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August 2005

"Serenity": Rauchende Colts in Space

von olivergassner am 31.08.05

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(Standbild aus dem Trailer)

Joss Whedon ist der Mann, der uns "Buffy" und "Angel" gebracht hat. Sein anderes TV-Kind "Firefly" war nicht so langlebig. "Star Trek" wurde mal beschrieben als 'Wagentrek zu den Sternen'. "Firefly", das nur 11 Folgen alt wurde, war eher ein "Rauchende Colts" - aber aus der Sicht der "Bösen".

Auf dem Schiff "Serenity" ("Heiterkeit", wie passend) fliegt eine bunte Crew durchs All: ein abgehalfterter Priester, ein Sortiment von nach einem galaktischen Krieg versprengten Ex-Militäts, ein Arzt mit seiner Schwester, die von ihrem Heimatplaneten fliehen müssen, weil mit dem telepathischen Mädchen Menschenversuche angestellt wurden, und eine Dame, die Begleitservice auf dem obersten Preisniveau anbietet.

Beispielszene gefällig?

Kapitän Reynolds lädt eine Reihe 'Feinde' aus einem Schiff aus. Der stärkste und größte von ihnen erklärt ihm, dass ihr Boss (für den die Serenity-Crew einen Zug ausgeraubt hat) sie alle killen wird. Reynolds schubst ihn und er wird durch die noch laufende Turbine des Shuttles gezogen. Bzzt. Ooops. Danach ist der Rest der feindlichen Crew recht kooperativ.
Und im Schiff werden durchaus auch mal Rinder transportiert.

Erst auf DVD wurde die Serie richtig erfolgreich und im September startet in den USA ein Kino-Film, der heißt wie das Schiff: "Serenity". Für die Scottys unter euch: "Firefly" ist der Schiffstyp.

Wenn der Film nur einen Teil von dem hält, was die Serie versprochen hat und der Trailer zeigt, wird es ein Spaß, den sich nicht nur SF-Fans gönnen sollten. Und im Idealfall kommt die Serie wieder.

Bei der Promotion des Films ist man übrigens recht ungewöhnliche Wege gegangen: Es gab schon im Frühjahr Vorschauen mit unfertigen Versionen des Films, um die Mundpropagaganda anzuheizen.

Links:
* 'Serenity' bei IMDB
* 'Firefly' bei IMDB
* Trailer 'Serenity'
* DVD der Serie bei Amazon
* Offizieller Serenity-Website

Den Lieblingsfeind in den Wahnsinn treiben - mit dem Mind Molester

von Bernd Reder am 31.08.05

Das Klima in deutschen Büros ist erheblich rauer geworden. Kein Wunder, denn der Kampf um den Arbeitsplatz erfordert nun einmal spezielle Methoden. Da genügt es nicht mehr, den Konkurrenten beim Abteilungs-Meeting durch eine grandiose Powerpoint-Präsentation auszubremsen oder sich in der Kantine immer zum Chef an den Tisch zu setzen und zu schleimen. Scheuen Sie sich nicht, auch schwere Geschütze aufzufahren, etwa den Mind Molester.

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Es funktioniert ganz einfach: Das handliche Gerät im Format 2,5 x 5 Zentimeter einfach im Büro des bösen Kollegen verstecken, natürlich dort, wo es schwer zu orten ist, etwa in der Nähe des PC oder unter dem Aktenstapel, um den der Gute schon seit sechs Monaten einen großen Bogen macht. Dann anschalten, und fertig. Der elektronische Plagegeist erzeugt alle drei Minuten einen Piepston von einer Sekunde Dauer. Sie werden feststellen, dass die Produktivität Ihres Gegners innerhalb kürzester Zeit erheblich sinkt. Kein Wunder, denn die Suche nach dem nervigen Piepsding kostet Zeit und vor allem Nerven. Noch ein paar Tipps: Natürlich sollten sie ab und zu den Standort des Mind Molesters ändern, damit der Kollege ihn nicht aufspürt. Zudem empfiehlt es sich, auf Fragen wie "Hörst Du es? Da ist dieses Piepsen wieder!" mit Unschuldsmiene zu erwidern: "Nee Du, ich höre nichts". Aber treiben Sie es nicht auf die Spitze. Sonst riskieren Sie, dass ihr Lieblingsfeind eines Tages ausrastet und Sie möglicherweise Opfer eines Amoklaufs werden.

Lifepod: der Shop fürs digitale Leben

von olivergassner am 30.08.05

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Im Umfeld des iPod von Apple gedeiht ein eigener Wirtschaftszweig. Ein Ast an diesem Zweig ist der Lifepod-Laden. Wer nun glaubt, dass man dort nur Zubehör für den kleinen MP3-Player bekommt, der liegt falsch. Natürlich gibt es Hüllen für den iPod und den Mini.

Aber wie wäre es mit einer Aufbewahrung für 64 CDs inklusive eingebauten Lautspechern? Warum dann nicht gleich den Lautsprecher-Rucksack mit iPod-Halterung?
Oder lieber eine Hülle für die neue PlayStation Portable (PSP), die hierzulande noch nicht mal in den Regalen liegt? (Bild rechts)? Oder stattdessen ein ganz MP3-freies Transistor-Radio im Retro-Design?

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Was man natürlich definitiv braucht, ist ein blinkenden Schmuckstück in Knochenform und Bonbonfarben fürs Hundi, für den Fall dass es mal im Großstadtschungel von Gotham City verloren gehen sollte.

Also wer so einen Shop und seine Lebensretter hat, dem muss vor dem digitalen Leben nicht mehr grausen.

Mythos "King Kong"

von olivergassner am 30.08.05

Das Monster verliebt sich, will haben, was es liebt, wird gejagt. Und fällt vom Hochhaus.
Bumm.
Die Bestie, die wilde Urkraft unterliegt der weißen Undschuld. Eine klassische Tragödie. Es konnte nicht gut ausgehen. Wir stecken das tränennasse Stofftaschentuch zurück und machen eine Sprung vom Kinosaal im Jahr 1933 in einen vom 14. Dezember 2005, wenn in den USA das Remake des Klassikers anläuft.

/blog/archives/2005/08/bt_kingkong.jpg Drei Stunden vor Abfahrt einer Filmcrew zu einer unentdeckten Insel wird noch eine neue Hauptdarstellerin (Naomi Watts) gesucht. Doch das Schiff landet nicht auf der Insel - es rammt sie. Der Regisseur beginnt trotzdem mit den Filmaufnahmen und als die von Watts gespielte Ann Darrow einen Filmschrei ausstößt -- antwortet ein dumpfes Brüllen aus dem Urwald. Und auf der Insel sind bei weitem nicht nur die Affen groß: Es gibt Dinos - Kong kloppt sich mit einem Tryrannosarus Rex - und Riesenkakerlaken.

Regie führt Peter 'Herr der Ringe' Jackson, der bereits im April ankekündigt hat, dass er auch den Folgefilm 'Son of Kong' machen wird. Er hat auch am Skript mitgeschrieben und produziert den Film.

Der Affe wird ähnlich animiert wie die Figur Gollum bei 'Herr der Ringe' und wie Gollum wird auch er von Andy Serkins virtuell "gesteuert", der diesmal zudem als Schiffskoch fungieren darf (Serkins, nicht der Affe - nein auch nicht Gollum, ts).

Links:
- Offizielle Filmhomepage (lädt relativ langsam, Geduld!)
- Trailer auf Englisch, Spanisch und Deutsch
- Kong is King, Fanwebsite
- Produktionstagebuch
- King Kong 2005 bei imdb
- alles über die King Kong-Verfilmungen in der Wikipedia

Für den Sommer in Deutschland: das wasserfeste Radio mit Kurbelantrieb

von Bernd Reder am 28.08.05

Auch wenn nun angeblich der Sommer in (Süd-)Deutschland beginnen soll - wir haben unsere Lektion gelernt: Ab sofort werden wir auf die Fluten vorbereitet sein, die nun angeblich jedes Jahr über uns hereinbrechen werden. Zur Grundausrüstung gehören selbstverständlich nicht nur entsprechende Mengen von Sandsäcken und ein Klappspaten in guter Qualität, um selbige zu füllen sowie ein robustes Schlauchboot, um sich notfalls absetzen zu können. Auch der Faktor Infotainment darf nicht zu kurz kommen, für aufbauende Musik in schweren Stunden oder tröstende Nachrichten ("Wie wir gerade erfahren haben, steigt der Pegel des Reichelbaches in den kommenden Stunden um zwei Meter fünfzig. Suchen Sie daher vorsorglich die Dächer ihrer Behausungen auf.") Nur was tun, wenn man dann auf dem Dach sitzt und die Akkus von MP3-Player, Handy und dem portablen Media-Player den Geist aufgeben? Dann hilft nur noch der Griff zum Radio mit Dynamo und Kurbel: 20 Sekunden kurbeln, und schon hat der Kasten Strom für 20 Minuten, so beim Splash Proof Radio.

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Die Konstrukteure saßen wohl auch schon einmal bei Regen auf dem Dach ihres Hauses, denn das Gerät ist spritzwasserfest und hat zudem eine LED-Notleuchte, mit der man dem Hubschrauber signalisieren kann "Hallo, bitte hier abholen". Eine Alternative gefällig? Na dann werfen Sie einen Blick auf das Solarradio mit Dynamo. Es ist mit Solarzellen bestückt, die den Akku aufladen, sobald die Sonne scheint. Und zusätzlich hat es eine Dynamokurbel. Für den Einsatz im "Deutschen Sommer" scheint es mir allerdings nur bedingt tauglich zu sein. Denn wann scheint bei Dauerregen und Hochwasser die Sonne? Und was ist mit wasserdicht? Davon ist nichts zu lesen. Also doch das Modell Splash Proof Radio? Nein, als Optimist setze ich erst einmal darauf, dass es einen tollen Rest-Sommer gibt. Und im nächsten Jahr wird es sicherlich auch einen MP3-Player mit Dynamo und Kurbel geben.

Göttlich - der iPod-Massagesessel

von Bernd Reder am 26.08.05

Ich gehöre eindeutig zur Kategorie der "Lümmler": Ob vor dem Fernseher, beim Musikhören, selbst beim Schreiben am Rechner probiere ich ständig alle möglichen und unmöglichen Herumlümmel-Positionen aus. Ist ja auch ganz einfach, dank Fernbedienung und "Wireless" Tastatur. Gesund ist das aber nicht, wie ich nun auf meine alten Tage spüre. Mal zwickt es im Kreuz, mal klemmt eine Bandscheibe. Doch - wie fast immer - weiß das Internet Rat: ein Massage-Sessel für musikabhängige Lümmler muss her, so wie der iJoy Zipconnect.

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Ein tolles Gerät - mit Anschlüssen für iPods oder andere MP3-Player, Stereolautsprechern in den Armlehnen, einem Subwoofer in der Sitzfläche (wie sich das wohl anfühlt?) und, ganz wichtig, einem Halter für Getränkedosen. Einfach göttlich. Aber das Beste: der iJoy ist gleichzeitig ein Masseur. Er walkt die verspannten Muskeln durch, während sich der User dem Musikgenuss widmet. Was gibt es Schöneres als eine Massage, während Beethoven oder Eminem aus den Boxen dröhnen. Nur eines scheint mir nicht ganz ausgereift zu sein: Zwar steht auf Web-Seite etwas von manueller Steuerung der Durchwalk-Methode, aber kein Wort davon, dass sich das Massage-Programm mit MP3-Player kurzschließen lässt. Denn das wäre genial: Sich passend zum Takt der Musik locker machen lassen. Also, adieu, iJoy. Ich werde wohl auf ein paar japanischen Web-Sites herumstöbern müssen. Denn die haben so etwas bestimmt.

Nichts für Memmen: die Bluetooth-Fernbedienung zu selber bauen

von Bernd Reder am 26.08.05

Liebe bLogitech-Freunde, die ihr hier immer nur locker-leichte Kost zu finden glaubt. Wir können auch anders! Hier der Beweis: Jetzt gibt es etwas für den Hardcore-Tekkie - die Bluetooth-Fernbedienung, mit der ihr so gut wie alle Geräte in Haus und Hof steuern könnt, vom Garagentor über die Musikanlage bis hin zum Rollo. Der Haken dabei: Ihr müsst den kleinen Alleskönner selbst programmieren. Entwickelt hat das Ganze BTkit, eine Firma aus Schwaben, dem Ländle der Bastler und Tüftler (kein Wunder, oder?). Also, man(n) nehme ein BTkit-Steuerungsmodul mit 24 analogen und digitalen Ein- und Ausgängen, die BTkit-XML-Control-Software und ein Handy mit Java- oder Symbian-Betriebssystem.

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Fertig? Nein, liebe Freunde, dann geht es erst richtig los. Von wegen auf eine Handy-Taste drücken, und schon öffnet sich wie von Zauberhand das Garagentor. Erst einmal müsst ihr dem Steuerungsmodul mitteilen, was es dem Garagentor-Öffner sagen soll, etwa in der Art "Der Chef kommt; also Tor auf". Aber keine Bange, dazu reichen Grundkenntnisse in XML aus. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, versteht das Garagentor, dass es nach oben gleiten soll, wenn ihr mit eurem Edelschlitten heranrauscht. Auf dieselbe Weise könnt ihr dann noch das Licht im Haus anschalten und den Fernseher, die HiFi-Anlage und die Espresso-Maschine starten. Okay, dann müsst ihr zuvor eben ein wenig mehr programmieren. Nichts gegen Frauen, aber das ist nur etwas für gestandene Männer.

Hallo Klinsi, lass die Robots spielen

von Bernd Reder am 25.08.05

Oh Mann, wie habe ich mich gefreut, als wir bei der Verlosung der Tickets für die Fußball-WM in Deutschland drei Billets gewonnen haben - für ein Vorrundenspiel in der tollen Allianz Arena in München, und das das Ganze für lächerliche 160 Euro. Damals dachte ich noch: "Mensch, und wenn wir Glück haben, sehen wir vielleicht sogar unsere grandiose deutsche Fußballnationalmannschaft!". Und dann dieses Rumpelfußball-Match gegen unsere lieben Freude aus Holland, pardon den Niederlanden, in der vergangenen Woche. Nein, lieber Herr Klinsmann, da müssen Sie noch kräftig mit den Jungs üben.

Von wegen Seilhüpfen bei Hip-Hop-Musik oder Meditationsübungen mit tibetanischen Mönchen. Sie sollten unseren Jungs ganz konkret zeigen, wie Fußball funktioniert. Und bitte nicht mit diesen antiquierten Schautafeln, Modell "Bern 1954": Wirre Kreide-Kritzeleien mit taktischen Winkelzügen, das versteht der deutsche Fußball-Kämpfer nicht. Nehmen Sie doch Mr. Soccer, das Tischfußballspiel mit ferngesteuerten Robotern.

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Ob das beliebte Spielchen "Angreifer gegen Abwehrspieler" oder "Brasiliens Wundersturm gegen Deutschlands Hackepeter-Abwehr" - damit lässt sich alles glänzend am grünen Tisch durchexerzieren. Spielerisch lernen mit moderner Technik, was wollen Sie mehr? Und das Beste: Die Basisversion mit zwei Roboter-Kickern kostet ganz 60 Euro; selbst wenn Sie noch zwei weitere Kicker ordern, kommen Sie bestenfalls auf 100 Euro. Das ist garantiert nur Bruchteil dessen, was der tibetanische Meditationsspezialist kostet. Allerdings: Ob unsere Kicker mit der Fernbedienung zurechtkommen?

Wir hacken unsere PSP

von olivergassner am 24.08.05

Während die einen alte Game-Konsolen auf dem PC simulieren, hacken die andere ihre etwas älteren Game-Konsolen, um damit Wireless-Zugänge zu erschnüffeln, im Web zu surfen, zu Chatten oder ganz einfach das Hacken im Allgemeinen und im Besondern zu lernen.

Die meisten Tricks hier funktionieren nur mit einer Play Station Portable und Firmware 1.50 oder älter und nicht auf moderner Firmware. Oft ist nicht mehr nötig, als die Software auf den Memorystick zu spielen.

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Warum die PSP nicht als eBook verwenden? PSP Magazines bietet das passende Lesematerial dazu. Computerzeitschriften und mehr.

Ist hier irgendwo ein WLAN-Access-Point? Auffällig sind ja Leute, die mit offenem Laptop im Auto sitzen, aber mit einer PSP?

Geld sparen - mit dem Breath Checker

von Bernd Reder am 23.08.05

Wie Sie auf 40 Dollar oder umgerechnet 32,50 Euro sparen können? Ganz einfach, indem Sie das Ding NICHT kaufen. Denn auf meiner Liste der Gadgets, die kein Mensch braucht, rangiert der Breath Checker von Tanita ganz weit oben.

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Ach, wie heißt es schön im Werbetext auf der Web-Site: Nie mehr raten müssen, ob man einen schlechten Atem hat; peinliche Momente vermeiden; immer ein Gefühl der Sicherheit haben. Dazu einmal kurz den Geruchssensor anhauchen, und schon ist auf dem Display zu lesen, was Sache ist: von "kein Geruch" bis "stark". Na super. Dafür benötige ich wahrlich keinen Sensor, sondern bestenfalls ein wenig gesunden Menschenverstand. Und wenn es denn mal am Vorabend einmal Spaghetti aglio e oglio gab (zum Nachkochen: Marions Kochbuch), dann gibt es doch bewährte Hausmittelchen wie die allseits geschätzten Fisherman's Friend, Eukalyptus-Bonbons oder - wie wir vom Morgenmagazin der ARD lernen, zerstoßene Petersilie. Na denn Mahlzeit. Auf jeden Fall: Ab in die Mülltonne mit dem Breath Checker.

Ein bisschen Borg spielen - mit der Handy-Brille

von Bernd Reder am 23.08.05

Ich muss ja wohl nichts über die Borg erzählen, oder? Diese gruseligen Maschinenwesen aus Star Trek. Herrlich, dieses "Resistance is futile" ("Widerstand ist zwecklos") und die heldenhaften Kämpfe von Jean-Luc Picard von der "Enterprise" oder Captain Janeway, der gestrengen Herrin auf der "Voyager", gegen die fast unbezwingbaren Cyborgs (Kleiner Tipp: Action-Figuren mit den Borg-Versionen von Klingonen oder Cardassianern gibt es bei Star Store).

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Zugegeben, obwohl sie zu den "Bösen" zählen, haben die Borg für mich etwas Faszinierendes. Ich würde ja gerne einmal ausprobieren, wie es sich als (Cy-)Borg lebt. Das wird aber wohl erst in 100 Jahren machbar sein. Und ohne Implantate schaffe ich es wohl nicht, diese Zeitspanne zu überdauern - ein Teufelskreis! Aber so ein ganz klein wenig Borg-Feeling werde ich mir doch genehmigen, mit Razrwire - einer coolen Sonnenbrille von Oakley mit Bluetooth-Empfänger und Mikrofon.

Mein Motorola-Handy kann dann in der Tasche bleiben, wenn ich mit Gott und der Welt telefoniere - fast schon Borg-artig. Nur eines hatten die Leute von Motorola und Oakley wohl nicht so recht im Blick: Das Utensil kommt erst im nächsten Monat heraus. Hey, Leute: eine Sonnenbrille, die im September auf den Markt kommt! Da scheint bestenfalls in Südafrika die Sonne. Von unserem Plitsch-Platsch-Dauerregen-Sommer will ich gar nicht reden. Aber Journalisten sind ja bekanntlich korrupt. Also, Motorola, gegen eine gesponserte Reise Richtung Süden hätte ich nichts einzuwenden. Ich werde dort gerne die Borg-Brille testen. Meine E-Mail-Adresse habt ihr ja.

Shoot it out - mit dem Shocking Tank

von Bernd Reder am 22.08.05

Es hat immerhin ein paar Tausend Jahre gedauert, bis wir es geschafft haben: von der Steinzeit-Höhle mit ihren eher konkreten Anforderungen (Mammuts und böse Rivalen mit der Keule erledigen) über den Saloon in Dodge City (den bösen Rivalen mittels eines 45er Colt in die Schranken weisen) bis ins vollklimatisierte Hightech-Büro (böse Rivalen mittels E-Mails und Powerpoint-Präsentationen ausbremsen). Und jetzt haben wir den Salat: Statt einfach dreinzuschlagen, müssen wir debattieren, überzeugen, Koalitionen schmieden, intrigieren, und das nicht nur im Job. Auch essentielle Fragen wie "Wer bringt heute den Müll nach unten" oder "Warum Hausausgaben am besten vor Mitternacht erledigt werden sollten" werden in der Regel erst nach enervierenden Debatten beantwortet. Kein Wunder, dass Firmen und Familien angesichts der ausufernden Diskussionswut handlungsunfähig werden. Schluss damit! Jetzt schießen wir die Sache einfach aus, mit den Shocking Tanks von Lazybone.

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Die Regeln sind einfach: Ein ferngesteuerter Panzer mit Elektroschock-Kanone pro Mann, sechs Leuchtdioden pro Panzer. Bei jedem Treffer leuchtet eine auf. Wer sich ausmanövrieren lässt und zuerst sechs Treffer kassiert, ist der Loser. Das heißt, dann den Abfall nach unten bringen oder das Protokoll der letzten Fachgruppen-Tagung schreiben. Kurzum, der Shocking Tank ist das perfekte Meeting-Beschleunigungs-Tool. Und das für sage und schreibe 54 Euro, viel billiger Seminare zum Thema Zeitmanagement, Kindererziehung oder Mitarbeiterführung. Allerdings hat die Sache einen Haken: Was ist, wenn ich, in meiner Rolle als Familienchef, das Duell verliere? Aber vielleicht hat Lazybone ja noch eine Geheimwaffe auf Lager, etwa die Chef-Fernbedienung, mit der sich auch der gegnerische Panzer steuern lässt.

Linker Haken und Knockout

von olivergassner am 19.08.05

Nein, ich kann dem Kunden am Telefon nicht sagen, was ich von ihm halte, nachdem er zum dritten Mal das Pflichtenheft geändert haben will und zum zweiten Mal die Deadline vorzieht. Und auch der Chef wäre nicht glücklich, wenn ich ihm erzähle, dass ich seine Arbeit mache. Bevor ich jetzt meine Aggressionen mit nach Hause oder gar auf die Autobahn nehme, ist etwas Abreagieren angesagt. Natürlich nach Dienstschluss.

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Zum Beispiel mit 2D KnockOut einem Online-Flash-Boxspiel, bei dem man Stück für Stück die globalen Champions aufs Korn nimmt und in die ihnen zustehende Ecke boxt.

Tipp: Deckung hochnehmen (Leertaste) und dannn mit "c" oder fleißigem Mausklicken den Kopf des Gegners bearbeiten und das beides schön im Wechsel.

So, Adrenalinlevel wieder auf normal. Jetzt ist mir wohler. Auf nach Hause.

Showcube - für den ganz coolen Auftritt

von Bernd Reder am 18.08.05

Wer auf "cool" machen möchte, hat es ganz schön schwer. Bei der Auserwählten mit einem Ferrari Challenge Stradale vorfahren? "Was, kein FFX?" Sie quer durch den nächsten Chanel-Shop schleppen? "Ich steh aber eher auf Gucci." Da helfen nur außergewöhnliche Ideen weiter. Versuchen Sie es doch einmal mit dem ProLaser FX Showcube.

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Der malt mit einem grünen Laser lustige Muster oder Ihre heißen Liebesschwüre auf Hauswände oder die Projektionsfläche des nächst gelegenen Freiluft-Kinos (Wie wäre es mit dem auf dem Königsplatz ein München? Da haben Sie gleich ein beeindruckendes Ambiente). Und gar so teuer kommt Sie die Sache auch nicht: Mit etwa 2000 Dollar sind Sie dabei - viel weniger als ein anständiges Gucci-Outfit oder der FFX.

Ein fossiles Schmuckstück zum Spielen

von Bernd Reder am 18.08.05

Das Leben ist ja hektisch genug - gerade, wenn man ständig auf der Hatz nach ausgefallenen kleinen Spielzeugen ist. Außerdem ist der "Gadget-Etat" eines freien Journalisten nicht unerschöpflich (leider!). Aber egal, das neue Meisterwerk von Fossil muss ich einfach haben: die Atari-Asteroids-Uhr.

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Einfach göttlich: Auf den ersten Blick eine banale Armband-Uhr, in Wirklichkeit aber eine höchst mobile Mini-Spielekonsole. Aufs Knöpfchen drücken, und schon startet das Kult-Game Asteroids. Ach, fast wie in den guten alten Zeiten, als wir noch auf unserem Atari 1040 ST F/FM herumhackten, der dann tragischer Weise bei einem Umzug im wahrsten Sinne des Wortes unter die Räder kam (für Fans: Schaut mal bei Atari-Home vorbei!) Aber zurück zur Fossil: Sie sieht zudem einfach schick aus, was man von anderen Fossil-Kreationen wie Tinker Bell ja nicht gerade sagen kann. Nur eines finde ich ausgesprochen fiese: Was muss ich da lesen? Lächerliche 5000 Exemplare will Fossil von der Atari Asteroids produzieren? Die haben doch nicht alle beisammen. Klar, 125 Dollar sind kein Pappenstiel; ein C64-Banause wird die sicherlich nicht hinlegen. Aber wenn ich an die zig Millionen Alt-Atarianer denke. Die sind alles andere als Fossile und schlagen blitzschnell zu. Da kommt es auf jede Sekunde an; also los jetzt, schnell bestellen!

Verstärkung für das Hausmann-Team: der Tschibo-Roboter

von Bernd Reder am 17.08.05

Das unschlagbare Hausmann-Team im Hause Reder, bestehend aus Sohn und Vater, ist mittlerweile den meisten Herausforderungen gewachsen: Wir wissen, was ein Geschirrspüler ist und füttern ihn auch brav, können die Kaffee- und Espressomaschine bedienen, ohne uns und andere zu verletzen und differenzieren beim Herd fein zwischen "Umluftbetrieb" und "Ober-/Unterhitze", wenn wir eine Fertig-Pizza einschieben. Nur eines hassen wir: den Staubsauger. Alleine dieser doofe Schlauch, über den man(n) ständig stolpert, und dann diese verwirrenden Kombinationen von Verlängerungsstücken, Adaptern und Bürsten: eine für Auslegware mittlerer Qualität, Florhöhe 6,5 Millimeter, eine für Parkettböden Eiche natur mit Versiegelung "mittel" und so weiter. Aber wie das Leben so spielt: a) die liebste aller Herzensdamen ist ein paar Tage lang unterwegs - sturmfreie Bude also, b) die Haushaltskasse verträgt noch eine kleinere Ausgabe und c) wir haben ihn entdeckt.

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"Er" ist bordeauxrot, 37 x 10 x 33 Zentimeter klein und kostet ganz 90 Euro - der Reinigungsroboter von Tschibo. Ein Traum: Drei Reinigungsprogramme, eine Bürstenwalze fürs Grobe und seitliche Rotationsbürsten für den Feinschmutz, Höhensensoren, mit denen er Treppenabsätze erkennt, integrierter Staubsammelbehälter, 90 Minuten Laufzeit. Also nichts wie her mit dem Ding, oder? Stopp, was fördert Junior da beim Googeln zutage: den Ferrari unter den Reinigungsrobotern, den Roomba Red. Der krabbelt automatisch vom Parkett auf den Teppich, reinigt schmutzige Stellen besonders intensiv und kann mit einer Lichtschranke aus Zimmern ausgesperrt werden, die er nicht heimsuchen soll. Und das Beste: Roomba lässt sich Kommentare (4) » | Permalink » | TrackBack »

Der Anti-Schlips

von olivergassner am 17.08.05

bl_ties-suck.jpgIch bin ja etwas zu jung *räusper* aber ich hab leicht ältere Bekannte, die mit dem Statement 'Ich werde nie Schlips tragen.' ins Leben gegangen sind. Und erst heute hab ich zu jemanden im Chat gesagt: 'Trau keinem Techie mit Schlips.'

Aber manchmal muss man einfach Schlips tragen.

Für den Fall haben wir hier die ultimative Lösung: den binären ASCII-Anti-Schlips aus 100% Seide.

Tja, da guckt ihr, ne? Ja? Was? Ihr guckt und seht kein 'Anti' und kein 'ASCII'? Eben. Genau.

Denn der Schlips enthält den Satz "Ties suck" (ehm, in eeeetwa: "Schlipse sind doof") erst in ASCII codiert und dann noch den ASCII-Zifferncode in Nullen-und-Einsen-Binärcode umgerechnet.

Wenn jetzt noch einer beim Meeting auf euren Schlips guckt und grinst, dann könnt ihr ihn auch duzen und mit ihm über Linuxdistris fachsimpeln.

Praktisch: Kids an der Funk-Leine

von Bernd Reder am 16.08.05

Wer Kinder hat oder jemals auf Schwesterchen oder Brüderchen aufpassen musste, weiß es: Jeder Mensch ist tief in seinem Inneren ein Nomade: Da sitzt die oder der Kleine gerade eben noch im Sandkasten im Garten und werkelt harmlos mit Schaufel und Förmchen herum - und ist im nächsten Moment spurlos verschwunden. Oft ist dann eine flächendeckende Suchaktion fällig - bis der kleine Racker nach Stunden in Nachbars Garage aufgespürt wird. Ist ja klar: Der moderne Nomade fühlt sich zum Auto hingezogen. Aber jetzt gibt es endlich die virtuelle Leine für die Kleinen. Die Kindermode-Firma Lauren Scott California bringt im nächsten Frühjahr Schlafanzüge, Jeans und Jacken für Kinder heraus, in die Funk-Chips von Smart Wear Technologies eingenäht sind.

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Solange der potenzielle Ausreißer, oder besser gesagt der RFID-Chip (Radio Frequency Identification), sich in Reichweite einer Basisstation aufhält, ist alles in Ordnung. Bewegt er sich aber über die imaginäre rote Linie hinweg, wird Alarm ausgelöst. Der Haken dabei: Das Ausreiß-Verhinderungssystem, inklusive Lesestation und Software zum Programmieren, soll rund 500 Dollar kosten - ein bisschen viel, wie ich finde. Und noch etwas: Niemals den Spieltrieb des jungen Nomaden unterschätzen. Denn es ist sicherlich sehr lustig, wenn Mama oder Papa jedes Mal angerannt kommen, wenn es "Tröt, tröt, tröt" macht.

Das ultimative Keyboard für den nachtaktiven Super-Gamer

von Bernd Reder am 16.08.05

Nein, nicht schon wieder! Zum zweiten Mal innerhalb von ein paar Monaten meldet der Spiele-Experte der Familie denselben "Schadensfall"; zum zweiten Mal haben einige Tasten seines Keyboards den Geist aufgegeben, und schon wieder bei einem - durchaus teuren - Produkt eines Herstellers, der sich vor allem durch Betriebssysteme und Bürosoftware einen Namen gemacht hat. Und nun? Klar, wenn Tasten klemmen, führt das bei World of Warcraft oder Counterstrike schnell zum Exitus. "Und das wollen wir doch nicht, Papa, oder?". Natürlich wollen "wir" das nicht. Und rein zufällig hat Junior eine Lösung parat: Da komme im Oktober doch ein neues Keyboard von Logitech heraus, habe er in einem Forum gelesen - das G15 (Ich horche auf). Das soll super sein, mit 18 programmierbaren Tasten für Waffen oder Zaubersprüche, und einem Display, auf dem Lebensenergie, Munitionsvorräte und ähnlich nützliche Informationen angezeigt werden (Ich werde misstrauisch).

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Vor allem eines sei toll: dass die Tasten dank einer Hintergrundbeleuchtung auch im Dunkeln zu sehen sind (Ich beschließe, künftig ab und zu in der Nacht eine Stubenkontrolle bei Sohnemann durchzuführen. Von wegen die halbe Nacht durchzocken, auch nicht in den Ferien!). Tja, und da ich ja ohnehin etwas für bLogitech schreiben würde und daher per se gute Beziehungen zu denen hätte, könnte "man" ja einmal versuchen, ein Testexemplar dieses Wunderdings zu kriegen (Aha, daher weht also der Wind). Er würde dann seine wertvollen Erfahrungen gerne an mich weitergeben, damit ich einen fundierten Testbericht für bLogitech schreiben könne (Kurzum: Mein Sohn unterstützt mich selbstlos bei meiner Arbeit).

Ich bin schon beinahe zu Tränen gerührt - aber halt, wie war das: Das G15 kommt doch erst im Oktober heraus? Ach, natürlich gibt es auch dafür eine Lösung: "Beim Schreiben brauchst du doch die X- und die Return-Taste nicht so oft. Du kriegst meine Tastatur und ich leihe mir deinen Cordless Desktop aus." Und ich? Ich sitze, staune und weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. O tempora, o mores!

"Sin City": Der Bildvergleich

von olivergassner am 12.08.05

Frank Miller? Wer? Batman? Na also. Aber der Schöpfer des 'Dunklen Ritters' hat sich weiterentwickelt und wie alle wahren Künstler bescheidet er sich: Schwarz, weiß, grau; hier und da orange und gelb. So ist der Krimi-Comic 'Sin City'. Und Millers Comic-Kunst wird nicht nur verfilmt, wenn 'Batman' draufsteht, sondern auch 'Sin City' kommt jetzt in die Kinos.

Bei Film Rotation geht momentan gar nichts mehr. Das Web-Traffic-Limit ist überschritten, der Provider hat den Account dicht gemacht. Kein Bild-Bit geht mehr raus an die neugierige Netzgemeinde.

Was die alle sehen wollen? Na den Bildvergleich zwischen dem Comic von Frank Miller und den Aufnahmen aus dem Film.

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Comicfans und Fimfreaks sind sich uneins, ob die Verfilmung nun gelungen ist oder in die Hosen ging. Der Bildvergleich allerdings ist beeindruckend: Man hat es in der Tat geschafft eine filmische Lösung für die besondere Farb-Qualiät des Comics zu schaffen.

Mehr "Sin City"? Bitte..!

>> Spiegel: "SIN CITY" - Rote Lippen, weißes Blut
>> Diskutierende Fans bei imdb
>> Soundtrack
>> Comic
>> DVD vorbestellen (via USA)

Für PC-Hasser - Internet-Radio übers Funknetz hören

von Bernd Reder am 11.08.05

Gehören Sie auch zur Fraktion der PC-Hasser? Nein, nicht dass ich diese "Spielzeuge" grundsätzlich in Grund und Boden verdamme. Aber ich mag es nicht, wenn ich erst einen Rechner anwerfen muss, um ganz normale Dinge zu tun - etwa Radio hören. Ja, ich weiß, was Sie meinen: Es ist doch wohl ein Klacks, den Tuner anzuschalten. Stimmt, nur: Was machen Sie, wenn Sie ein Fan von Internet-Radio sind? Rund 10.000 Sender gibt es inzwischen, und da finden Sie alles: Stationen, die nur Tango, Salsa, Cool Jazz oder Acid Rock spielen, oder solche, die sich auf Madrigale und Tafelmusik des Barock spezialisiert haben - eben alles. Also doch den PC hochfahren und mit dem Windows Media Player herumwerkeln? Nein, jetzt wird alles gut. Denn die kleine britische Firma Acoustic Energy bringt ein Radio heraus, das über das Wireless LAN zu Hause Internet-Radiosendungen ins Zimmer holt.

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Wenn Sie ein Funknetz mit Zugang zum Internet besitzen, klinkt sich das Gerät automatisch dort ein und holt sich dort von einem Gateway von Reciva kostenlos die aktuelle Senderliste. Und dann haben Sie die Qual der Wahl. Ob im Wohnzimmer, auf der Terrasse oder am Pool - der kleine Kasten funktioniert überall, soweit das WLAN reicht. Ich bin ja gespannt, ob das stimmt. Denn wenn ich da an die Erfahrungen mit meinem Wireless LAN denke ... Auf jeden Fall möchte ich mir das gute Stück einmal genauer ansehen, es sei, ich bin der einzige Fan von Internet-Radio unter den bLogitech-User? Bin ich aber nicht, oder?

Sag was, Dubja!

von olivergassner am 11.08.05

Die da oben machen nicht nur, was sie wollen, sie reden auch, über was sie wollen. Außer Herrn Dubja Bush, der lässt sich eine Rede von freundlichen Websurfern schreiben. Wer schon immer Redenschreiber werden wollte, hat hier die Gelegenheit nicht nur zu testen, sondern gleich zu hören, wie das klingt, wenn der Präsident der USA eine Rede vorträgt: Bush Speech Maker (Flash).

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Tipps:

- Zugegeben, es fehlen ein paar Wörter, um sinnvolle Sätze bilden zu können. Diese lassen sich aber durch die bereitgestellten Soundeffekte schön ersetzen.
- Wenn man die gelben Satzbruchstücke sich überlappen lässt, macht Bush nicht so viele Kunstpausen beim Reden.

So etwas hätte ich ja gern für Gysi, Lafontaine, Schröder und Merkel - und für Joschka natürlich auch.

Single Mapping via Google

von olivergassner am 10.08.05

Allein in einer fremden Stadt, Single und keine Lust abends allein loszuziehen? Warum nicht spontan verabreden? Am besten noch mit einer Person, die einem schon mal optisch zusagt? Das muss kein Tagtraum bleiben. Dank den HotOrNot Google Maps oder kurz "Hotmaps" lässt sich ein Date schneller konkret machen.

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Während bei HotOrNot sich mehr oder weniger schöne Menschen beiderlei Geschlechts und verschiedenster Präferenzen dem harten optischen Konkurrenzkampf stellen und ihre Bilder bewerten lassen, kann man nun dank diverser Programmiertricks diese Bilder auch an der zur Postleitzahl des Betreffenden passenden Stelle in Google Maps einblenden und bequem abrufen. Und eine direkte Kontaktmöglichkeit gibt es natürlich auch.

Während Goggle Maps selbst schon mobil zugänglich sind, geht das bei den Hotmaps noch nicht - aber sicher folgt auch das bald.

via BasicThinking

Pimp Deinen iPod Shuffle - mit einem Tattoo

von Bernd Reder am 09.08.05

Selbst iPod-Maniacs muss es so langsam auf die Nerven gehen, dass Apples kleine weiße Spielzeuge die Welt erobern - und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Seit der iPod im Oktober 2001 das Licht der Welt erblickte, gingen sage und schreibe 25 Millionen Stück über den Ladentisch. Also von wegen "Ein Hauch von Exklusivität", ganz zu schweigen vom ganz banalen Problem "Wie erkenne ich MEINEN iPod?". Das ist keines? Oh doch! Beispiel gefällig?

Der Herr des Hauses geht Joggen und schnappt sich SEINEN iPod Shuffle (bei einer iPod-Dichte von fünf Exemplaren im Haushalt Reder, inklusive Testgeräten). Und was dröhnt aus den Kopfhörern? Scheußlichkeiten wie Roc Ya Body von M.V.P oder "Cleaning out my Closet" eines gewissen Herrn Eminem. Nach der Notabschaltung dann eine schnelle Fehleranalyse (bei einem Puls von 175). Das Ergebnis: Das war nicht MEIN Player, sondern der vom Sohnemann. Die Dinger sehen ja alle gleich aus. Aber jetzt bin ich gegen solche Flops gefeit. Denn MEINEM Shuffle habe ich ein nettes Tattoo verpasst, von Tatuz International.

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Zugegeben, besonders einfallsreich ist es nicht, aber unverwechselbar. Nun, um mich nicht weiter zum Gespött von Herrn Reder Junior zu machen ("Dann brauchst du ja bei der Fußball-WM keine Deutschland-Fahne mehr. Schwenk doch einfach den iPod!"), sollte ich vielleicht ein anderes Design in Erwägung ziehen, etwa "Mask" oder "Skull" von Digital Assault. Mal sehen, was dem jungen Lästermaul dann einfällt.

Mach schneller, Nokia

von Bernd Reder am 08.08.05

Zu meinem Lieblings-Firmen zählt zweifellos Nokia: Handys und Smartphones, die schön anzusehen und vor allem einfach zu bedienen sind (Ja, liebe Freunde von Motorola, das muss ich euch hier einmal unter die Nase reiben. Denn vor ein paar Monaten habe ich mir ein E398 aufschwatzen lassen!). Aber für eine Sache sollte man den Nokia-Managern die Ohren lang ziehen, und zwar täglich: diese Mondtermine. Was lese ich da beim - Entschuldigung - geilen Internet Tablet Nokia 770? Es soll im "drittem Quartal 2005" herauskommen. Leute, wir haben August. Das IST das dritte Quartal. Denn das fängt bekanntlich im Juli an. Und wie üblich - keine Spur vom 770.

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Soll ich etwa bis Weihnachten warten? Ich möchte dieses Teil haben. Wie schreibt Ihr so schön: Mit dem Gerät könne man alles, drahtlos über ein Wireless LAN surfen, Fotos und Filme ansehen und vor allem spielen (und nicht die Wettervorhersage für Des Moines, Iowa, abrufen wie der Business-Mensch auf dem Pressefoto). Sogar "Doom" soll auf dem Linux-Maschinchen laufen wie der Teufel, wie die Kollegen von Engadget schreiben. Und das will ich selbst ausprobieren. Also, Nokia, bitte nicht wieder dasselbe Spielchen: Drittes Quartal 2005 = vielleicht März 2006. Her mit dem 770, und zwar schnell!

Hinter den Schirmen ...

von Giesbert Damaschke am 05.08.05

... und was man da findet: An der Fotogruppe „Transparent Screens“ im Bilderblog Flickr hätte Alice-in-Wonderland-Erfinder Lewis Carroll seine Freude gehabt: Hier kann man schnurstracks durch – nun, nicht durch den Spiegel wie Alice, aber doch durch den Computerbildschirm sehen.

Die Teilnehmer der Gruppe fotografieren zuerst den Bereich, der hinter dem Computerbildschirm ist, dann wird das Foto ein wenig bearbeitet, um den Blickwinkel anzupassen und als Desktop-Hintergrund eingebunden. Anschließend fotografiert man den Monitor erneut: Voilà, ein durchsichtiger Bildschirm. Was in der Theorie relativ simpel klingt, ist in der Praxis ziemlich tricky – aber es lohnt sich, die Ergebnisse sind schlicht atemberaubend! Und nicht nur das, fortgeschrittenen Gruppenmitgliedern gelingt es, durch den Bildschirm zu greifen – womit wir wieder bei Alice hinter den Spiegeln wären.

>> Beispiele 1 2 3

Die wahren Superhelden

von Giesbert Damaschke am 05.08.05

Bibliothekare? Das sind doch diese verhuschten, geschlechtsneutralen, grauen Wesen mit Brille, deren Vokabular sich in „Pssst!“ erschöpft, oder? Pustekuchen! Bibliothekare sind in Wirklichkeit die wahren Superhelden. Im Vergleich zu ihnen sind Hulk, Batman & Co. einfach nur tumbe Krachmacher – und gegen die setzt ein Bibliothekar kühl kalkulierend seine tödlichste Waffe ein: „Pssst!“.

Das glauben Sie jetzt aber nicht? Dann habe ich hier den ultimativen Beweis – die „Librarian Action Figure“, mit „amazing push-button Shushing Action!“. Wenn also demnächst mal wieder so ein lahmer Möchtegern-Superheld Ihre Wege kreuzt, dann geben Sie ihm Saures -- „Pssst!!“

>> Golem: Microsoft bringt Marvel-Superhelden online
>> Comicgate

Bijou, Bijou für die Hightech-Lady

von Bernd Reder am 04.08.05

Krisengipfel! Die Lage war noch nie so ernst wie heute. Nein, es geht nicht um die Zukunft unseres deutschen Vaterlandes. Es steht auch nicht die obligatorische Frage im Raum "Ich habe nichts zum Anziehen". Viel schlimmer: "Jetzt hat diese Zimtzicke doch tatsächlich denselben Halsreif von XXX (Wir wollen ja keine Schleichwerbung für Bunz machen) wie ich!" Was tun? Der "lieben" Kollegin eine Abmahnung hinpfeffern? Sie zum "Technology Evangelist" befördern und in die Abteilung "Strategic Development Outer Space Rim" abschieben? Nein, das wäre klein kariert. Besser bei Fractal Spin vorbeischauen und sich ein echt geeky Halsgeschmeide aus Hightech-Ingredienzien besorgen. Mein Favorit: die Kondensatoren in frischem Türkis, passend zum Sommerkleidchen.

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Auch nicht zu verachten ist das Gehänge mit den zwei Prozessoren aus dem Hause Motorola (Sind die jetzt auch in der Schmuckbranche aktiv?). Schon ist die Nebenbuhlerin zu Lieschen Müller degradiert. Und wenn sie nun die Quelle ausfindig macht? Na, dann muss ich wohl mal einen meiner zig Rechner aufschrauben. Das eine oder andere Schmuckstücklein wird sich darin schon finden.

Es ist weg - mein Laser-Schwert

von Bernd Reder am 03.08.05

Es gibt ja genügend billigen Kram, mit dem Firmen den Kult um "Star Wars" zu Geld machen, vom Plastik-Fighter bis zur Darth-Vader-Uniform, inklusive Geräuschgenerator (FiiiiiiehhhHaaaaahhhh "Luke, mein Sohn" FiiiiiiehhhHaaaaahhhh"). Nicht zu vergessen natürlich die geradezu lächerlichen Plagiate von Lichtschwertern. Nein, danke! Bestenfalls etwas für Kleinkinder, aber nichts für den echten Fan. Und nun ist es passiert: Das einzige, wahre, echte Lichtschwert von Luke Skywalker ist weg! Verramscht auf einer Auktion in Beverly Hills.

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Ist mir doch egal, dass da auch John Waynes Klamotten aus "Der längste Tag" unter den Hammer kamen, oder gar Ronald Reagans Uniformjacke aus dem sicherlich jedermann bekannten Epos "Brother Rat". Aber dass Lukes Lichtsäbel nun weg ist, werde ich nur schwer verwinden. Nur gut, dass das Ding für 200600 Dollar unter den Hammer kam. Die hätte ich eh nicht zusammengebracht. Auch nicht die 118.000 Dollar, die Darth Vaders Schwert einbrachten. Aber das wollte ich ja auch nicht haben. Tja, da werde ich mich wohl doch mit Plagiaten abgeben müssen, etwa denen, die Think Geek verkauft - für akzeptable 120 bis 135 Dollar. Aber was meint ihr wohl: Ist das Schwert von Luke dabei? Natürlich nicht!

Japan-Trend: USB-Sticks im Food-Design

von olivergassner am 03.08.05

Für den kleinen Hunger zwischendurch beim Programmieren gibt es jetzt "Spaghetti alla USB" oder USB-Sushi?
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Im japanischen SA-Store gibt es das alles und noch mehr. Darunter finden sich auch USB-Enten, USB-Finger und so. Vor allem die Auswahl an Sushi ist sehr appetitanregend:

Kanitume, Mentai, Otoro, Tako und Syu - alle mit USB 2.0 Anschluss und unbekannter Speicherkapazität - ich kann auf der Seite nur "USB" lesen und die Zahlen.

Der Spagetti-Teller ist offenbar nur eine "Durchleitung" (nicht mal ein Hub); der Ausgang ist an der Gabelspitze, dort kann man dann einen der Sushi aufspießen, wenn man das für kulinarisch akzeptabel hält.

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Und wer jetzt Hunger hat, dem empfehle ich einen Gang nach draußen zum Sushi Take-Away oder - falls dort die Provinz grassiert - Tiefkühlsushi. Wo es empfehlenswerte Tiefkühl- oder Mitnehmsushi gibt, erfährt man bei Jan Theofel oder beim Shopblogger.

Oh wie süß - der schnuckelige iPod-Hund

von Bernd Reder am 02.08.05

Eigentlich will ich ja gar nicht immer über den iPod schreiben. Aber was soll ich machen? Für kein anderes Musik-Portal gibt es so viele nette und verrückte "Gadgets" Hier meine neueste Errungenschaft: das iPod-Hündchen iDog von Sega Toys.

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Der Kleine ist ein richtiger Unterhaltungskünstler: Er tanzt, hebt das Beinchen (nein, das was richtige Hunde dann tun, macht er nicht!), wackelt mit den Ohren und wedelt lustig mit dem Schwanz. Und singen kann er auch. Allerdings ist das Repertoire etwas gewöhnungsbedürftig. Denn es besteht aus 70 Kinderliedern. Nun, mein Sohn wird bald 17 und muss nicht mehr in den Schlaf gesungen werden, und ich habe eigentlich auch keine Lust, mir Gute-Nacht-Liedchen vorträllern zu lassen - vor allem japanische. Gottlob hat iDog unter dem rechten Beinchen eine kleine Buchse, an die sich ein iPod oder anderer MP3-Player anklemmen lässt. Ein wenig Rock'n'Roll oder ein paar Stücke vom Alt-Rocker Mozart bringen iDog dann so richtig auf Touren. Nur eine Sache gefällt mir nicht: dass iDog mittlerweile klammheimlich ins Kinder-, ich meine natürlich Jugendzimmer transferiert wurde. Sollte Junior doch noch ein Kuscheltierchen benötigen, das ihn in den Schlaf singt - etwa mit einer Hiphop-Melodei?

Geheimniskrämer bloggen via Postkarte

von Giesbert Damaschke am 01.08.05

Das Problem mit persönlichen Geheimnissen ist, dass sie ja nun einmal geheim sind. Außer einem selbst kennt sie niemand. Das mag eine Zeitlang reizvoll sein, wird aber schnell öde – oder peinlich. Mein Gott, wenn die anderen wüssten, dass ... - und irgendwann wird der Drang, sich anderen anzuvertrauen, so stark, dass man sich verplappert. Doch halt! So weit muss es nicht kommen. Nehmen Sie sich eine Postkarte, basteln, kleben, malen Sie eine passende Grafik, vertrauen Sie der Karte Ihr Geheimnis an und schicken Sie die Karte anonym an das Blog "Postsecret".

Dort kümmert man sich um den Rest. Die Karten werden eingescannt und publiziert. Heraus gekommen ist dabei eine öffentliche Sammlung kleiner und nicht ganz so kleiner Geheimnisse unser Mitmenschen, die so faszinierend, anrührend, traurig, und amüsant – kurz: so bunt und durcheinander wie das Leben selbst ist. Die Sammlung ist eine Fundgrube für Soziologen und Voyeure. Für uns alle also.

>> Postsecret - Geheimnisse sehen und teilen