) extrem nervig, dass ich mich - wie alle Jahre wieder - bereits im Spätsommer mit dem Fest der Liebe, Tannenbäumchen und Rauschgoldengel beschäftigen muss, und b) wie soll ich Mama klar machen, dass sie am besten für den Enkel ein Handy mit MP3-Player (oder ist es ein MP3-Player mit Handy?) beschafft? "Ist doch alles Teufelswerk, dieses mobile Zeug!"

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Dabei bringt Vodafone, na so eine Überraschung, passend zum Fest ein solches Teufelsding heraus, das TS 803 - made by Toshiba. Es ist ja fast schon eine Labsal, dass es nicht von einem der üblichen Verdächtigen stammt: Nokia (mit dem tollen 3250, Motorola/Apple (mit dem enttäuschenden Rokr), Sony-Ericsson (mit dem leicht flippigen Walkman-Handy W550i) oder Samsung (mit dem leicht abgehobenen SGH-E860v - mit Schiebemechanismus).

Und nun auch noch "Toshi". Von all den Musik-Handys ähnelt das TS 803 noch am ehesten einem MP3-Player. Auf eine Mini-SD-Karte mit 512 Megabyte passen 100 bis 140 Songs. Für den Weg zur Schule reicht das dicke; und Videos nimmt es auch auf; und eine Kamera ist zusätzlich mit dabei; und UMTS kann es auch; und, und, und. Nun, alles böhmische Dörfer für Mama. Die sehnt sich garantiert nach den Zeiten zurück, als sich ihr Enkel noch mit Lego Duplo zufrieden gab.

Und von wegen Teufelswerk, jetzt drehen wir den Spieß um: Sie bekommt zu Weihnachten ein seniorentaugliches Handy. Eines ohne Kamera, MP3-Player, UMTS, MMS und so weiter. Einfach ein Ding zum Telefonieren. Aber - gibt es so etwas überhaupt noch?

Info-Blog zu RFID

von olivergassner am 27.09.05

Das RiFID-Blog informiert zur RFID-Chip-Technik und den sozialen 'Nebenwirkungen'.

Echt "cordless" - Übers Wireless LAN Radio hören

von Bernd Reder am 26.09.05

Als vor kurzem ein Kollege mit dem Wort "Roku" daherkam, musste ich an Sushi denken. Na ja, ist zwar falsch, aber so ganz falsch auch wieder nicht. Denn das Wort kommt aus dem Japanischen und bedeutet "sechs" - die sechste Firma, die der Kalifornier Anthony Wood gegründet hat. Na gut, so lecker wie Sushi sieht das Soundbridge Radio von Roku nicht aus. Ganz im Gegensatz zu den Soundbridge Network Playern - coole MP3-Player, die sich über ein Wireless LAN Musik von einem Rechner holen und überall abspielen, wo der User möchte - so weit das WLAN reicht.

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Dafür bringt die Radio-Version der Soundbridge die zig Tausend Internet-Radiostationen ins Haus, die es mittlerweile draußen gibt, ebenfalls über das Funknetz. Zum Musikhören muss nicht einmal der Rechner laufen. Das Gerät klinkt sich direkt über den WLAN-Router ins Internet ein. Genial! Endlich mal eine Alternative zum drögen Bayern-3-/Antenne-Bayern/Radio-Charivari-/Radio-Arabella-Einheitsbrei, der einem hier in München das Leben vergällt. Statt dessen Blues von der Antarktis-Radiostation A.N.E.T. oder brasilianischer Rock von Radio Click.

Übrigens: Mit dem Radio Locator könnt ihr Internet-Radiostationen in allen Ländern aufspüren. Die Benutzeroberfläche ist zwar ein wenig dröge, aber es funktioniert.

Für Zocker und Bürokämpfer: der Gaming Pen

von Bernd Reder am 23.09.05

Lust auf ein wenig Abwechslung, während Kollege Schulz gerade die 52. Folie seiner Powerpoint-Präsentation auflegt? Dann greifen Sie doch zum Zocker-Stift, besser gesagt dem Poker, Black Jack oder Spots Pen.

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Die Stifte sind mit einem LCD-Bildschirm bestückt, auf dem Sie nach Herzenslust ihre virtuellen Euros beim Zocken verjubeln können. Nun, so ganz haben die Entwickler die Realitäten im Office War allerdings nicht im Auge gehabt. Denn die Pens produzieren auch die passenden Geräusche. Es macht also "klingklingkling", wenn Sie den Jackpot knacken. Leider lässt sich der Sound auch nicht ausschalten. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Pen-Designer das bei der nächsten Version ihres Spielzeugs berücksichtigen werden.

Via Joe, den bloggenden Anästhesisten

Virtuelle Seuche

von olivergassner am 23.09.05

In der Online-Spielewelt 'World of Warcraft' ist offenbar eine Seuche ausgebrochen, die sowohl Spieler als auch computergesteuerte Figuren 'befällt' und zum Teil unmittelbar umbringt. Die im Blogeintrag Zul’Gurub-Epidemie im WOW-Blog erwähnte 'Reparatur' scheint bisher nur teilweise erfolgreich zu sein.

Tolle Jobs

von olivergassner am 23.09.05

Fit beim Thema Transferrubelverkehr oder Doppelbesteuerungsproblemen im pazifisch-kanadischen Raum? blasebalg hat da ein paar Tipps für Sie (Also mich würde mir schon mal ein spannendes Hobby suchen. Von wegen Ausgleich.)

Der Marathon-Player aus Japan - woher auch sonst?

von Bernd Reder am 23.09.05

Dustin Hofmann rennt und rennt und rennt, denn der böse Nazi (Sir Laurence Olivier) will ihm an die Zähne und andere edle Teile. Auch wenn er schon uralt ist (aus dem Jahr 1976), bekomme ich beim Marathon Man immer noch eine Gänsehaut. Kein Wunder, bei den Szenen, in denen der "Böse" (Olivier) dem "Guten" (Hoffman) mit einem Zahnarztbohrer zum Reden bringen will - igittigitt!

Aber Marathon finde ich gut. Zwar schaffe ich bislang nur die halbe Distanz, sprich 21 Kilometer, aber das mit den 42 km wird schon noch. Das Problem: Die stundenlangen Trainingsläufe am Wochenende sind ohne Musik nicht auszuhalten. Nur, meine MP3-Player sind batterie- oder akkutechnisch meist etwas schwach auf der Brust. Wenn man einmal vergisst, vor dem Antraben den Ladezustand der Batterie zu checken, kann es schon mal passieren, dass bei Kilometer 4,7 das gute Teil mangels "Saft" den Dienst quittiert. Und das heißt dann, die nächste Stunde mit lustigem Vogelgezwitscher, Hundegebell und dem eigenen Keuchen zubringen.

Für Marathon-Frauen und -Männer hat nun JVC eine Lösung: den XA-HD500.


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Dieser Player sieht zwar nicht gerade spektakulär aus, er hält aber angeblich 30 Stunden lang durch. Das soll Weltrekord sein, sagt JVC. Und er speichert auf seiner 6-Gigabyte-Platte mehr als 1000 Songs. Das müsste selbst für meine superlangen Trainingsläufe von zwei Stunden reichen. Der Haken dabei: Der XA-HD500 kommt erst im November auf den Markt. Im November! Dem Traummonat jedes Läufers: nass, erste Schneeschauer, eisiger Wind. Das habt ihr ja gut hinbekommen, ihr JVCs!

DAS ist ein richtiger Game Boy, nein Game Man

von Bernd Reder am 22.09.05

Jungs, werft eure lächerlichen Nintendo Game Boys weg. Hier kommt der Game Man: 90 Zentimeter groß, 45 Kilogramm schwer und 500 Dollar teuer.

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Zusammengebastelt hat ihn Jeff Hermann, ein amerikanischer Student. Der Game Man war eine Seminararbeit. Mann, wenn ich da an meine drögen Arbeiten an der Uni zurückdenke!

Via Kotaku

Harter Stahl in zarten Händen

von olivergassner am 22.09.05

Lyssa ist von heute bis Montag Gastbloggerin beim iaablog.

Das dürfte lustig werden.

Homöopathisches T-Shirt

von olivergassner am 22.09.05

Früher gab es den Witz (ganz ganz früher): "Möchten Sie Ihr Östrogen in Pillenform oder in Kalbfleischform?"

Wir sind jetzt etwas weiter, jetzt soll es Klamotten geben, die homöopathische Medikamente enthalten.

Ist doch mal was anderes - statt purer Chemie.

via runtimeerror

Sex der vier Elemente

von olivergassner am 22.09.05

Was beim Spontan-Okkultisieren rauskommt, das kann, aber muss nicht schlechter sein, als das, was erst 4000 Jahre abhängen muss. Man lese: "Sex & die 4 Elemente" bei Eskorte fragile

Type Tester

von olivergassner am 22.09.05

Der Typetester erlaubt den Vergleich von Schriften auf dem Bildschirm. So was ist nicht nur für den Profi-Webdesigner praktisch. Denn er erlaubt auch dem Mac-Nutzer einen Blick auf die Schrift, die am PC angezeigt würde und umgekehrt. Prädikat: nützlich.

via sofa

Vorsicht IQ

von olivergassner am 21.09.05

Klar ist man immer besser als die Leute, die in Quizshows auftreten. Falls nicht: Hier ein paar einfachere Fragen, bei denen man, wie man sieht, schon einmal falsch liegen kann. Die dämlichsten Antworten bei Günther Jauch & Co.

Was kostet eine Webseite?

von olivergassner am 21.09.05

Das wird man ja immer mal gefragt: "Was kostet eigentlich so eine Webseite?"
Jetzt wissen wir es: 1 Million Dollar.

Der 'Macher' verdient sich damit sein Studium.

via akadeMix: Eine Million mit einer Homepage

Vorletzer!

von olivergassner am 21.09.05

Im Jahr 2006 bloggt auch die letzte Zeitung (Remember? Druckerschwärze auf dünnen toten Bäumen?) Wer will Letzter sein? Die Frangfuddä Rundschau jedenfalls nicht: FR [blog]

Ein Subwoofer in meinem Kopf

von Bernd Reder am 21.09.05

Stimmt schon, die Ohrhörer, die den meisten MP3-Playern beiliegen, klingen ein wenig dünn. Statt eines satten Basses kommt da nur ein asthmatisches Hüsteln rüber. Also weg damit, und her mit den "Ear Subs" von Headbanger Audio. In der Tat: Selbst einen schwer Hardrock-geschädigten wie mich hebt der Sound der Dinger aus dem Sessel. Und das will bei meinem Gehör etwas heißen.


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Der Trick: Die Jungs von Headbanger haben in ihre Gadgets einen elektronischen Subwoofer eingebaut. Und der tobt dann im Kopf des Musikfreundes, egal, ob da der Hip-Hopper vom Dienst oder Alt-Punker Mozart ihr Unwesen treiben.

Ein Tipp: Die Ear Subs am besten mit einem bösen "Finger-weg-Fluch" belegen. Denn erst nach gutem Zureden ("Die neue Nvidia-Grafikkarte kaufst du sonst von deinem Taschengeld!") rückte ein junger, aufstrebender Online-Gaming-Profi in unserer Wohngemeinschaft das Ding wieder heraus. Ist mir doch egal, dass der Sound bei World of Warcraft mit den Ear Subs noch besser herüberkommt.

Mach den Doppel-Looping im Wohnzimmer

von Bernd Reder am 21.09.05

Wir Menschen sind verspielt, vor allem Männer. Ein beliebtes Spiel besteht darin, während eines besonders öden Meetings oder einer ätzenden Pressekonferenz den vorhandenen Papiervorrat, sprich Pressemitteilungen, Marketing-Blabla-Unterlagen et cetera, einer sinnvollen Verwendung zuzuführen. Dazu zählt neben dem Skizzieren der/des Vortragenden das Falten von Papierfliegern. Der Nachteil: Nur Experten bekommen Modelle hin, die sanft durch den Raum gleiten. In der Regel kommen bei den Versuchen Gebilde heraus, die sich durch eine ausprägte Neigung zum Crashen auszeichnen.


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Was tun? Die Papiervorräte keiner sinnvollen Nutzung zuführen, sondern zum Butterfly Wohnzimmer-Flieger von Plantraco greifen, dem angeblich kleinsten fernlenkbaren Flugzeug der Welt. Es ist ganze 3,6 Gramm schwer, wird von einem Propeller angetrieben und lässt sich mit einer Funkfernbedienung steuern. Ob im Meeting-Raum, Büro oder im Wohnzimmer zu Hause - mit dem Butterfly können Sie überall Roter Baron spielen.

Damit Sie das zarte Gebilde nicht gleich beim Erstflug verschrotten, legt Plantraco eine Simulations-Software bei. Mit der lernen Sie am PC, wie man den Butterfly fliegt. Ein wenig störend ist der Preis von 240 Dollar. Das hat mich dazu bewogen, es doch erst einmal mit verfeinerten Modellen aus Papier zu versuchen. Hier ein paar Links für Papier-Jet-Piloten in spe:

Physikalische Grundlagen von Papierfliegern

Eine Bauanleitung für den angeblich besten Papierflieger der Welt

Für den ambitionierten Bastler eine Anleitung zum Bau eines Styropor-Jets


Und hier noch der Konstruktionsplan eines Hochleistungs-Papierseglers

Neues Open-Office-Paket

von olivergassner am 21.09.05

OpenOffice 1.1.5 ist erschienen und bietet eine frische - und kostenlose - Alternative zu Word, Excel und Co. Experimentelle Gemüter können auch zur Beta-Version von Office 2.0 greifen und schauen, was die Zukunft bringt.

Das Internet ist....

von olivergassner am 20.09.05

TDSL-Stolperfalle

von olivergassner am 20.09.05

Eine Abrechnungs-Stolperfalle beim Wechseln von T-DSL 3000 nach 6000 hat der /brainfish gefunden.

Wir wollen IRCen!

von olivergassner am 20.09.05

Warum Chaträume besser als IM sind erklärt NiSi.

NiSi, ein Tipp für dich: #joiito auf irc.feenode.net ;)

Du kommst hier nicht rein!

von Bernd Reder am 20.09.05

Oh, wie uncool: Da wird mittlerweile fast jeder Kleinstwagen mit einem Funk-Schlüssel ausgeliefert; zack, einmal drauf drücken, und schon sind Türen und Kofferraum offen. Und zu Hause, vor der Wohnungstür, oder im Büro? Dort herrscht noch das frühe Mittelalter, sprich der gute alte Schlüssel ist nicht tot zu kriegen. Nebenbei bemerkt: Wie so ein altbackenes Sicherheitsschloss funktioniert, erklärt Maus, ja "die" Maus vom Westdeutschen Rundfunk.

Echte "Geeks" kommen dagegen nicht am RFID Digital Door Lock vorbei.

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RFID steht für Radio Frequency Identification, also winzig kleine Funk-Chips, die sich programmieren lassen. In das Schloss und den IC programmiert der User beim RFID Lock eine PIN seiner Wahl ein. Und schon öffnen sich Tür und Tor, wenn man einen Schlüsselanhänger oder eine Keycard mit dem Chip am Schloss vorbeizieht.

Ja, ich weiß, welche Frage jetzt kommt: "Und was ist, wenn ich den Chip oder die Karte verliere?" Nein, dann stehen Sie nicht so blöde da wie bei einem normalen Schloss: kein Herumfummeln mit der Scheckkarte; das klappt ja eh meistens nur in Filmen; kein sündteurer Schlüsseldienst; keine Nacht auf Nachbars Couch. Sie geben Ihre PIN einfach auf einem Touch Pad ein, und drin sind Sie. Allerdings: Wenn ich, als ausgemachter Experte in handwerklichen Dingen, mir die Einbauanleitung angucke, wir mir leicht übel. Okay, vielleicht tut es das antiquierte Schlüsselchen doch noch eine Weile.


Thanks, Think Geek!

DHL-Odyssee

von olivergassner am 20.09.05

Die wilde Odyssee eines DHL-Pakets beschreibt companice.


Gebt mir meine Vespa wieder!

von olivergassner am 19.09.05

"Man hätte die Vespa damals nicht verkaufen sollen", meinte meine Mutter kürzlich. Immerhin 20 Jahre nach deren Verkauf.

Wie attraktiv Vespas sind, erfahren wir auch bei Bernd Röthlingshöfer, der einen originellen 'Real Life'-Werbespot beschreibt.

Lazy Monday Games

von Bernd Reder am 19.09.05

Montage habe es in sich, und dieser ganz besonders: Einen Artikel zum spannenden Thema "IT-Security" abliefern; Rechnungen schreiben (gähn); auf die nervtötenden E-Mails eines doofen Ebay-Käufers antworten (Ich hätte den Athlon-Prozessor samt Mainboard besser aus dem Fenster geworfen als das Zeug zu versteigern). Kurzum: Ich brauche etwas, um mich von den ernsten Dingen des Lebens abzulenken.

Nein, heute bitte keine Musik; nein, auch kein Film; dann lieber ein Spielchen zwischendurch, etwa ein kleines unschuldiges Flash-Game auf Ebaums World: Wenn's nicht gut läuft, vielleicht ein paar Kätzchen durch die Gegend ballern, mit Kitten Cannon.

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Oder sich al kleiner Fisch nicht von großen Biestern fressen lassen. Wie gesagt, erwartet keine Hyper-Games in 3D; aber gerade richtig für Tage wie diese. :-(

Pamela ist jetzt ein Roboter

von Bernd Reder am 19.09.05

Ist ja schon eine ganze Weile her: vor 15 Jahren Jahren flimmerte die erste Folge von Bay Watch in Deutschland Wohnzimmer. Welche Dame hätte sich damals nicht gerne von Strahlemann Mitch Buchannon alias David Hasselhoff aus den Fluten vor Malibu retten lassen? Oder von C. J. Parker alias Pamela Anderson, damals mit extrem beeindruckender Silikon-Oberweite?

Heute dagegen geht es sehr viel nüchterner zu, wie der diesjährige Braun Design-Preis belegt. Von wegen in den Armen einer blonden Schönheit aufwachen, wenn man(n) zu viel Wasser geschluckt hat. Jetzt eilt eine Roboter-Rettungsboje zu Hilfe. Mit seiner Rescue Buoy hat schwedische Designer Jens Andersson in diesem Jahr den ersten Preis gewonnen.

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Der Roboter-Retter ist mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, das heißt, er erkennt, wenn jemand in ernsthaften Schwierigkeiten ist und alarmiert dann die Rettungswacht (also doch noch eine Chance für die Mädels und Jungs von Bay Watch?). Dann manövriert die Boje zum Delinquenten hin und nimmt ihn in ihre Kunststoffarme (nein, doch nichts mit Pamela).Wirklich toll, diese Boje, und so nützlich. Aber Pamela wäre mir offen gestanden lieber!

Na endlich - die mobile Xbox

von Bernd Reder am 16.09.05

Wow, die Jungs vom Mobile Magazine haben sich selbst übertroffen. Das "Traum-Gadget" des Monats ist eine portable Version der Xbox von Microsoft - die Xbox Velocity.


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Hier ein paar Details des coolen Teils:

ein superhelles Display, das im aufklappbaren Deckel versteckt ist;

ein Slot für SD-Speicherkarten mit zig Gigabyte;

natürlich ein Wireless-LAN-Adatper fürs Internet oder das Gaming zu zweit, dritt, viert;

ein Touchpad, das Du nur streicheln musst, um einen Film zu starten oder den Sound zu steuern;

und das Ganze für sagenhafte 249 Dollar.

Wer will denn da noch eine PSP? Schade, dass die Xbox Velocity leider nur ein (Wunsch-)Traum ist. Aber seid standhaft und lasset die Hoffnung nicht fahren. Vielleicht haben Mr. Gates und seine Mannen ein Einsehen - wenn sie mit dem Herumbasteln an ihrem Windows Vista fertig sind.

Groovy - die Küche als Infotainment-Center

von Bernd Reder am 15.09.05

Die von Sony hielt ganze zehn Monate durch. Dann mochte sie keine CDs mehr abspielen. Die von Yamaha schlägt sich bislang wacker. Offenbar ist eine Küche für HiFi-Anlagen kein besonders zuträgliches Ambiente. Vor allem dann, wenn der Home-Office-Krieger mal eben schnell für Sohnemann ein Mittagsmahl fabriziert. Da wabern nun einmal hin und wieder Rauch- und Fettschwaden durch den Raum, wenn rtwas anschmort. Das mögen die sensiblen Geräte offenkundig nicht. Und dann die Sache mit dem Internet-Zugang: Erst ins Büro gehen und das Rezept für die Lachs-Quiche auf den Bildschirm holen, es ausdrucken, anschließend damit in die Küche marschieren und loslegen. Wie umständlich!

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Dabei geht es doch anders, wie Dacor beweist. Das "Kitchen Entertainment Center" lässt das Herz jeder Hausfrau - und natürlich jedes Hausmanns - höher schlagen: TV-Gerät, DVD- und CD-Player, UKW-Radio und Internet-Zugang - alles ist drin. Besonders cool: Der LCD-Bildschirm wird bei Bedarf heruntergeklappt und lässt sich in alle Richtungen drehen. So können Sie Ihre Gäste gleich nach dem Essen mit den Fotos vom letzten Urlaub beglücken. Bedienen lässt sich das Center über Tastatur und Fernbedienung (beider abwaschbar!), oder durch Tippen auf den Bildschirm. Genau das Richtige für den "Home Chef", wie Dacor schreibt. Also, ihr lieben Bulthaups, Bauknechts oder Allmilmös, nehmt euch einmal ein Beispiel daran! Wir "Home Chefs" wollen mehr als Hightech-Herde oder Design-Mikrowellen.

Nie mehr nasse Wäsche: Die intelligente Klammer

von Bernd Reder am 15.09.05

Passend zur aktuellen Wetterlage, hier ein Utensil, mit dem auch ein durchschnittlich begabter Hausmann zurande kommt: die intelligente Wäscheklammer. Sie macht mit einem Albtraum Schluss, der uns fast täglich plagt: Wäsche, die nie trocken wird, dank Nässe von oben. Denn wer den Wäscheständer auf den Balkon oder in den Garten stellt, weiß spätestens seit diesem Sommer, was dann passiert: Einmal kurz plitsch-platsch, und schon geht das Trocknen von vorne los.

Nicht so, wenn Sie intelligente Klammern einsetzen. Erfunden hat sie Oliver MacCarthy, ein Designer aus Birmingham (England). Zusammen mit ihren Kollegen wird die Klammer in einer Art Basisstation aufbewahrt, draußen an der Wäscheleine.


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Der Clou dabei: die Station ermittelt anhand des Luftdrucks und der Feuchtigkeit, ob eine Regenfront oder ein Gewitter im Anzug ist. Und wenn Sie dann unvernünftiger Weise trotzdem Ihre Wäsche aufhängen möchten, verweigern die Klammern den Dienst. Sie lassen sich einfach nicht mehr öffnen. Auf diese Weise bewahrt die Klammer Sie vor dummen Aktionen, und gleichzeitig wissen Sie "Oh, es wird bald regnen". Cool, oder?

Google-Werbung ist überall

von olivergassner am 14.09.05

Google FadSense ist ein Fake, eine Parodie.

Aber wer würde nicht gern für einen ordentlichen Rabatt auf Jeans-Popos oder Sneakers passende Werbung herumtragen?

via companice

Adieu, Blech und Plastik

von Bernd Reder am 14.09.05

Mein erster PC, den ich anno 1986 erstand, wog etwa einen halben Zentner. Schuld daran war das Gehäuse. Es bestand aus solidem fingerdickem Blech und hätte vermutlich dem Beschuss mit einer Panzerfaust standgehalten. Und heute? Merkwürdige Mixturen aus Dünnblech und Billig-Plastik. Nein, das ist nichts für den PC-Veteranen. Der greift lieber zu edleren Stoffen, etwa Mahagoni oder Stein, wie sie das Holzkontor anbietet.

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Am besten gefallen mir jedoch die Kunstwerke des russischen Künstlers Wsjewolod (hoffentlich habe ich das richtig transkribiert ;-). Er verwandelt den Rechenknecht im wahrsten Sinne des Wortes in ein Schmuckkästlein. Selbst die Cordless-Notebook-Maus von Logitech hat er "holzifiziert".

Aber auch Liebhaber von Ikea & Co kommen nicht zu kurz. Denn aus dem Land der Elche und Volvos stammt Swedx. Die Schweden packen nicht nur Monitor, Tastatur und Maus in ein hölzernes Gewand. Wer möchte, kann sich dazu einen passenden Flachbild-Fernseher bestellen - in dezentem Holzrahmen mit dazu passendem Standfuß. Und das Ganze womöglich noch auf der TV-Bank Ivar? Nee Leute, das wäre mir denn doch ein wenig zu viel "Natur".

Ohne Worte

von olivergassner am 13.09.05

Wir sind sprachos und zitieren:

"Magazin 'Rosenkrieg' für Scheidungswillige
Am 29. September versucht sich der Verlag Lutz von Gratkowski, Kaufering mit einer neuen Zeitschrift für in Scheidung befindliche Partner."

Wie wäre es mit einem Magazin für Essgestörte, Autoaggressive und Suizidale?

via Resistance is futile

Den iPod bayrisch-korrekt aufs Oktoberfest mitnehmen

von Bernd Reder am 13.09.05

Der Countdown läuft: Am kommenden Samstag wird Münchens Oberbürgermeister Christian Ude um Punkt 12 Uhr vor versammelter Prominenz im Schottenhamel-Zelt wieder ein fröhliches "Ozapft is" ins Mikrofon schmettern, und dann startet das "Große Saufen" - nein, natürlich das Oktoberfest. Mal abgesehen von merk- und denkwürdigen Utensilien wie dem Wiesn-Freundschaftsring (nur 4 Euro) oder dem Dirndl-Shirt (15 Euro) gehört natürlich auch der iPod zur Grundausstattung des Wiesn-Besuchers.

Doch Vorsicht, ihr Preissn, Italiener, Amis, Australier und andere Ausländer da draußen! Wenn ihr schon ein Gerät, entwickelt in USA, gefertigt irgendwo in Fernost, in ein bayerisches Bierzelt mitschleppen müsst, dann wenigstens in der richtigen Verpackung: dem iPod-Pulli im Edelweiß-Look aus "hochwertigem Wollfilz", wie Hersteller Pull-i verlauten lässt.

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Na, dann kann ja nichts mehr schief gehen. Vorausgesetzt, auf dem iPod ist die richtige Musik drauf. Wie wäre es mit der Königlich-Bayerischen Blasmusik (für 14,50 Euro) oder Takeo Ischi, dem jodelnden Japaner? Also, Madeln und Buam, auf geht's!

Phonetagging und Musik

von olivergassner am 12.09.05

Wer kennt das Problem nicht: Man hört ein Lied im Radio, eventuell ist man nicht mal zu Hause, und der vermaledeite Ansager verrät schon wieder nicht, wie das Ding heißt, oder die Band, oder beides - weil nämlich alle anderen das schon längst wissen, oder das Lied uralt ist oder von einem No-Name-Künstler stammt.

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Für ein momentan noch internes BBC-Projekt hat ein Team von Programmieren jetzt die Lösung für das Problem geschaffen - und noch mehr gemacht.

Stufe 1:
Wenn man ein Lied hört, das einem gefällt, schickt man ein X per SMS an eine Kurzwahl des Senders. Später kann man durch Eingabe seiner Handynummer auf einer Website wieder herausfinden, was man da gehört hat.

Stufe 2:
Außer dem X kann man auch noch so etwas angeben wie "super cool hot jazz rock" oder "rock black metal", also das, was man heutzutage als 'Tags' (sprich: Tähgs) bezeichnet, oder was bei Google Mail 'Label' heißt: zusätzliche Informationen zu einem Gegenstand, die einem helfen, ihn in einer Datensammlung wieder zu finden.

Nun hat man nicht nur eine schöne, nach Kategorien sortierte Sammlung seiner Songs, man sieht auch, was andere mit diesem Tag versehen haben oder welche anderen Tags sie benutzen ('cute teenie boy group'). So lassen sich neue Interpreten und Lieder aufspüren -und natürlich kaufen, kaufen, kaufen!

Stufe 3:
Man kann der Tag-SMS auch 'Sterne' mitgeben: 1*, 2* bis 5*. So erstellt das System nicht nur eine Hitparade aller Titel, sondern auch eine für getaggte Untergruppen - etwa eine Black-Metal-Indie-Jazz-Hitparade.

Und langsam wird auch klar, warum der Originalartikel, in dem einer der Macher vorstellt, was sie da gebaut haben, 'Radio neu erfinden' heißt. Denn ein solches System hat nicht nur einen Mehrwert für die Fans, sondern auch für den Sender. Denn der erfährt auf diese Weise, was die Leute wirklich hören wollen.

Jetzt fehlt nur noch eines: Ein Mechanismus zum Killen von Ohrwürmern :-).

Der Originalartikel: Reinventing Radio

Ich habe auch ein "Rokr"

von Bernd Reder am 12.09.05

Viel Lärm um nichts? Sieht fast danach aus. Das so sehnlichst erwartete Musik-Handy von iPod-Erfinder Apple und Motorola hat offenkundig extrem wenig Gene von Apple mitbekommen.

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Wie das Foto zeigt (sorry, ich bin kein Starfotograf), ist "Rokr" schlichtweg ein Motorola E398. Das hat einen MP3-Player, gibt es aber schon seit einem Jahr; solange habe ich zumindest meines. Und was ist neu? Die iPod-Software, die Apple und Motorola dem E398, pardon "Rokr", aufgepfropft haben. Somit habe ich - fast - auch ein "Rokr". Fehlt nur noch eine geringfügige Modifikation der Software. Mal sehen, ob nicht im Internet bald passende Hacks auftauchen. Kurzum, Mister Jobs, die Sache mit dem Rokr war kein Geniestreich. Lassen Sie sich doch beim nächsten iPod-Handy etwas Besseres einfallen. Vielleicht unternehmen Sie ja mal einen Versuch mit Nokia oder einem der agilen Anbieter aus Fernost, etwa Samsung. Jedenfalls bitte nicht wieder so ein Ding, das mit einem iPod so viel zu tun hat wie Angie Merkel mit Heidi Klum.

Kabel weg oder Scheidung

von Bernd Reder am 09.09.05

Ich habe es schon einmal erwähnt: das Projekt "Living Room". Es hält derzeit Familie Reder in Atem. Die Dame des Hauses hat ein detailliertes Konzept für ein neu gestaltetes Hightech-Wohnzimmer erarbeitet. Derzeitiger Stand nach diversen Meetings: Sie kriegt ihre Edelsessel, den sündteuren Schrank (na, da reden wir vielleicht doch noch mal drüber) und genügend Raum für Kunstgegenstände aller Art; dafür darf sogar ein PC ins Wohnzimmer (die Windows XP Media Center Edition lässt grüßen).

So weit, so gut? Nein, nicht gut, denn "Außerdem will ich keine Kabel mehr sehen, die quer durchs Wohnzimmer laufen", heißt es kategorisch. Das ist dumm, denn eine Surround-Anlage hat nun einmal Rear Speaker. Und die sind über Kabel mit dem A/V-Verstärker verbunden. Bislang konnte ich mich immer mit dem Hinweis herauswinden, ich würde wieder einmal ein Surround-Boxensystem (dauer-)testen. Aber nun wird es kritisch: Entweder eine Anlage mit Kabeln, dann Ehekrach oder Scheidung - oder keine Kabel, dann kein Raumklang. Und nachträglich Kabelkanäle in die Wand schlagen? Dann auch Scheidung, heißt es.

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Aber was sehe ich da? Das brandneue Logitech Z-5450 Digital - ein 5.1.-Lautsprecher-Set, bei dem die rückwärtigen Systeme über Funk angebunden sind. Also: keine Kabel, und trotzdem richtiges Heimkino. Und das Ganze für 480 Euro. Im Vergleich zu den Edelsesseln und dem Designer-Schrank ist das ein Klacks. Also auf zum nächsten "Living Room"-Meeting!

>> Technoskop: Alpha-Bravo an die Nachhut

Glasfaser mit 50 mbit-Internet

von olivergassner am 09.09.05

Die Deutsche Telekom will bis 2006 zehn Städte mit 50 mbit Glasfaser versorgen. Bis 2007 sollen 50 Städte angebunden werden. Wir fragen uns, ob die multimedialen Inhalte, die durch die breitbandigen Leitungen geschleust werden sollen, auch der Platten- und Filmindustrie gefallen werden...

via Ossi Urchs

Mini-Designerstühle

von olivergassner am 09.09.05

Wer eine Einrichtung für sein neues Büro kaufen will, aber kein Geld mehr für Designerstühle hat, der kann auch die Hartz-IV-Variante auswählen: Designer-Stuhl-Mini-Modelle.

via beissholz/nisi

Das iTunes-Handy

von olivergassner am 09.09.05

Das iTunes-Handy entlastet uns massiv: endlich nicht mehr Handy und iPod schleppen. Es ist ein "Motorola Rockr E1" mit (erweiterbarem) 512 MB Speicher (ca. 100 Songs). Ohne Vertrag soll es knapp unter 400 Euro kosten.

via netzwelt.de

Bier spendieren per SMS

von olivergassner am 08.09.05

Bei Buy Me a Drink kann man Besuchern der Pubkette Corney & Barrow einen Drink ausgeben. Und zwar per SMS. Der 'beschenkte' muss dann nur sein Handy an der Bar vorzeigen. Elegant.

via akademix

Fluthilfe für Windows-Nutzer

von olivergassner am 08.09.05

Will ein US-Flutopfer sich, nachdem und falls es sich denn in Sicherheit gebracht hat, online für Nothilfe registrieren, so sollte es besser einen Internet Explorer Version 6.0 oder höher bereithalten. Andere Browser werden nur akzeptiert, wenn man dem Website vorgaukelt, sie seien ein Microsoft-Programm.

Na, man kann bei der "Federal Emergengy Management Agency" ja auch anrufen.

via BoingBoing

Das duftige Handy für "Sie"

von Bernd Reder am 07.09.05

Wie sieht das ideale Handy für die Frau von heute aus? Ein paar Ideen hätte ich da schon: Es sollte ein stoß- und wasserfestes Gummigehäuse besitzen, damit es nicht gleich kaputt geht, wenn es beim Herumkramen in der Handtasche herauspurzelt. Gut wäre auch ein Warnsignal wie "Schalte mich bitte ein", wenn das Telefon morgens wieder einmal schnell in besagte Handtasche geworfen wird. Und ganz wichtig: ein Akku-Ladegerät mit integriertem GPS-System oder einem Piepser. Das verhindert Panikattacken, wenn der Akku leer und das Ladegerät wie immer unauffindbar ist. Aber nein, was sehe ich da auf dem Stand von Samsung auf der IFA? Ein zartes Gebilde, ganz in Lavendel oder Bleu namens SGH-E530 (welch prosaischer Name für ein solches Kunstwerk, liebe Samsungs!).

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Keine Spur von den genannten sinnvollen Funktionen. Dafür 80 Megabyte Speicher, damit "Sie" ihren Freundinnen gleich das ganze Fotoalbum vom letzten Urlaub präsentieren kann. Ganz zu schweigen von geradezu lebensnotwendigen Dingen wie einem Kalorienzähler oder einem Programm, das Biorhythmus und Dufttypen anzeigt - sehr hilfreich, wenn wieder einmal ein Abstecher ins Fitness-Studio oder die Parfümerie angesagt ist. Immerhin hat Samsung wenigstens ein Feature integriert, das auch aus Sicht eines Mannes Sinn macht: eine elektronische Einkaufsliste. Das vermindert das Risiko, dass es am Abend, kurz vor Ladenschluss, wieder einmal heißt: "Schatz, könntest du noch einmal schnell beim Supermarkt vorbeifahren. Ich hab was vergessen."

N: Suchterzeugend

von olivergassner am 07.09.05

"[E]inen nicht unerheblichen Suchtfaktor für Zwischendurch", bescheinigt Robert Basic dem Flashgame 'N'.

Man kann mit dem eingebauten Editor 'Ned' sogar eigene Levels erzeugen. Für PC, Mac, Linux und zum online spielen.

[Downloads]

Wir lernen sparen - mit dem Multimedia-Alleskönner

von Bernd Reder am 06.09.05

Da sitze ich nun vor meinem Röhren-Fernseher und bekomme auf fast allen Fernsehkanälen eine volle Ladung Internationale Funkausstellung ab. Die Botschaften sind klar: Ich soll meinen drei Jahre alten TV-Veteranen von Sony endlich ausmustern und mir einen schicken flachen LCD- oder Plasma-Bildschirm ins Wohnzimmer stellen - oder besser gesagt an die Wand hängen; am besten gleich einen, der für das hoch auflösende Fernsehen HDTV taugt. Und die 5.1-Surround-Anlage kann auch gleich auf den Müll, denn es gibt ja nun Systeme mit 7.1.- oder gar 8.1.-Raumklang. Und den DVD-Player, Herr Reder, schenken Sie besser mal Ihrer Oma. Denn mit dem Museumsstück können Sie ja weder Blu-Ray-Discs noch HD-DVDs abspielen - inakzeptabel!

Mir schwirrt der Kopf, und mein Geldbeutel sagt hämisch: "Nein, mein Lieber, zuerst musst du noch ein paar Euro dazu verdienen, wenn du dir diese netten Sachen leisten möchtest." Was tun? Na ganz einfach: Raum für Neu-Investitionen schaffen, indem man den Gadget-Wildwuchs zu Hause konsolidiert und Synergie-Effekte nutzt. Das funktioniert am besten, indem man ein neues Gerät anschafft, etwa den schnuckeligen Gmini 402 von Archos.

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Der ist fast so universell wie das bestens bekannte Schweizer Taschenmesser: Als Videorecorder im Miniaturformat zeichnet er Filme oder Fernsehsendungen auf, und als Camcorder bannt er Tante Lottchens Geburtstagsfete auf die Festplatte. Aber noch besser ist der Gmini als Entertainer: Er spielt Videos und Musik-Files ab und ist nebenbei eine Spielkonsole. Und im Urlaub packe ich dann noch die Bilder der Digicam auf die Harddisk.

Leider verweigern die Leute von Archos bislang beharrlich jegliche Aussagen zum Preis des guten Stücks. Aber das macht nichts; denn das Gadget ersetzt ja mindestens vier andere Geräte; das bedeutet einen Spareffekt von grob geschätzt mindestens 1500 Euro, die dann wiederum für Neuanschaffungen zur Verfügung stehen. Ist doch eine schlüssige Argumentation, oder? Die ist auch von Nöten, denn neuerdings geistern merkwürdige Begriffe durch die allabendliche Familiendiskussion, etwa Rosenthal oder Marktex. Nicht dass da jemand auf dumme Gedanken kommt!

Verliebt in ein Razr v3

von olivergassner am 06.09.05

"Ich suchte mir meine Telefone meist aus wie eine Flasche Wodka — Hauptsache, es klingelt, und man hört Stimmen", schreibt die Katze mit Wut.

Und bei ihr kann man nachlesen, wie sie sich trotzden auf den ersten Blick in ein Motorola Razr v3 verliebt hat.

Das Packstation-Lied

von olivergassner am 06.09.05

Firmensongs sind so eine Sache. Es gibt Klassiker wie das "IBM Song Book" und es gibt... Versuche, wie den Packstation Song von DHL. [Song direkt laden]

DHL-Song via argh!

Katrina auf Google Maps

von olivergassner am 06.09.05

Das Google Blog erklärt wie man bei Google Maps die Katrina-Satellitenbilder anzeigt.

Knapp:
* Zu Google Maps
* 'New Orleans' in die Suchbox eingeben
* drückt man den roten Katrina-Button, sieht man die Bilder. 'Satellite' bringt die Vergangenheit zurück.

via sofa

Schießbefehl auf Raubkopierer?

von olivergassner am 06.09.05

"Eine Industrie, die es schafft, dass die Forderung nach der Erschießung von Musiktauschern nicht binnen Sekunden als Satire aufgefasst wird, ist eine Bedrohung für das, was wir Zivilisation nennen", sagt der Blogger Mathias Schindler und machte einen Test mit einer Falschmeldung.

Leider hielten manche der Angesprochenen so etwas durchaus für möglich.

Keine Kompromisse: Die Heimkinoanlage für 900.000 Euro

von Bernd Reder am 06.09.05

Endlich ist sie da, meine Chance: Die Dame des Hauses hat beschlossen, dass das Wohnzimmer einer grundlegenden Erneuerung bedarf. Raus mit dem Sesseln, der Vitrine, dem Couch-Tisch, dem Sideboard - alles in Schwarz. Her mit einem hellen, luftig-lockeren Ambiente, das an die Sonne in der Toskana oder Südfrankreich erinnert. Und natürlich auch "Raus mit deinen verschrammten alten Lautsprecher-Boxen, dem SACD-Player, dem Verstärker und den anderen Dingern - die passen nicht mehr!". Klar, die "Dinger" sind ja auch in ehemals trendigem Schwarz gehalten, das jetzt völlig out ist. Nur gut, dass ich auf der IFA in Berlin eine Alternative entdeckt habe. Eine bescheidene HiFi- und Heimkino-Anlagen, ganz in dezentem Silber, zusammengestellt von den Kollegen von Audio.

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Mit sechs Surround-Endstufen M-8000 von Accuphase, Kostenpunkt 19.000 Euro das Stück. Dazu vier Stereo-Endstufen "Evolution One" von Krell für insgesamt 100.000 Euro, flankiert von diversen Vorverstärkern, unter anderem von Lexicon und Pass für rund 81.000 Euro. Ganz wichtig: der Multifunktions-Player Unidisk 1.1 von Linn. Der spielt CDs, DVDs und Super-Audio-CDs ab. Mit 10.000 Euro ist er richtig preiswert und fügt sich, wie gesagt, mit seinem silbernen Gehäuse perfekt ins neue, lichte Ambiente ein. Nur die Hauptboxen "Grande Utopia Be" von Focal fallen etwas aus dem Rahmen. Dafür passen die sechs Sound-Skulpturen mit ihrem warmen Holzton perfekt zum Parkett. Und was soll der Geiz: die 210.000 Euro für die "Dinger" werden auch noch drin sein. Allerdings werde ich mir den Plattenspieler von Loricraft Audio für 22.000 Euro und ein paar weitere Kleinigkeiten wohl erst später beschaffen. Schließlich ist man(n) ja kein Ölscheich.

Aeon Flux: vom Anime zum Realfilm

von olivergassner am 05.09.05

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Mit viel nackter Haut und einem Nichts an Leder am Körper kämpft sich eine Frau, die nur aus Knochen, Sehnen und Oberweite zu bestehen scheint, durch hunderte von Feinden. Das Blut steht knietief, gesprochen wird - zumindest in der Anfangsphase der Serie - kein Wort. Da ein fieses Lachen, dort ein unverständlicher Fernsehkommentator, unleserliche Alien-Buchstaben huschen über den Schirm. Der Soundtrack dazu klingt eher nach Igor Stravinsky als nach üblichem Action-BummBumm. Nach 12 Minuten ist alles vorbei und endet in einer Sequenz, die eher aus drei Träumen montiert scheint als die vorhergehende Story fortsetzt.

So sah 'Aeon Flux' 1995 aus, als es auf MTV zusammen mit 'Beavis und Butthead' lief.

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Charlize Theron ist Aeon Flux im Jahr 2005. Am 2. Dezember kommt der Film in die US-Kinos. Ein Starttermin für Deutschland steht noch nicht fest.

"Wir sind in der letzen Stadt der Erde. Manche nennen sie die perfekte Gesellschaft. Aber andere wissen es besser." So beginnt der Trailer. 2011 hat eine tödliche Krankheit 99 Prozent der Erdbevölkerung ausgelöscht und die Überlebenden haben sich verschanzt. Aeon Flux ist Mitglied einer Untergrundgruppe, die "im Namen der Verschwundenen für die Freiheit kämpft".

Dass es dabei nicht ohne automatische Waffen und halsbrecherische Sprünge von Hochhäusern abgeht, ist klar. Charlize trägt nicht nur etwas mehr am Leibe als ihr Anime-Vorbild - es ist eigentlich nur noch ein überdimensionaler Ausschnitt übrig - , sie ist auch eine eher abgerundete Version der recht eckigen Vorlage.

Das Ganze wirkt wie eine Montage aus Alias/Elektra, 1984, Logan's Run (1976, das 2006 als Remake wieder in die Kinos kommen soll) und Matrix. Das Ziel von Aeon: den großen Vorsitzenden der Diktatur umnieten. "Ich habe mal gelebt, jetzt hab ich nur noch eine Mission", sagt Aeon.

Und noch eine weitere Adaption ist in Vorbereitung: Aeon Flux als Serie von vier Comics bei Dark Horse, das sich offenbar auf Filmadaptationen spezialisiert hat.

Links:
- Offizieller Website
- Mehr zur MTV-Serie (die aus zwei Phasen bestand)
- Aeon Flux Anime auf VHS bei Amazon

Endlich: Die Digicam funkt

von Bernd Reder am 03.09.05

"Hat ja lange genug gedauert", kann ich als erklärter Verfechter der drahtlosen Welt nur sagen. Endlich haben auch die Digicam-Hersteller gemerkt, dass Kabel nervig sind. Ist ja auch paradox: Da hat man zu Hause ein Wireless LAN, eine Tastatur und eine Maus, die keine lästigen Kabel mehr haben, Kopfhörer (vielleicht von Logitech ;-), die über Bluetooth mit dem MP3-Player "reden" oder sogar eine Streaming Box, die Musik und Bilder über das Funknetz holt oder verteilt. Und dann stöpsle ich brav jedes Mal meine Digicam via Kabel an den USB-Port meines Rechners an. Ich hasse diese Fummelei, ich habe es satt, dauernd nach dem passenden USB-Kabel zu fahnden!

Aber jetzt hat das Cordless-Zeitalter offenbar auch bei klassischen Fotospezialisten wie Nikon Einzug gehalten: In die neuen Kompakt-Digicams der Reihe Coolpix P1 (8 Megapixel) und P2 (5 Megapixel) haben die Japaner einen WLAN-Adapter eingebaut, und zwar gleich einen, der Datenraten bis 54 Megabit pro Sekunde unterstützt (für Tekkies: Standard IEEE 802.11g).

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Na also, geht doch! Kein Herumstöpseln mehr, wenn ich die Bilder von der Kamera auf meinen Notebook, PDA oder den PC transferieren möchte. Sogar eine komplette Diashow lässt sich drahtlos auf den Fernsehbildschirm bringen: Einen passenden Adapter für die "Glotze" gibt es als Zubehör.

Und wer auf dem Flughafen oder im Coffee Shop sitzt und dort Zugriff auf ein öffentliches Wireless LAN hat, kann die Bilder sogar direkt von der Kamera an Freunde verschicken. Allerdings möchte ich das einmal gerne in der Praxis ausprobieren. Denn in den Infos von Nikon ist die Rede von "User-Profil anlegen" und ähnlichen Dingen. Das klingt nach "kompliziert" und "technische Falltüren". Also, liebe Nikons, her mit einem Testgerät.

Noch ein Tipp für den Cordless-Foto-Fan: Auch die Easyshare One von Kodak überträgt die digitalen Meisterwerke über ein Wireless-LAN.

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Aber damit das funktioniert, heißt es erst einmal eine SD-Karte mit WLAN-Funktion kaufen. Wie viel die kostet, ist noch unklar. Sie kommt erst in diesem Monat heraus.

Ich will die neue Leichtigkeit

von Bernd Reder am 02.09.05

So manches Mal beneide ich die Frauen, vor allem dann, wenn ich mich für die wilde Welt draußen rüste. Was alles im Jackett Platz finden muss: das Motorola-Handy (lebensnotwendig; macht 120 Gramm), dann der PDA von Fujitsu-Siemens (ebenfalls lebensnotwendig, aber noch einmal 210 Gramm inklusive Tasche und Speicherkarte ), der MP3-Player (vorzugsweise ein iPod mit 160 Gramm; nicht ganz lebensnotwendig) bis hin zum tollen Autoschlüssel mit Funkfernbedienung (ohne den geht nichts; immerhin 60 Gramm). Ganz zu schweigen von Kleinkram wie Headset, Stiften, Visitenkarten und so weiter. Ich komme mir vor wie ein US-Marine im Irak: voll behängt mit Gerätschaften wie ein Packesel. Und die Mädels? Die werfen alles in ihr schmuckes Handtäschchen. Also, liebe Hightech-Firmen, lasst euch etwas einfallen: Auch wir Männer mögen es soft, leicht, luftig - zumindest ab und zu. Aber es gibt ja Hoffnung: Die Jungs von Philips Polymer Vision zeigen, wo es hingeht. Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin zeigen sie den Prototypen ihres Pocket-E-Readers "Readius".

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Aufs Knöpfchen drücken, und zack - schon fährt das Gerät einen federleichten Roll-Bildschirm von 5 Zoll aus. Der ist größer als der Reader selbst mit seinen 10 x 6 x 2 Zentimetern. Weiter so, Philips! Aber bitte noch ein paar Funktionen dazu packen, etwa fürs Telefonieren, Filme ansehen, Adressen verwalten, Auto- und Haustüren öffnen und schließen, die Route zur nächst gelegenen (preiswerten!) Tankstelle oder Kneipe finden et cetera. Kann ja nicht so schwer sein, oder? Und dann drehen wir Männer euch Mädels eine lange Nase!

TV in Style

von olivergassner am 01.09.05

Salzstangen, Bier, Fernbedienung, Sport-Zeitung aus dem Hause XY - alles da. An sich kann es los gehen, aber ... irgendwas fehlt noch zum televisionären Sportvergnügen. Es ist der Kasten da vorne, der genauso aussieht, als könnte da gleich "Dornenvögel" oder "Verbotene Liebe" laufen - statt was wirklich Wichtigem.

bt_baseballtv.jpgHannspreeGlobal hätte da was: Fernseher passend zum Lieblingssport oder gar Lieblingsteam: Red Sox, NY Yankees, Golfbälle, Basketbälle, nur... sorry, keine Fußbälle. Manche der Fernseher sind wohl eher was für die Kellerbar oder den Pool, denn die Bildschirmdiagonale der kleinsten Glotzen liegt bei knapp unter 10 Inch, also rund 25 cm.

Aber der Familienrat wird der Anschaffung kaum widersprechen, gibt es doch neben der Reihe "Sport" eine namens "Fantasy" mit Batman- oder eine Winnie-Pooh-Glotze für Junior (mit größeren Schirmen). Und dann ist da noch das Modell "Style" für die designbewusste Dame des Hauses, mit noch viel größerer Mattscheibe (der Fernseher, nicht die Dame natürlich).

Meine neue "Comic Station" ist da

von Bernd Reder am 01.09.05

Nein, ich werde jetzt nicht wie tausend andere Weblogs und Newsdienste den Hype um Sonys Portable Playstation weiter anheizen. Aber trotzdem: Endlich ist sie seit heute auch bei uns in Europa zu haben. Also nichts wie her mit dem schnuckeligen Gerät. Eigentlich darf ich es ja nicht laut sagen, aber worauf ich mich mit am meisten freue? E-Books und Comics, vor allem Mangas, auf der PSP angucken. Ja, ich weiß. Bitte jetzt keine Kommentare à la "Der hat ja nicht alle Tassen im Schrank: Eine PSP als E-Book-Reader zu missbrauchen." Aber ich will eben nicht nur herumdaddeln, wenn ich auf Bahnhöfen oder Flughäfen herumsitze, sondern auch etwas Kultur zu mir nehmen.

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Das Handwerkszeug habe ich mir bereits besorgt, etwa Software, um E-Books in ein Format umzuwandeln, das die PSP versteht. Ein Tool, mit denen sich Text in JPEG-Files konvertieren lässt, findet ihr beispielsweise auf Fumi2Kick. Außerdem gibt es den Paperless Printer oder Pixie.

Und Lesestoff gibt es mittlerweile ebenfalls genügend. Hier ein paar Kostproben: Die Endzeit-Story NYC2123 (New York nach einem Tsunami), die nette Kollektion von Seven Seas oder Megatokyo. Das erste Kapitel gibt's von Eidalon kostenlos. Nicht zu vergessen das PSP Pak von Eigomanga, mit "Close Encouters" von Tsutero Shiba oder "Bleed 1.0" (Die Geschichte einer Massenvernichtungswaffe in Gestalt eines jungen Mädchens).

Wie gesagt, ich bin gerüstet, nur für eines nicht: Die Tatsache, dass ich die PSP, die ich online geordert habe, wohl nie zu Gesicht bekommen werde. Denn wie das Leben so spielt, hat Reder Junior irgendwie von der Aktion "PSP beschaffen" Wind bekommen. Und seitdem ist er merkwürdiger Weise stets dann zu Hause anzutreffen, wenn der Paketdienst vorbeikommt und die Päckchen mit Test-Gadgets und anderem Zeug abliefert. Ob das ein Zufall ist?